Kategorie: Wohnen&Leben

  • Weihnachtsmarkt Düsseldorf 2024

    Weihnachtsmarkt Düsseldorf 2024

    Auch in diesem Jahr verzaubert der Weihnachtsmarkt in Düsseldorf wieder die Stadt und ihre Besucherinnen und Besucher. Ab dem 21. November bieten insgesamt sieben Themenmärkten ein vielfältiges Angebot. Neben den zahlreichen Verkaufsständen und dem großen gastronomischen Angebot sorgt auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für viel Abwechslung und beste Unterhaltung. Außerdem gibt es in diesem Jahr ein erweitertes Angebot für Kinder, unter anderem mit Kasperletheater, Geocaching und Tannenbaum schmücken.

    Sieben Weihnachtsmärkte in Düsseldorf 2024

    In der Düsseldorfer Innenstadt warten in diesem Jahr wieder viele verschiedene Weihnachtsmärkte auf Besucher aus dem In- und Ausland. An den romantischen und zentral gelegenen Handwerkermarkt auf dem Marktplatz vor dem Rathaus schließt sich der Altstadtmarkt auf der Flinger Straße an. Auf der berühmten Königsallee gibt es den Kö-Lichtermarkt, während sich auf dem Schadowplatz der neu gestaltete Märchenmarkt präsentiert. Entlang der Schadowstraße bieten zahlreiche Verkaufsstände ihre Waren auf dem Schadowmarkt, der am nördlichen Ende in den Kö-Bogen Markt übergeht. Neu ist in diesem Jahr zudem Roncalli’s Weihnachtspromenade an der Düsseldorfer Rheinuferpromenade.

    „Der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt ist ein traditioneller Treffpunkt für Einheimische und Gäste aus aller Welt. Mit seinen vielfältigen Themenmärkten und dem besonderen Angebot für alle Generationen ist er ein Ort des Zusammenkommens und der Freude. Der historische Weihnachtsmarkt auf der Rheinuferpromenade sorgt in diesem Jahr für eine ganz besonders festliche Stimmung. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern eine unvergessliche Vorweihnachtszeit in unserer Stadt.“
    Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller

    Öffnungszeiten Weihnachtsmarkt Düsseldorf 2024

    Auch in diesem Jahr hat der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt über Weihnachten hinaus geöffnet. Besucherinnen und Besucher haben so die Möglichkeit, täglich bis zum 30. Dezember die zahlreichen Weihnachtshütten und Verkaufsstände in der Düsseldorfer Innenstadt zu Besuchen.

    Die Weihnachtsmärkte öffnen sonntags bis donnerstags von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr und freitags und samstags von 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Die einzelnen Händler haben jedoch die Möglichkeit, ihre Öffnungszeiten täglich bis 22:00 Uhr zu verlängern. Andere Öffnungszeiten gelten für die Weihnachtsfeiertage. So können Besucherinnen und Besucher den Markt am 24.12. von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr und am 26. Dezember von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr besuchen. Geschlossen ist der Weihnachtsmarkt am 24. November und am ersten Weihnachtsfeiertag, den 25. Dezember.

  • Hitze in Düsseldorf

    Hitze in Düsseldorf

    Passend zu den aktuell hochsommerlichen Tempreaturen in Düsseldorf von deutlich über 30 Grad, hat die Tourist-Information „Visit Düsseldorf“ in Zusammenarbeit mit den Carlsplatz-Anliegern einen kostenlosen Sonnencreme-Spender am Carlsplatz aufgestellt. Abkühlung versprechen auch die Trinkbrunnen im Stadtgebiet.

    Kostenlose Sonnencreme-Spender

    Zu finden ist der kostenlose Sonnencreme-Spender auf der Ecke Benrather Straße gegenüber der dortigen Bäckerei. Durch Angebote wie dieses, will „Visit Düsseldorf“ den Zugang zu einfachen Zugang zu Schutz vor UV-Strahlung der Sonne ermöglichen, um das Risiko von Hautkrebs zu minimieren.

    Bereits zur Fußball-Europameisterschaft 2024, kurz UEFA EURO 2024, waren in der Düsseldorfer Innenstadt zahlreiche kostenlose Sonnencreme-Spender aufgestellt worden. Diese Initiative griff die Stadt nun auf und nimmt sich damit auch andere Länder zum Vorbild. So gibt es beispielsweise in den Niederlanden vielerorts kostenlose Sonnencreme-Spender, etwa an öffentlichen Stränden oder in Parks. Grund genug diesen Service noch deutlich auszubauen.

