Schlagwort: Kunst

  • Art:walk Festival 2026

    Art:walk Festival 2026

    Das Art:walk Festival ersetzt 2026 erstmals die altbekannte Nacht der Museen in Düsseldorf. Doch nicht nur das: es entsteht ein umfassendes neues Kultur-Festival für die Rheinmetropole, das neue Wege beschreiten möchte. So gliedert sich das Art:walk Festival 2026 in zwei Teile: die und den „Tag der Bühnen“ und die „Museumsnacht“.

    Museumsnacht am 13. Juni

    Die Museumsnacht im Rahmen des Art:walk Festival 2026 findet am 13. Juni von 16 bis 24 Uhr statt. Sie tritt die Nachfolge der Nacht der Museen an und möchte Kunst, Musik, Performance und besondere Kulturorte verbinden, um ein vielfältiges Festivalerlebnis im gesamten Stadtgebiet Düsseldorfs zu ermöglichen. Geboten werden Ausstellungen, atmosphärische Spaziergänge, kreative Mitmachaktionen und natürlich Live-Musik, die Besucher auf unterschiedlichen Routen erkunden können. Jede bietet neue Perspektiven auf die Stadt und ihre Kulturszene.

    Tag der Bühnen am 14. Juni

    Am 14. Juni folgt der Tag der Bühnen, der Theater, Musik, Performance und kreative Mitmachaktionen verknüpft. Bühnenperformances an bekannten aber auch besonderen Spielorten, sowie zahlreiche Live-Acts ermöglichen von 12 bis 17 Uhr ein besonderes Kulturerlebnis und zeigen die Vielfalt der Düsseldorfer Bühnen. Aktionsflächen im Stadtraum sollen Besucher zudem zum Verweilen und Mitmachen anregen.

    70 Kulturorte in ganz Düsseldorf

    Insgesamt beteiligen sich mehr als 70 Kulturorte am Festival. Viele davon sind barrierefrei zugänglich. Erkundet werden können sie bequem zu Fuß, per Shuttle oder mit dem öffentlichen Nahverkehr. Die Nutzung ist im Ticket enthalten. Diese kosten regulär 25 Euro, ermäßigt 20 EUR und für Kinder und Jugendliche 15 Euro.

    Weitere Informationen zum Art:walk Festival 2026 sowie die Tickets findet ihr auf visitduesseldorf.de

  • Standort für die neue Düsseldorfer Oper beschlossen

    Standort für die neue Düsseldorfer Oper beschlossen

    Lange wurde abgewogen und diskutiert, nun endlich ist die Entscheidung für den Standort der neuen Düsseldorfer Oper gefallen. Der geplante Neubau soll an der selben Stelle an der Heinrich-Heine-Allee entstehen, wo bislang die bisherige Oper beheimatet ist. Das gab der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf nach seinem Beschluss in der Sitzung vom 15. Juni bekannt.

    Somit können nun die bisherigen Planungen konkretisiert und ein Architekten- und Ingenieurwettbewerb für das „Opernhaus der Zukunft“ initiiert werden. Auch die Durchführung einer Machbarkeitsstudie zur Umsetzung einer Interimsspielstätte für die Deutsche Oper am Rhein ist vorgesehen, da die bestehenden Räumlichkeiten während der Bauphase naturgemäß nicht zur Verfügung stehen werden.

    Deutsche Oper am Rhein muss neu gebaut werden

    Vorgesehen ist ein vollständiger Neubau des Opernhauses, der übrigens bereits Ende 2021 beschlossen wurde. Seither wurden verschiedene Visionen mehrer Architekturbüros gesichtet und die Standortfrage vielfach heiß diskutiert. Kritiker befürchten, dass der ursprünglich geplante Kostenrahmen deutlich überschritten wird und sehen bereits, ähnlich wie bei der Hamburger Elbphilharmonie, ein Milliardenprojekt auf die Landeshauptstadt von NRW zukommen. Eine ebenfalls diskutierte Sanierung des bestehenden Hauses ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich bzw. wirtschaftlich nicht darstellbar, weswegen entsprechende Planungen verworfen wurden.

    Städtebauliches Leuchtturmprojekt am Hofgarten

    In der Pressemeldung zur Standortentscheidung heißt es, dass die Entscheidung für die Heinrich-Heine-Allee, verbunden mit der Realisierung eines städtebaulichen Leuchtturmprojekts, eine nachhaltige Investition in die Zukunft darstelle. Nach Ansicht der Rastmehrheit wird der Hofgarten durch den Neubau der Oper aufgewertet und soll zusätzliche Attraktivität gewinnen. Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betonte, dass man durch den Architekten- und Ingenieurwettbewerb sicherstelle, dass beim Bauvorhaben höchste Qualitätsstandards umgesetzt würden. „Wir wollen Qualität, keinen Luxus. Die Oper soll eine neue Begegnungsstätte werden, die alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer und Menschen von außerhalb einlädt, Kultur und Kunst zu erleben“, so Keller.

