Schlagwort: Wirtschaft

  • Versicherungsunternehmen in Düsseldorf

    Versicherungsunternehmen in Düsseldorf

    Wer in Düsseldorf die passende Versicherung sucht hat die Qual der Wahl. Zahlreiche Versicherungsunternehmen sind hier ansässig und einige von Ihnen haben in der Landeshauptstadt sogar ihren Hauptsitz. Grund genug sich diesen Bereich einmal genauer anzusehen.

    Mit der von Otto von Bismarck eingeführten Sozialversicherung wurde in Deutschland ein wichtiger Grundstein für das heutige Sozialsystem gelegt. Auf seiner Idee aufbauend arbeiten heute viele Versicherungen, um Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und sie vor den Unwägbarkeiten des Lebens zu schützen. Denn unvorhergesehene Situationen können immer eintreten. Wer in Düsseldorf die passende Versicherung sucht hat die Qual der Wahl. Zahlreiche Versicherungsunternehmen sind hier ansässig und einige von Ihnen haben in der Landeshauptstadt ihren Hauptsitz.

    In Düsseldorf ansässige Versicherungskonzerne

    Zu den bekanntesten Versicherungsunternehmen der Stadt zählt zweifellos die ERGO Versicherungsgruppe, die 1997 aus einem Zusammenschluss von D.A.S., DKV, Hamburg-Mannheimer und Victoria entstand. Die Versicherung residiert im repräsentativen Vivtoria-Tower im Stadtteil Pempelfort, der von weither sichtbar ist. Für die Erstversicherung arbeiten heute annähernd 30.000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Zu den Hauptgeschäftsbereichen zählen Lebensversicherung, Sach-, Unfall- und Rechtsschutzversicherung, Krankenversicherung und Reiseversicherung.

    Ein weiterer namhafter Versicherer ist der ARAG Versicherungs­konzern, der sich vor allem auf die Bereiche Rechtsschutz, Kompositversicherungen, Kranken- und Lebensversicherung konzentriert. Auch die ARAG residiert in einem außergewöhnlichen Gebäude: dem 125 Meter hohen ARAG-Tower am „Mörsenbroicher Ei„. Der ARAG-Konzern ist heute der größte deutsche Versicherungskonzern in Familienbesitz und inzwischen in insgesamt 17 Ländern aktiv.

    Die Provinzial Rheinland hat ihren Hauptsitz im Stadtteil Wersten, am Provinzialplatz 1. Die öffentliche Versicherungsgesellschaft gehört zur Sparkassen-Finanzgruppe und bietet Privatkunden Versicherungen in den Bereichen Auto-, Haftpflicht-, Hausrat- und Wohngebäude-Versicherung an. Sie wurde bereits 1836 gegründet und beschäftigt heute rund 4.500 Mitarbeitern. Kürzlich sorgte Sie für Schlagzeilen, als die geplante Fusion mit der Provinzial Nordwest bekannt wurde. Dadurch könnte ein Teil des Geschäfts nach Münster abwandern.

    Neben den großen Versicherungszentralen gibt es in Düsseldorf jedoch noch hunderte Regional- und Vertriebsbüros, so dass eigentlich in jedem Stadtteil ein entsprechendes Angebot zur Verfügung steht. Aber auch online sind heute viele Versicherungen tätig.

    Welche Versicherungen sind wirklich notwendig?

    Wer einen Versicherungsanbieter sucht, sollte sich zuerst damit auseinandersetzen, welche Versicherung für ihn wirklich notwendig ist. Gesetzlich vorgeschrieben ist in Deutschland die Krankenversicherung. Diese sichert im Falle einer Erkrankung die Kosten der Heilbehandlung ab. Jedoch ist das Leistungsangebot in vielen Bereichen begrenzt. Wer ein entsprechendes Einkommen vorweisen kann, dem steht auch eine private Krankenversicherung offen, deren Leistungen in der Regel großzügiger bemessen sind. Ein guter Kompromiss ist auch eine Krankenzusatzversicherung, durch die verschiedene Lücken in der Versorgung geschlossen werden können. Durch zahlreiche Tarifmodelle kann sie an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

    Sinnvoll ist zudem eine Privathaftpflichtversicherung die im Gegensatz zur Krankenversicherung eine freiwillige Versicherung darstellt. Sie deckt die typischen Risiken des Alltags ab, insbesondere in den Bereichen Haus- und Wohnungsbesitz, Sport, Tierhaltung. Bei der Auswahl einer Versicherung sollte vor allem auf die vereinbarten Deckungssummen geachtet werden. Diese können sich von Anbieter zu Anbieter stark unterscheiden. Zudem sollten die ausgeschlossenen Leistungen genau geprüft werden. Häufig verstecken sich hier unschöne Einschränkungen.

    Sinnvoll ist zudem der Abschluss einer Hausratversicherung. Diese Sachversicherung bietet Versicherungsschutz für Einrichtungs-, Gebrauchsgegenstände eines Privathaushalts. Im Detail sind diese gegen Leitungswasser, Feuer, Unwetterschäden, Einbruch und Diebstahl sowie Raub und Vandalismus geschützt. Allerdings sollten die mögliche Selbstbehalte bei der Versicherungswahl beachtet werden.