    Trinkbrunnen in Düsseldorf

    Abkühlung versprechen auch die Trinkbrunnen im Stadtgebiet. Aktuell findne sich insgesamt 21 Trinkbrunnen im Stadtgebiet. Hier kann jedermann/-frau kostenlos von Frühjahr bis Herbst frisches Trinkwasser beziehen. Betrieben wird das Düsseldorfer Trinkbrunnennetz in Partnerschaft mit den Stadtwerken Düsseldorf. Eine Karte zu allen Trinkbrunnen findet sich auf dem Geoportal der Stadt.

    Hitzewelle in Düsseldorf

    Generell erlebt Düsseldorf dieser Tage eine Hitzewelle mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit werden die Temperaturen sogar als noch deutlich höher wahrgenommen. Da sich die Luft auch nach Sonnenuntergang nicht mehrklich abkühlt, leiden viele Düsseldorfer unter den sogenannten tropischen Nächten und finden kaum Schlaf.

    Vorsicht bei extremen Wetterbelastungen

    Generell warnt der Deutsche Wetterdient daher vor den nicht zu unterschätzenden „extremen Wetterbelastungen“. Empfohlen wird möglichst viel Wasser zu trinken und vor allem leichte Speisen zu sich zu nehmen. Vorbelasteten Menschen wird zudem geraten, die Sonne zu meiden und möglichst kühle Orte aufzusuchen. Wo solche „Cool Spots“ in unserer Stadt zu finden sind, erfahrt ihr im Artikel „Düsseldorfs kühle Orte: 325 Orte die Abkühlung versprechen„.

  • Demo gegen Rechtsextremismus am 27.01.24 in Düsseldorf

    Demo gegen Rechtsextremismus am 27.01.24 in Düsseldorf

    Für den 27. Januar hat das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus aufgerufen. Zahlreiche Institutionen, Vereine und Prominente schlossen sich an. Erwratet werden über 30.000 Teilnehmende. Los geht es um 12 Uhr am DGB-Haus auf der Friedrich-Ebert-Straße in der Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs.

    Großdemo des Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“

    Die Großdemonstration des Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ läuft unter dem Motto: „Gegen die AfD – Wir schweigen nicht. Wir schauen nicht weg. Wir handeln!“ . Teilnehmende treffen sich ab 11:30 Uhr auf der Friedrich-Ebert-Straße, vor der Zentrale des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Je nach Andrang besteht die Möglichkeit, auf angrenzende Straßen auszuweichen.

    Demo gegen Rechtsextremismus startet um 12 Uhr

    Um 12 Uhr startet eine Kundgebung auf der Friedrich-Ebert-Straße, bevor sich die Demonstration ab etwa 13 Uhr in gang setzen wird. Die Demo führt von der Oststraße über die Graf-Adolf-Straße und Haroldstraße bis zur Rheinkiniebrücke und endet auf den Oberkassler Rheinweisen. Hier ist ab 14:30 Uhr eine Abschlusskundgebung mit dem Titel „Nie wieder ist jetzt – für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit!“ geplant. Auf einer Bühne werden unter anderem Pberbürgermeister Keller und NRW-Vize-Ministerpräsidentin Mona Neubaur eine Rede halten. Zudem erfolgen Auftritte der Düsseldorfer Band Broilers und weiterer Künstlerinnen und Künstler der Deutschen Oper am Rhein.

    30.000 Teilnehmende erwartet

    Zur Demo gegen Rechtsextremismus am 27.01.24 in Düsseldorf werden inzwischen 30.000 Teilnehmende erwartet. Nach Einschätzung der Polizei könnten es jedoch auch deutlich mehr werden. Bei der Anmeldung war zunächst von 5000 Teilnehmende die Rede. Die Organisatoren empfehlen die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr. Autofahrer sollten den Demobereich meiden. Es werden umfangreiche Verkehrsbeeinträchtigungen im Innenstadtbereich erwartet.

  • Schickimicki Club schließt nach 11 Jahren

    Schickimicki Club schließt nach 11 Jahren

    Der Schickimicki Club in der Altstadt, von Fans und Freunden auch einfach kurz „Schicki“ genannt, wird nach 11 Jahren seinen Betrieb einstellen. Das teilte Betreiber Daniel Vollmer in einer Pressemitteilung mit, in der auch die Gründe für seine Entscheidung erläuterte.

