Schlagwort: Startup-Woche Düsseldorf

  • Start-Up Unternehmen in Düsseldorf

    Start-Up Unternehmen in Düsseldorf

    Düsseldorf breitet jungen Gründern und Gründerinnen seit einigen Jahren den roten Teppich aus. Und das mit Erfolg. Die zahlreichen Initiativen der städtischen Wirtschaftsförderung und von Kammern und Verbänden zeigt Wirkung: Düsseldorf wird bei Start-ups immer bliebter.

    Als Start-up muss man nach Berlin. Punkt. So ist wohl noch immer die landläufige Meinung. Wer eine grandiose Geschäftsidee hat, hipp und cool ist und möglichst schnell durchschlagenden Erfolg haben möchte, kommt offenbar an der Bundeshauptstadt nicht vorbei. Doch weit gefehlt. Auch Düsseldorf breitet jungen Gründern und Gründerinnen seit einigen Jahren den roten Teppich aus. Und das mit Erfolg. Die zahlreichen Initiativen der städtischen Wirtschaftsförderung und von Kammern und Verbänden zeigen Wirkung: Düsseldorf wird bei Start-ups immer bliebter.

    Potential von Start-ups für den Stadtort Düsseldorf erkannt

    Die Stadtspitze hat das Potential von Start-ups für den Stadtort Düsseldorf längst erkannt und bemüht sich aktiv um innovative Gründer. Dazu wurde die Landeshauptstadt vom städtischen Marketing kurzerhand zur Startup-City Düsseldorf erklärt, mit eigener Website und einem breit aufgestellten Förderprogramm. So unterstützt die städtische Wirtschaftsförderung junge Unternehmen mit einer eigenen Startup-Unit. Diese begleitet sie bei der Entwicklung ihres Geschäfts, steht mit Rat und Tat zur Seite, etwa bei wichtigen Fragen zu Finanzierung oder möglichen Fördermitteln, und vermittelt auf Wunsch auch Kontakt zu passenden Experten aus der Wirtschaft. Auch die IHK Düsseldorf ebnet Start-ups mit einem Beratungsangebot den Weg. Ob Unterstützung bei der Ausarbeitung des Geschäftsmodells oder des Businessplans, juristischen Fragen und Finanzierungsoptionen – die Berater der IHK stehen gerne für eine kostenloses Beratung zur Verfügung. Auch das Düsseldorfer Gründungsnetzwerk, das bereits 1999 als Zusammenschluss von inzwischen 30 Institutionen gegründet wurde, hat die sich zum Ziel gesetzt haben, Gründer und Gründerinnen in Düsseldorf in allen Phasen der Selbstständigkeit zu beraten. Nicht zuletzt bemüht sich auch der StartupDorf e.V. um optimale Voraussetzungen für Start-ups in Düsseldorf. Die Plattform versteht sich als „unabhängiges Netzwerk zur Stärkung der Startup-Kultur und des Startup-Unternehmertums in der digitalen Wirtschaft“. Zu den Kernangeboten zählen Veranstaltungen, der Informationsaustausch unter Gründern und das Vernetzen mit relevanten Kontakten der Startup-Community an Rhein und Ruhr.

    Sich Gehör verschaffen und Erfahrungen sammeln

    Für Start-ups ist neben der innovativen Geschäftsidee vor allem das Thema Selbstvermarktung wichtig. Denn immerhin muss die Welt vom eigenen Unternehmen erfahren, damit es erfolgreich sein kann. Daher empfiehlt es sich, die zahlreichen Angebote zu nutzen, die es inzwischen in Düsseldorf gibt. In diesem Jahr fand beispielsweise bereits zum dritten Mal die Düsseldorfer Start-up Woche statt, zu der über 5.000 Besucher kamen. Auf diesem großartigen Event mit etwa 120 einzelnen Veranstaltungen, kann man sich nicht nur über neuste Trends und Möglichkeiten informieren, sondern auch den Austausch zu anderen Gründern suchen und mit potentiellen Kunden und Investoren zusammenkommen. Des Weiteren ermöglichen spezielle Pitch-Veranstaltugen wie „seed DUS“ oder der Rheinland Pitch wichtige Erfahrungswerte. Verschiedene Teams treten hier mit kurzen Präsentationen gegeneinander an, um die Zuhörer von ihrern Konzepten zu überzeugen. Den Teilnehmern winken vielversprechende Kontakte zu sogenannten Business Angels und Investoren. Zudem besteht auch hier die Möglichkeit zum Austausch und Networking.

    Doch egal wie gut und ausgereift die eigene Geschäftsidee ist – ohne eine Präsenz in den sozialen Medien kommt ein Unternehmen heute kaum noch aus. Daher sind professionell geführte Konten in den großen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram inzwischen obligatorisch. Diese Kanäle ermöglichen den direkten Draht zur Kundschaft und können durch virale Effekte für eine enorme Werbewirkung sorgen. Jedoch sind diese Effekte natürlich an verschiedene Rahmenbedingungen geknüpft, so dass Social Media immer nur ein Baustein im Baukasten der Selbstvermarktung bleiben sollte. Nicht vergessen werden dürfen natürlich die klassischen Print-Medien. Je nachdem wie erklärungsintensiv ein Thema ist, macht es Sinn eine Broschüre oder Flyer drucken zu lassen. Damit können die notwendigen Informationen kompakt und ansprechend zu Papier gebracht werden und dienen als klassisches Handout bei Veranstaltungen und Kundenterminen. Natürlich ist eine professionelle Gestaltung dabei unerlässlich. Wer also selbst nicht über die notwendigen Fähigkeiten in Photoshop & Co. verfügt, sollte sich an einen Profi wenden. Auch der Bereich Public Relations (PR) sollte von Start-ups nicht vernachlässigt werden. Regelmäßige kompakt formuierte Pressemitteilungen, die gezielt an Redaktionen und Fachmedien geschickt werden, sollten unbedingt berücksichtigt werden.