    Menschen, die erheblich zum Familieneinkommen beitragen, können über eine Lebensversicherung nachdenken. Denn die finanzielle Absicherung schützt im Ernstfall die ganze Familie. Um sich für das richtige Versicherungsmodell entscheiden zu können, sind einige essentielle Angaben vonnöten. So ist zum Beispiel ausschlaggebend, in welchem Berufsfeld der zu Versichernde tätig ist, denn handwerklich und stark körperliche Berufe bringen ein erhöhtes Risiko am Arbeitsplatz mit sich, während Büromitarbeiter in der regel geringeren Gefahren ausgesetzt sind. Neben dem Berufsfeld und der Höhe des Einkommens ist auch der Zeitpunkt des Eintritts in die Lebensversicherung wichtig, um sich für das passende Modell zu entscheiden.

    Von vielen Experten werden Handy-, Brillen- oder Reisegepäckversicherungen als eher unnötig eingestuft. Hier hilft eine einfache Rechnung: bedenkt man, welche Kosten im Versicherungsfall auf den Versicherungsnehmer zukommen würden, kann man abschätzen, ob die Kosten auch aus den Ersparnissen gezahlt werden könnten, ohne das man finanziell in Schieflage gerät In diesem Fall ist eine Versicherung nicht nötig.

  • Bedeutung der Messe Düsseldorf für die Stadt

    Bedeutung der Messe Düsseldorf für die Stadt

    Die Messe Düsseldorf​ ist eines der wichtigsten Unternehmen der Region. Deutschlandweit sichert das Unternehmen rund 27.700 Arbeitsplätze, 12.850 davon unmittelbar in Düsseldorf.

    Messe Düsseldorf sichert rund 27.700 Arbeitsplätze in Deutschland

    Die Messe Düsseldorf ist eines der wichtigsten Unternehmen der Region. Weltleitmessen wie die boot, der Caravan Salon Düsseldorf oder die Drupa locken regelmäßig hunterttausende Besucher in die Stadt. Doch nicht nur Hotellerie und Gastronomie freuen sich über Mehreinnahmen durch die Messebesucher. Das Ifo-Institut hat untersucht, welche wirtschaftlichen Effekte die Messevaranstaltungen für Düsseldorf haben. Daraus geht hervor, dass die Messe rund 27.700 Arbeitsplätze in Deutschland sichert, 12.850 davon unmittelbar in Düsseldorf.

    Fiskus profitiert von Messeveranstaltungen

    Die Umsätze, die Aussteller und Besucher der Messen, Tagungen, Kongresse und Events jedes Jahr erzielen, belaufen sich bundesweit auf insgesamt fast 3 Millarden Euro. Dem Fiskus beschert das Düsseldorfer Messe-, Kongress- und Eventgeschäft durchschnittlich steuerliche Mehreinnahmen von mehr als einer halben Milliarde Euro pro Jahr. Die Steuereinnahmen der Stadt belaufen sich auf rund 36,3 Millionen Euro. Seit 2008 stiegen die Steuereinnahmen um 22 Prozent, die Zahl der Arbeitsplätze um rund 4 Prozent.

    Hotels und Gaststätten profitieren besonders

    Mehr als eine Milliarden Euro geben die Kunden der Messe und ihres Tochterunternehmens in einem durchschnittlichen Veranstaltungsjahr in Düsseldorf aus. Bezieht man auch noch die indirekt angestoßenen Effekte mit ein, so beziffern sich die Umsätze sogar auf 1,66 Milliarden Euro. Die größten Profiteure der lokalen Wirtschaft sind im Dienstleistungssektor beheimatet. Hotels und Gaststätten, Handwerksbetriebe, Taxi- und Einzelhandelsunternehmen. Durchschnittlich 32 Prozent aller jährlichen Übernachtungen in Düsseldorf sind auf die Veranstaltungsaktivitäten auf dem Düsseldorfer Messe- und Kongressgelände zurückzuführen.

    Bis zu 638 Euro lassen die Besucher in der Stadt

    Laut den Zahlen des Ifo-Instituts, gibt jeder Aussteller der Messe Düsseldorf in einem durchschnittlichen Messejahr rund 43.150 Euro aus. Dier Ausgaben eines Messebesuchers belaufen sich auf etwa 520 Euro. Bei Kongressteilnehmer sind es im Schnitt sogar 638 Euro je Veranstaltung. Besucher von Sportveranstaltung oder Konzerten, die von der Messetochter DCSE veranstaltet werden, geben rund 102 Euro in der Stadt aus.

    Messe zahlt Dividende in Millionenhöhe an die Stadt

    „Die Umwegrendite für die Stadt ist umso höher zu bewerten, als Düsseldorf dafür keinerlei Subventionen tätigen musste. Seit Jahren wirtschaftet, wächst und investiert die Messe Düsseldorf aus eigener Kraft. Wir sind eine der profitabelsten Messegesellschaft mit eigenem Gelände in Europa: 2016 konnten wir bei einem Konzernumsatz von 443 Millionen Euro einen zyklusbedingten Konzerngewinn von fast 59 Millionen Euro ausweisen. An die Stadt haben wir eine Dividende von 17 Millionen Euro ausgeschüttet“, sagt Messechef Werner M. Dornscheidt.