    Schickimicki Club schließt

    Eine traurige Nachricht erreichte uns gestern aus der Altstadt: der Schickimicki Club auf der Neustraße schließt Ende November nach über elf Jahren seine Pforten. Damit verliert Düsseldorf einen wunderbares Biotop der Subkultur und die Altstadt einen außergewöhnlichen Hotspot. Zahllose Partyreihen begeisterten hier auf engem Raum die tanzwütigen Gäste. Dabei scheute man auch Versuche mit weniger mainstreamlastiger Musik, was die Düsseldorfer Party-Szene immens bereicherte. Das gute Händchen von Betreiber Daniel Vollmer bei Service und Konzepten machten das Schickimicki zu einem wunderbaren Ort der ausgeprägten Feierkultur, die auch dieser Autor sehr zu schätzen wusste, stand er doch selbst das eine oder andere mal hinter dem DJ-Pult.

    Nachfolge noch ungewiss

    Auf die Frage, warum das „Schicki“ nach 11 Jahren das Zeitliche segnen wird, sagt Daniel Vollmer: „Irgendwann ist eben auch mal Schluss und eine Schnapszahl (11 Jahre Schickimicki Club wurde im Sommer gefeiert) ist doch ein prima Anlass. Die Familie – ich bin mittlerweile Papa eines 4- jährigen Sohnes – und die 2018 eröffnete Retematäng Bar auf der Ratinger Straße lassen leider zu wenig Zeit um das Schickimicki weiterhin mit dem nötigen Elan und Liebe weiterzuführen. Lieber jetzt einen anständigen Schlussstrich ziehen.“

    Wie es danach mit dem Club weitergeht ist offen. Laut Vollmer laufen derzeit erfolgversprechende Gespräche mit potentiellen Nachfolgern, die den Betrieb weiterführen möchten. Bis dato sei aber noch nichts spruchreif. Sobald ein Regelgung absehbar ist, wird es aber eine entsprechende Ankündigung geben.

    Schickimicki zelebriert den Endspurt

    Doch bist der letzte Vorhang fäll, wird natürlich in bester Schicki-Manier abgefeiert. Am 24.11. und 25.11.23 wird der „Endspurt“ zelebriert, zudem sicherlich zahlreiche Fans, Freunde und Wegbegleiter in dem sympatischen kleinen Club im Herzen der Düsseldorfer Altstadt erscheinen werden. Einer kann dann leider nicht mehr dabei sein: Schickimicki-Mitgründer Kai, der überraschend im Jahr 2020 verstarb. Laut Vollmer hatte er bereits damals über eine Schließung nachgedacht – immerhin fehlte mit seinem engen Freund plötzlich ein elementarer Teil des Schicki.

    „So wollten wir es aber dann doch nicht enden lassen und ich gehe stark davon aus, dass das Kai das ebenfalls so gesehen hätte. Wie ich ihn kannte, hätte er wahrscheinlich Blitze auf uns regnen lassen“, sagt er und führt weiter aus: „Wir bedanken uns bei Euch allen für viele tolle Momente, wilde Nächte, spitzen Erinnerungen und Eure Treue. Ich hoffe wir sehen uns in der Zukunft öfter in der Retematäng Bar und/ oder man läuft sich anderweitig über den Weg bzw. Tresen.“

  • Düsseldorfs kühle Orte: 325 Orte die Abkühlung versprechen

    Düsseldorfs kühle Orte: 325 Orte die Abkühlung versprechen

    Die Stadtverwaltung hat eine digitale Karte zur Sammlung und Darstellung kühler Orte in Düsseldorf veröffentlicht. Erfasst wurden bisher 325 „Cool Spots“, die auf unterschiedliche Art und Weise Abkühlung versprechen, darunter Wasserspielplätze, Trinkbrunnen aber auch klimatisierte Gebäude wie Museen oder Kirchen.

    325 „Cool Spots“ in Düsseldorf

    Der Sommer hat Düsseldorf dieser Tage fest im Griff. Temperaturen jenseits der 30-Grad-Grenze bringen uns vielerorts ordentlich ins Schwitzen. Es gibt jedoch zahlreiche, öffentlich zugängliche Orte in der Landeshauptstadt von NRW, an denen man den heißen Temperaturen entkommen kann. Nicht wneiger als 325 dieser Orte, die Abkühlung versprechen, hat die Stadtverwaltung nun im Rahmen eines neuen Informationsangebotes zusammengestellt.

