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  • Düsseldorfs kühle Orte: 325 Orte die Abkühlung versprechen

    Düsseldorfs kühle Orte: 325 Orte die Abkühlung versprechen

    Die Stadtverwaltung hat eine digitale Karte zur Sammlung und Darstellung kühler Orte in Düsseldorf veröffentlicht. Erfasst wurden bisher 325 „Cool Spots“, die auf unterschiedliche Art und Weise Abkühlung versprechen, darunter Wasserspielplätze, Trinkbrunnen aber auch klimatisierte Gebäude wie Museen oder Kirchen.

    325 „Cool Spots“ in Düsseldorf

    Der Sommer hat Düsseldorf dieser Tage fest im Griff. Temperaturen jenseits der 30-Grad-Grenze bringen uns vielerorts ordentlich ins Schwitzen. Es gibt jedoch zahlreiche, öffentlich zugängliche Orte in der Landeshauptstadt von NRW, an denen man den heißen Temperaturen entkommen kann. Nicht wneiger als 325 dieser Orte, die Abkühlung versprechen, hat die Stadtverwaltung nun im Rahmen eines neuen Informationsangebotes zusammengestellt.

    Digitale Karte gibt Auskunft über kühle Orte

    Auf einer digitale Karte sind ab sofort kühle Orte im ganzen Stadtgebiet zu finden. Erfasst wurden sowohl Locations im Grünen als auch am Wasser und in Gebäuden. Hier wird fündig, wer einfach ein schattiges Plätzchen sucht oder eine klimatisierte Umgebung, um der innerstädtischen Hitze zu entfliehen. Online angezeigt werden 29 schattige Grünanlagen, 61 Wasserspielplätze, 13 Trinkbrunnen, 32 Trinkwasser-Refill-Stationen, 15 Bademöglichkeiten und klimatisierte oder kühle Gebäude darunter 30 Museen, 32 Bibliotheken und 113 Kirchen. Dank der Karte können Wegstrecken an heißen Tagen im Voraus geplant werden, um an dem ein oder anderen Schattenplatz vorbeizuschauen. So lassen sich klimatisierte Orte in der Umgebung ebenso gut ausfindig machen wie Trinkwasserangebote.

    Das neue Angebot wurde im Rahmen der Informationskampagne zum Umgang mit Klimaveränderungen und Anpassungsmaßnahmen des Klimaanpassungskonzepts der Landeshauptstadt Düsseldorf entwickelt. Diese hat zum Ziel, die Menschen vor Ort für ein geändertes Alltagsverhalten bei Hitze zu sensibilisieren.

    Wer weitere kühle Orte kennt, die frei und kostenlos zugänglich aber noch nicht auf der Karte erfasst sind, der kann sich per E-Mail an das Umweltamt wenden: [email=’klimaanpassung@duesseldorf.de‘][/email]. Die Experten prüfen dann die Angaben und nehmen die Location in die Karte auf, wenn die notwendigen Kriterien erfüllt sind.

  • Die Digitalisierung Düsseldorfs

    Die Digitalisierung Düsseldorfs

    Die fortschreitende Digitalisierung stellt die Düsseldorfer Stadtverwaltung vor eine erhebliche Herausforderung. Bei der Umsetzung zahlreiche Maßnahmen hilft eine Digitale Strategie, die innerhalb von fünf Jahren weitreichende Veränderungen herbeiführen soll.

    Düsseldorf gilt im Bereich der Digitalisierung in vielen Bereichen als Vorreiter. So bietet die Landeshauptstadt bereits seit vielen Jahren digitalisierte Verwaltungsleistungen an und baut das Service-Angebot laufend weiter aus. Inzwischen hat die Stadt eine durchgängige Digitalisierung von Verwaltungsprozessen als zentrales strategische Ziel ausgerufen. Um dies zu erreichen, wurde in der „Digitalen Strategie 2017– 2021“ zehn Leitsätze definiert, an denen sich die Stadtverwaltung Düsseldorf bei der Weiterentwicklung des digitalen Gesamtangebotes orientiert. Die Digitale Strategie soll den nötigen Rahmen für die Prinzipien Effizienz, Modernität und Serviceorientierung bieten und ist damit ein gutes Beispiel für eine konsequente Digitalisierung, an der sich auch die lokale Wirtschaft ein Beispiel nehmen kann.