    Business Center und Coworking Spaces in Düsseldorf

    Junge Unternehmen sind gerade zu Beginn ihrer Tätigkeit auf günstige und flexible Arbeitsplätze angewiesen. Aus dieser Überlegung heraus entstanden in den letzten Jahren verschiedene Business Center Lösungen und sogenannte Coworking Spaces, die sich speziell auf die Bedürfnisse von Gründern fokussieren. Den Anfang machte vor einigen Jahren die Garage Bilk, die es inzwischen leider nicht mehr gibt. Hier entstanden auf einem Hinterhof im gleichnamigen Stadtteil Büroräume für junge Unternehmen, die von einer bestehenden Infrastruktur, einem kreativen Umfeld und dem aktiven Austausch mit den Nachbarn profitierten. So entstanden durch Synergien nicht selten neue Geschäftsideen. Inzwischen sind verschiedene weitere Angebote in die Fußstapfen der Garage Bilk getreten. Zu nennen wären etwa der Startplatz im Medienhafen, das Super 7000 an der Rather Straße in Derendorf sowie der Factory Campus an der Erkrather Straße.

  • Startup-Woche Düsseldorf 2018 begrüßt 5.000 Besucher

    Startup-Woche Düsseldorf 2018 begrüßt 5.000 Besucher

    Auch in diesem Jahr trafen bei der Startup-Woche Düsseldorf Visionäre, mutige Starter, tapfere Kämpfer und Durchstarter auf Menschen, Unternehmen und Produkte, die das Startup-Leben bereichern. 5.000 Besucher kamen zu den zahlreichen Veranstaltungen.

    Eine Woche der Superlative für Neugründer in Düsseldorf

    Am 13. April 2018 öffnete die Startup-Woche in Düsseldorf ihre Tore. Bereits zum dritten Mal trafen sich in der Rheinmetropole Neugründer und solche, die es werden wollen, mit Experten, Investoren und Wirtschaftsgrößen. Mit rund 175 Veranstaltungen an acht Tagen konnten die Veranstaltungen sich gegenüber der Premiere 2016 und dem Vorjahr noch einmal deutlich steigern. Dieses Wachstum verdeutlicht die wachsende Bedeutung von Startups für die lokale Wirtschaft.

    Mehr als 5.000 Teilnehmer

    Das Düsseldorf ein beliebter Standort für Unternehmensgründungen ist, beweisen die mehr als 300 Startups, die man derzeit in der Rheinmetropole zählen kann. Kein Wunder also, dass die Startup-Woche gerade hier in der Landeshauptstadt auf großen Widerhall stößt. Aber nicht nur hier ansässige Gründer besuchten die Veranstaltungen der 3. Düsseldorfer Startup-Woche. Insgesamt kamen mehr als 5.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland. Damit waren alle 175 Veranstaltungen von insgesamt 96 Veranstaltern ausgezeichnet besucht. Die Besucherzahl konnte gegenüber der ersten Veranstaltung 2016 mehr als verdoppelt werden. Ein toller Erfolg für die Veranstalter dieser wegweisenden Veranstaltungsreihe.

    Präsentieren, informieren und vernetzen

    Die Veranstalter und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf resümierten nach der Veranstaltung entsprechend. Die 3. Startup-Woche in Düsseldorf ist nach einhelliger Meinung aller Beteiligten eine Plattform, die es ermöglicht, regionale und überregionale Akteure der Gründerszene zusammen zu bringen. Startups tauschen sich hier aktiv mit Investoren, Unternehmen, Hochschulen, Verbänden und anderen Startups aus und sind so in der Lage, ihr Netzwerk aus- bzw. aufzubauen. Die Veranstaltungen wurden intensiv genutzt, um sich zu informieren. Themenüberschriften waren in diesem Jahr unter anderem Digitalisierung, Fördermittel, Investoren, Marketing, Vertrieb, Recht und Steuern. In vielen Diskussionen ging es aber auch um ganz praktische Probleme junger Unternehmen, etwa günstige Mieten für Startups, die passende Software für Abrechnung und interne Workflows oder die richtige Büroausstattung wie sie gaerner bietet.

    NKF-Summit in der Remise als Höhepunkt der 3. Startup-Woche in Düsseldorf

    Den Abschluss und den Höhepunkt der achttägigen Veranstaltung in Düsseldorf bildete der NKF-Summit, der in der Classic-Remise stattfand. Mehr als 500 Unternehmen und Neugründer nahmen an diesem Highlight teil. Zu den Höhepunkten der diesjährigen Veranstaltung zählten aber auch die neuen Formate wie Jump-Start, Kitchen-Pitch und Design-Thinking-Formate, die in diesem Jahr erstmals angeboten wurden. Sie ergänzten nach Aussage der Veranstalter die bewährten Formate von StartUP Sprint, Food-StartUp Netzwerk-Treffen und Rheinlandpitch.

    Fortsetzung beschlossene Sache

    Der Erfolg der dritten Startup-Woche führte auch dazu, dass die Fortsetzung der Veranstaltung auch im Jahr 2019 bereits beschlossene Sache ist. Die Veranstalter werden in den folgenden Wochen eruieren, in welche Richtung sich das Format in Zukunft entwickeln kann.