    Digitale Karte gibt Auskunft über kühle Orte

    Auf einer digitale Karte sind ab sofort kühle Orte im ganzen Stadtgebiet zu finden. Erfasst wurden sowohl Locations im Grünen als auch am Wasser und in Gebäuden. Hier wird fündig, wer einfach ein schattiges Plätzchen sucht oder eine klimatisierte Umgebung, um der innerstädtischen Hitze zu entfliehen. Online angezeigt werden 29 schattige Grünanlagen, 61 Wasserspielplätze, 13 Trinkbrunnen, 32 Trinkwasser-Refill-Stationen, 15 Bademöglichkeiten und klimatisierte oder kühle Gebäude darunter 30 Museen, 32 Bibliotheken und 113 Kirchen. Dank der Karte können Wegstrecken an heißen Tagen im Voraus geplant werden, um an dem ein oder anderen Schattenplatz vorbeizuschauen. So lassen sich klimatisierte Orte in der Umgebung ebenso gut ausfindig machen wie Trinkwasserangebote.

    Das neue Angebot wurde im Rahmen der Informationskampagne zum Umgang mit Klimaveränderungen und Anpassungsmaßnahmen des Klimaanpassungskonzepts der Landeshauptstadt Düsseldorf entwickelt. Diese hat zum Ziel, die Menschen vor Ort für ein geändertes Alltagsverhalten bei Hitze zu sensibilisieren.

    Wer weitere kühle Orte kennt, die frei und kostenlos zugänglich aber noch nicht auf der Karte erfasst sind, der kann sich per E-Mail an das Umweltamt wenden: [email=’klimaanpassung@duesseldorf.de‘][/email]. Die Experten prüfen dann die Angaben und nehmen die Location in die Karte auf, wenn die notwendigen Kriterien erfüllt sind.

  • Meine Straße, Deine Straße, Unsere Straße

    Meine Straße, Deine Straße, Unsere Straße

    Eine Großstadt wie Düsseldorf bringt es mit sich, dass in den zahlreichen Stadtteilen viele verschiedene Individuen mit unterschiedlichen Ansichten, Geschichten und Überzeugungen auf engem Raum aufeinandertreffen. Das birgt einerseits Möglichkeiten, andererseits auch Konfliktpotential in sich.

    Gemeinsam für eine lebenswerte Stadt

    Eine Großstadt wie Düsseldorf bringt es mit sich, dass in den zahlreichen Stadtteilen viele verschiedene Individuen mit unterschiedlichen Ansichten, Geschichten und Überzeugungen auf engem Raum aufeinandertreffen. Das birgt einerseits Möglichkeiten, andererseits auch Konfliktpotential in sich. Gerade in bevölkerungsreichen Stadtteilen wie Friedrichstadt, Pempelfort, Derendorf oder Bilk werden die Nerven der Anwohner dabei nicht selten auf die Probe gestellt, wenn einige durch ihr Verhalten ihre Grenzen austesten.

    Denn ein Gemeinschaftsgefühl innerhalb der „Hood“ und ein damit verbundener Zusammenhalt und Solidaritätsgedanke ist nicht plan- oder steuerbar. Somit sind auch die Möglichkeiten der Stadtverwaltung begrenzt, auf diesen soziokulturellen Mikrokosmos einzuwirken. Vor allem, weil er in der heutigen Zeit und in einer progressiven Stadt wie Düsseldorf einem ständigen Wandel und einer hohen Fluktuation unterworfen ist. Daher sind in erster Linie die Bürger selbst gefragt, ihr Viertel durch Eigenintiative, Engagement und Solidarität zu einem lebenswerten Teil des Gemeinschaftslebens zu machen. Wir werfen einen Blick auf einige Bereiche, die dabei häufig eine Herausforderung darstellen.

    Fair parken

    Die Parkplatzstuation ist in vielen innerstädtischen Vierteln gelinde gesagt eine Katastrophe. Wenn man sich alleine die nackten Zahlen anschaut, wird das Problem offensichtlich. So kommen auf 359.408 Haushalte in Düsseldorf sage und schreibe 371.169 Kraftfahrzeuge, davon 318.807 Pkw. Hinzu kommen noch die Fahrzeuge von mehr als 270.000 Einpendlern, also Personen, die in der NRW-Landeshauptstadt ihrer Arbeit nachgehen. Und all diese Fahrzeuge müssen irgendwo geparkt werden.

    Wer sich keine zweite Miete für ein Parkhaus leisten kann oder will, der sieht sich somit alltäglich mit der Herausforderung konfrontiert, eine Plätzchen für sein Kfz auf den engen Straßen des Stadtteils zu finden. Mit teils kreativen Auswüchsen. Gerade nach Einbruch der Dunkelheit werden die Fahrzeuge gerne überall dort abgestellt, wo ein freier Platz verfügbar ist. Ob dieser nun einen regulären Parkplatz darstellt und ob andere Verkehrsteilnehmer oder Fußgänger dadurch benachteiligt werden, scheint die Parkenden häufig nicht sonderlich zu interessieren.