    Herausforderungen für die Verwaltung

    Nicht verschwiegen werden darf dabei, dass die Umsetzung der Strategie in der Stadtverwaltung sich mit zahlreichen Hürden konfrontiert sieht. Nicht ohne Grund wurden für diese Herkulesaufgabe fünf Jahre Umsetzungszeit veranschlagt. Jedoch hat die Stadt die wachsenden Anforderungen an die Verwaltung bei gleichzeitig immer enger werdenden finanziellen Handlungsrahmen erkannt und notwendige Maßnahmen initiiert, um eine Steigerung der Effizienz zu erreichen. Dabei stellt die demografische Entwicklung der Beschäftigtenstruktur der Stadtverwaltung eine besondere Herausforderung dar. So werden bis 2020 etwa 10 Prozent der derzeit rund 10.000 Beschäftigten aus der Verwaltung ausscheiden. Damit geht ein erheblicher Verlust von Fach- und Erfahrungswissen um die verwaltungsspezifischen Aufgaben einher, der kaum durch Neubesetzungen und verstärktes Ausbildungsengagement aufgewogen werden kann. Daher wurde bereits 2015 das Projekt „Verwaltung 2020“ gestartet, das unter anderem das Ziel verfolgt, die Aufbau- und Ablauforganisation der Verwaltung gezielt zu optimieren. Eine durchgängig kompetente Unterstützung im Bereich Informations- und Kommunikations-technik (IuK) ist dabei unerlässlich, um vorhandenes Wissen zu bewahren.

    Bedarf an IT-Fachkräften steigt

    Auch für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in Düsseldorf stellt das Thema Digitalisierung eine große Herausforderung dar. Veranstaltungen wie der Digital Demo Day 2020, der zuletzt im Februar in Düsseldorf stattfand, bieten eine Plattform, um sich mit anderen Marktteilnehmern auszutauschen und sich über neusten Trends und Möglichkeiten zu informieren. Auch die Startup-Woche Düsseldorf bietet jedes Jahr wertvolle Veranstaltungen, um das Thema Digitalisierung in der Stadt zu fördern. Jedoch lässt sich vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen beobachten, dass vielen entweder keine oder nur wenige IT-Fachkräfte zur Verfügung stehen, um den internen Digitalisierungsprozess zu fokussieren. In gewissen Branchen ist das durchaus nachvollziehbar. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung sollten sich diese Firmen jedoch sinnvoll verstärken. Immer mehr Aufgaben erfordern ein entsprechendes Fachwissen und auch der Bereich Cybersecurity spielt eine immer wichtigere Rolle. Es gibt verschiedene IT-Firmen und Systemhäuser in Düsseldorf, die den Ausbau der IT-Infrastruktur von Unternehmen übernehmen können.

    Unterstützung zu Themen wie Digitalisierung, Digitale Wirtschaft und Industrie 4.0 bietet auch die Industrie und Handelskammer Düsseldorf. Sie bietet Inhabern von kleinen oder mittelständischen Unternehmen unter anderem eine Sprechstunde zum Thema Digitalisierung und öffentliche Förderprogramme an. Hier besteht in einer einstündigen Sprechstunde die Möglichkeit, wertvolle Informationen zu Inhalten, Anspruchsvoraussetzungen und Konditionen der einzelnen Förderprogramme zu erhalten. Darüber hinaus werden über das ganze Jahr hinweg zahlreiche Veranstaltungen angeboten.