    Baustart bislang noch Zukunftsmusik

    Bis die neue Spielstätte der Deutschen Oper am Rhein jedoch tatsächlich gebaut wird, wird noch viel Wasser den Rhein hinunterfließen. Denn bevor der geplante Architekten- und Ingenieurwettbewerb starten kann, soll im ersten Quartal 2024 über die Interimsspielstätte abgestimmt werden. Erst im zweiten Quartal 2024 soll dann der Wettbewerb stattfinden, dessen Eregbnisse bis Juni oder Juli 2025 erwartet werden dürfen.

  • Nacht der Museen 2022 in Düsseldorf

    Nacht der Museen 2022 in Düsseldorf

    Nach der coronabedingten, zweijährigen Pause, lockte die Nacht der Museen 2022 in Düsseldorf mehr als 23.000 Besucherinnen und Besucher an. Mehr als 40 Museen, Galerien und Veranstaltungsorte öffneten von 19 bis 2 Uhr ihre Pforten.

    Nach der coronabedingten, zweijährigen Pause, konnte die Nacht der Museen in diesem Jahr endlich wieder in Düsseldorf stattfinden. Am 11. Juni öffneten mehr als 40 Museen, Galerien und Veranstaltungsorte von 19 bis 2 Uhr ihre Pforten für interessierte Besucherinnen und Besucher. Und die kamen in Scharen: mehr als 23.000 Gäste wurden gezählt. Damit lag die Besucherzahl sogar noch höher als im letzten Jahr vor der Coronapandemie 2019.

    Besonders beliebt bei der Nacht der Museen 2022

    Besonders beliebt unter den teilnehmenden Häuser und Locations war in diesem Jahr beispielsweise der Rheinturm, in dessen Räumlichkeiten die Besucher hoch über Düsseldorf eine Fotoausstellung mit Ansichten von Düsseldorf und New York bestaunen konnten. Auch die Ausstellung „Die Grosse“, die im Kunstpalast Düsseldorf und NRW-Forum Werke von mehr als 190 regionalen und überregionalen Künstler zeigt, war besonders beliebt. Eine Besonderheit der Ausstellung, die noch bis zum 17.07.22 läuft: die ausgestellten Werke können ohne Beteiligung einer Galerie direkt von den Besuchern erworben werden.

    Ein weiteres Highlight war in Oberbilk zu finden, wo ein zehn Meter hoher aufblasbarer und begehbarer Nachbau des New Yorker Guggenheim Museums besucht werden konnte. Im Off-Space ES365 zeigten Künstlerinnen und Künstler in den mehr als 80 Ateliers und Ausstellungsflächen ihre Werke und im Hotel „Friends“ stellten über 70 Street-Artists ihre vielfältige Kunst aus.

    Interaktive Angebote

    Bei zahlreichen interaktiven Angeboten konnten sich die Besucher auch selbst künstlerisch betätigen. Im Filmmuseum Düsseldorf, dass derzeit eine Ausstellung über die Geschichte des Films zeigt, konnte beispielsweise selbst ein Trickfilm animiert werden. Im Theatermuseum gab es die Möglichkeit, eigene Give-aways zu drucken. Vielfältige Workshops, Künstlergespräche, Talks, Vorträge, Tanzdarbietungen, Performances und Lesungen sowie Live-Bands und DJ-Sets rundeten das ielfältige Angebot der Nacht der Museen 2022 ab.

    Drei Shuttle-Busse und die „Rollenden Museen“, historischen Straßenbahnen der Rheinbahn aus den 40er- bis 60er-Jahren, verbanden die zahlreichen Locations im Stadtgebiet miteinander. Auf diese Weise kamen Besucherinnen und Besucher entspannt durch die Nacht und konnten zahlreichen teilnehmenden Häuser und Locations besuchen.

    Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur und Integration: „Die Düsseldorfer Kultur- und Museumslandschaft ist zurück! Rund 23.000 Besucherinnen und Besucher haben die Nacht der Museen nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder zu einem großen Fest gemacht, bei dem die Vielfalt der Düsseldorfer Kulturangebote präsentiert, erlebt und gefeiert wurde. Ich danke allen Beteiligten für die zahlreichen Aktionen und Ausstellungen in den Museen sowie vielfältigen Performances in verschiedenen Off-Locations.“