    Das bringt natürlich verschiedene Gefahren mit sich. Die wohl offensichtlichste: Rettungsfahrzeuge von Feuerwehr, Notarzt oder Polizei haben es mitunter schwer, sich ihren Weg durch die engen, zugeparkten Straßen zu bahnen. Zudem wird der Verkehrsfluss gehemmt, wenn etwa Lkw oder Straßenbahnen ihren Weg nicht wie gewohnt fortsetzen können. Daher sind alle Nachbarn dazu aufgerufen, bei der Parkplatzsuche auch die Bedürfnisse ihrer Nachbarn einzubeziehen und sich einen Platz für ihr Fahrzeug zu suchen, mit dem alle leben können.

    Dein Müll ist nicht mein Müll

    Ein weiteres immer wieder diskutiertes Thema ist die Müllentsorgung. Dank der Awista ist Düsseldorf in diesem Bereich eigentlich gut aufgestellt. Immer wieder nutzen jedoch einige Bürger nicht die vorgesehenen Entsorgungswege, sondern einfach den öffentlichen Raum, um sich ihrer Nachlassenschaften zu entledigen. Das führt dazu, dass Müll beispielsweise an der Altglassammelstelle abgestellt oder ungeliebte Möbel und alte Matratzen in irgendeinem Gebüsch landen. Initiativen wie der Dreck weg Tag, an dem sich jedermann/-frau beteiligen kann, machen auf diesen unschönen Umstand seit vielen Jahren erfolgreich aufmerksam. Zudem geht die Stadt mit der „Düsseldorf bleibt sauber“ App aktiv gegen Dreck-Ecken im Stadtgebiet vor. Damit können Bürgerinnen und Bürger bequem per Smartphone Fotos oder Geo-Koordinaten von illegale Müll-Ansammlungen erfassen und an die zuständige Stelle senden, damit ein Reinigungstrupp ausrücken kann. Im besten Fall sollte es aber gar nicht erst so weit kommen, dass dies notwendig ist.

    Gemeinschaftspflicht Straßenräumung

    Vor allem in der kalten Jahreszeit machen Kälte und Nässe die Straßen unserer schönen Stadt schnell zur Rutschbahn. Das kann nicht nur für Fahrzeuge gefährlich werden, weswegen jeder Bürger beim Räumen der Gehwege gefragt ist. Darauf macht das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Landeshauptstadt aufmerksam. Dabei muss jedoch nicht gleich die professionelle Benzin-Schneefräsen ausgepackt werden. Die städtische Satzung über die Reinigung der öffentlichen Straßen und Gehwege klärt auf, in welchem Umfang man tätig werden muss. Demnach sind Gehwege und Fußgängerstraßen in einer Breite von mindestens einem Meter vom Schnee zu befreien. An Straßen- und Busbahnhaltestellen soll zudem ein Weg für den Ein- und Ausstieg frei geräumt werden. Wenn es gatt wird soll zusätzlich Sand, Granulat oder Splitt ausgestreut werden. Hingegen ist der Einsatz von Streusalz grundsätzlich nicht erlaubt.

    Im Stadtteil engagieren

    Um innerhalb des Stadtteils das Gemeinschaftsgefühl zustärken, ist der Anschluss an einen lokalen Verein eine gute Empfehlung. Ob Sport-, Karnevals- oder Bürgerverein – in Düsseldorf gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte. Auch die zahlreichen Straßenfesten, die im Verlauf des Jahres in den unterschiedlichen Stadtbezirken stattfinden, sind ein guter Anlaufpunkt um Kontakte zu knüfen und Solidarität zu leben. Hervorzuheben sind beispielsweise das Straßenfest im Lorettoviertel in Unterbilk, das Straßenfest des zakk in Flingern oder das Nordstrassenfest. Eine weitere Möglichkeit, sich innerhalb des Stadteils zu engagieren und Kontakt zur Nachbarschaft aufzubauen, bietet das Urban Gardening. Gemeint ist damit die kleinräumige, gärtnerische Nutzung städtischer Flächen für den Gartenbau. In vielen Düsseldorfer Stadtteilen gibt es entsprechende Initiativen. Darüber hinaus fördert die Stadt das Thema aktiv, etwa mit der Aktion „Essbare Stadt“, durch die 85 kostenfreie Bio-Hochbeete im Stadtgebiet aufgestellt werden können.

  • Düsseldorf, die „Essbare Stadt“

    Düsseldorf, die „Essbare Stadt“

    Die Stadtverwaltung hat 85 kostenfreie Bio-Hochbeete als Komplett-Sets, einschließlich Erde und Samen, zur Verfügung gestellt, um Düsseldorf zur „Essbaren Stadt“ zu machen. Die Hochbeete sollen im gesamten Stadtgebiet verteilt werden. Interessierte können sich nun bewerben.

    85 kostenfreie Bio-Hochbeete für Düsseldorf

    Was, Du wusstest nicht, dass Düsseldorf eine essbare Stadt ist? Aber sicher doch! Die Stadtverwaltung hat dafür erneut 85 kostenfreie Bio-Hochbeete als Komplett-Sets inklusive Erde und Samen zur Verfügung gestellt, die im gesamten Stadtgebiet verteilt werden sollen. Im Anschluss sind alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer eingeladen, an den öffentlich zugänglichen Orten in ihrer Nachbarschaft gemeinschaftlich Gemüse, Beeren und Kräuter anzubauen.

    Das nachhaltige Konzept der Initiative soll dazu beitragen, die Gemeinschaft zu stärken, das Bewusstsein für gesunde Ernährung zu schärfen und die Stadtlandschaft zu verschönern. Zudem umfasst sie vielfältige Ideen, Nutzpflanzen als Grün in die Stadt zu bringen. Urbanes Grün soll auf diese Weise neben ästhetischen Werten auch ökologische und ökonomische Funktionen erhalten.

    Mach Düsseldorf zur „Essbaren Stadt“

    Ab sofort können sich Privatpersonen, Nachbarschaften oder Vereine, Initiativen und Unternehmen für eines der Hochbeete bewerben. Zudem können auch Obstbäume alter, regionaler Sorten unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos erworben werden. Nähere Informationen zum Projekt „Essbare Stadt“ und dem Thema Urban Gardening finden sich auf der Internetseite der Landeshauptstadt von NRW. Hier findet sich auch eine Karte, die aufzeigt, wo in Düsseldorf bereits Gemeinschaftsbeete aufgestellt sind.

    Weitere Informationen zum Projekt „Essbare Stadt“ gibt es beim Amt für Umwelt- Und Verbraucherschutz, Abteilung Kommunales Klimamanagement (Brinckmannstraße 7, 40225 Düsseldorf, Telefon 0211 – 8921094)

  • Shopping in Düsseldorf – das sind die besten Destinationen

    Shopping in Düsseldorf – das sind die besten Destinationen

    Düsseldorf ist bekannt für seine vielseitigen Boutiquen und Geschäfte, weswegen die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens auch weit über die Landesgrenzen hinaus als Shopping-Mekka gilt. Tatsächlich gibt es sogar viele einheimische und ausländische Touristen, die einzig aus diesem Grund nach Düsseldorf reisen. Das ist zwar verständlich, aber wer das tut, sollte zumindest die besten Shopping-Destinationen der Stadt kennen.

    Einkaufen auf der Schadowstraße

    Wenn es um Shopping und Düsseldorf geht, darf die Schadowstraße nicht fehlen. Sie zählt zu den meistfrequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands und hat seit dem Bau der Wehrhahnlinie und des Kö-Bogens einen beachtlichen Wandel hingelegt. Hier finden sich zahlreiche Läden bekannter Handelsmarken. Etwas beschaulicher geht es in den angrenzenden Schadow-Arkaden zu, wo mehr als 55 Geschäfte auf zwei Ebenen warten.

    Flanieren in der Altstadt

    Die Altstadt Düsseldorfs ist immer wieder Thema in unserem Forum, denn der alte Stadtkern hat wahrlich eine Menge zu bieten. Touristen können hier nach Herzenslust flanieren und eine Menge entdecken. Während die Bolkerstraße bei Touristen vor allem mit ihrem gastronomischen Partyangebot punktet, lässt die Flingerstraße das Herz aller Shoppingbegeisterten höherschlagen. Neben großen Modehäusern bekannter Marken gibt es hier auch einige inhabergeführten Läden mit unterschiedlichen Waren.

    Calsplatz und Carlstadt

    Der Stadtteil Carlstadt ist zwar nicht gerade groß, aber trotzdem gehört er zu den besten Shopping-Destinationen in ganz Düsseldorf. Interessant ist beispielsweise der Wochenmarkt auf dem Carlsplatz, denn hier gibt es nicht nur leckeres Essen, sondern auch hochwertige Lederwaren und wunderschöne Blumen ud vieles mehr. Ein weiteres Highlight ist der Concept Store „Kauf dich glücklich“ am Carlsplatz. Hier finden vor allem Damen ausgwählte Mode neuer Designer und bekannter Modemarken. Zahlreiche weitere Läden und Boutiquen schließen sich in den angrenzenden Straßen an.

    Königsallee – Luxus auf der „Kö“

    Die Königsallee ist ein großzügiger Boulevard im Stadtzentrum, der als eine der führenden Luxuseinkaufsstraßen Europas gilt. Von allen Shopping-Destinationen gehört die „Kö“ unumstritten zu den berühmtesten, was insbesondere an dem Angebot an Luxusläden liegt. Neben Kleidungsstücken von Marken wie Chanel, Dior und Gucci gibt es hier beispielsweise auch Juweliere, die Luxusuhren berühmter Manufakturen anbieten. Egal ob Audemars Piquet, Breitling, Patek Philippe, Omega oder Rolex – hier wird jeder Uhrenliebhaber fündig.

    Pulsierende Nordstraße

    Die Nordstraße bildet die pulsierende Lebensader des beliebten Düsseldorfer Stadtteils Pempelfort. Auf der vielfältigen, etwa einen Kilometer langen Straße finden sich vielfältige EInkaufmöglichkeiten und ein breites gastronomisches Angebot. Gerade wer auf der Suche nach individuellen Mitbringseln ist, dürfte hier fündig werden.

    Immermannstraße und Little Tokyo

    Ein authentisches Shopping-Erlebnis wie in Asien? Die Immermannstraße in Düsseldorf dürfte diesen Wunsch zumindest zu einem gewissen Grad erfüllen können, denn hier befindet sich das berühmte japanische Viertel, das gerne auch als „Little Tokyo“ bezeichnet wird. Hier finden sich zahlreiche asiatische Restaurants und Supermärkte finden. Entgegen der weitläufigen Meinung gibt es jedoch nicht nur Essen, sondern auch Kleidung unter anderem aus Ländern wie China, Thailand und Japan. Wer asiatisches Flair inmitten von Deutschland sucht, kommt hier also voll auf seine Kosten.

  • Tipps zur Wohnungssuche in Düsseldorf

    Tipps zur Wohnungssuche in Düsseldorf

    Der Wohnungsmarkt in Düsseldorf ist hart umkämpft. Der stetig wachsenden Einwohnerzahl steht ein vergleichsweise geringes Angebot an freien Wohnungen gegenüber. Dieser Umstand erschwert mitunter die Wohnungssuche in der Rheinmetropole. Häufig sieht man sich bei Wohnungsbesichtigungen einer großen Anzahl an Mitinteressenten gegenüber, was die Aussicht auf die Wunschwohnung eintrübt. Wir geben ein paar Tipps für die Wohnungssuche in Düsseldorf.

    Rund 12.000 Wohnungen zu wenig

    Nach Zahlen des Immobilienunternehmens Colliers International hat sich die Anzahl der Haushalte in Düsseldorf von 2012 bis 2017 um etwa 22.000 erhöht. Dieser gestiegenen Nachfrage stehen jedoch nur knapp 10.000 neue errichtete Wohnungen in der Stadt gegenüber. Laut Expertenmeinung wurden rund 12.000 Wohnungen weniger fertiggestellt, als nötig wären. Zwar bemüht sich die Stadtspitze darum, den Wohnungsmarkt durch neue Projekte zu entspannen, bislang sind die Maßnahmen jedoch nicht ausreichend. Aufgrund der enormen Nachfrage ist auch in den kommenden Jahren mit weiter steigenden Mieten und Kaufpreisen für Immobilien in Düsseldorf zu rechnen.

    Mietkosten in Düsseldorf

    Wer in Düsseldorf auf Wohnungssuche ist, sollte sich vorab über die ortsüblichen Mieten informieren. Dabei hilft der Mietspiegel Düsseldorf. Wer etwa als Single nach Düsseldorf kommt und nach einer üblichen Wohnungsgröße zwischen 50 und 60 Quadratmetern sucht, sollte mit einer Kaltmiete von 600 bis 700 Euro kalkulieren. Natürlich gibt es auch günstigere Wohnungen, diese zu ergattern ist aber entsprechend schwierig. Günstiger ist es mitunter bei den städtischen Wohnungsgenossenschaften. Dafür müssen jedoch vorab Genossenschaftsanteile erworben werden. Für Geringverdiener und Studenten gibt es die Möglichkeit, über einen Wohnberechtigungsschein (WBS) Zugang zu einer Sozialwohnung zu erhalten. Um diesen zu beantragen, muss ein entsprechender Antrage beim Wohnungsamt eingereicht werden. Ergänzend sind die Einkommenserklärung sowie die aktuelle Meldebescheinigung oder gültiger Personalausweis bzw. die Aufenthaltserlaubnis bei ausländische Staatsangehörige vorzulegen.

    Selber suchen oder einen Makler beauftragen?

    Trotz der enorm hohen Nachfrage, gibt es auch in Düsseldorf freie Wohnungen. Diese zu finden und zur richtigen zeit am richtigen Ort zu sein, ist hingegen nicht ganz unkompliziert und hat letztlich auch mit dem Faktor Glück zu tun. Vor allem berufstätige Personen haben nicht immer die Zeit, selbst nach einer neuen Behausung zu suchen. An dieser Stelle kann ein Immobilienmakler beauftragt werden, der die Wohnungssuche übernimmt. Hierzu werden dem Makler in einem Vorgespräch alle relevanten Informationen und Suchkriterien mitgeteilt. Im Anschluss begibt sich der Dienstleister auf die Suche nach passenden Angeboten. Alternativ kann der Immobilienmarkt aber natürlich auch in Eigenregie durchforstet werden. Klassische Anzeigen in der Tageszeitung oder auf einschlägigen Immobilienportalen bieten für jeden Anspruch eine mehr oder weniger große Auswahl.

    Wissenswertes zum Mietvertrag

    Die meisten Vermieter in Düsseldorf verwenden für den Mietvertrag inzwischen eine Vorlage Haus und Grund Düsseldorf, einem Zusammenschluss von mehr als 16.000 Haus- und Grund- und Wohnungseigentümern. Die Vereinigung vertritt seit mehr als 100 Jahren die Interessen der privaten Immobilieneigentümer gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Die Mietverträge von Haus und Grund werden regelmäßig überarbeitet und der aktuellen Rechtsprechung angepasst. So können Mieter sicher sein, dass sie nicht übervorteilt werden. Jedoch individualisieren viele Vermieter die Vorlage, indem sie Passagen streichen oder handschriftliche Ergänzungen hinzufügen. Dagegen ist in der Regel nichts einzuwenden, jedoch sind die veränderten Regelungen genau zu prüfen. Zudem wird häufig einen ergänzende Hausordnung als Anhang übergeben. Auch diese kann unzulässige Regelungen beinhalten.

    Hilfe durch den Mieterverein Düsseldorf

    Sollte es vor, während oder nach dem, Mietverhältnis zu Problemen oder Unstimmigkeiten mit dem Vermieter kommen, so ist der Mieterverein Düsseldorf e.V. ein kompetenter Ansprechpartner. Der Verein hat inzwischen mehr als 32.000 Mitglieder, denen er eine Rechtsberatung sowie Hilfe und Schutz in Fragen rund um die Wohnung bietet. Bei Problemen zwischen Mieter und Vermieter oder der Verwaltung wird vorrangig eine außergerichtliche Lösung angestrebt. Für einen Mitgliedsbeitrag von 66 Euro im Jahr können Mitglieder die Volljuristen des Mietervereins zur Beratung bei Themen wie Mieterhöhungen, Überprüfung eines Mietvertrages oder der Neben- und Heizkostenabrechnung, Mängeln, Rückforderung der Mietkaution und vielen anderen mehr in Anspruch nehmen.

  • E-Scooter jetzt auch in Düsseldorf

    E-Scooter jetzt auch in Düsseldorf

    Seit Mitte Juni können auch in Düsseldorf Elektroroller, die sogenannten E-Scooter, ausgeliehen werden. Der Anbieter „Tier Mobility“ aus Berlin stellt vorerst 200 E-Scooter zur Verfügung. Düsseldorf ist damit eine von acht Städten, in denen die Firma die neuen E-Scooter vermietet. Weitere Anbieter wie Voi und Circ planen ebenfalls die Einführung eigener Modelle, so dass das E-Scooter-Angebot in Düsseldorf schnell wachsen dürfte. Derzeit sind in Nordrhein-Westfalen bereits 16 E-Scooter-Verleiher aktiv.

    So funktionieren die E-Scooter in Düsseldorf

    Die türkis-farbenen Roller mit der Aufschrift „Tier“ stehen inzwischen an vielen Straßenecken im Stadtgebiet. Um diese zu nutzen, benötigen Interessenten nur eine App. Über diese können die Gefährte gefunden und entsperrt werden. Auch die Abrechnung erfolgt über die App. Bezahlt wird nach Nutzungsdauer. Pro Minute werden inzwischen 19 Cent fällig, nachdem man mit 15 Cent gestartet war. Die einmalige Aktivierungsgebühr beträgt einen Euro.

    Die Nutzung ist denkbar einfach: Bei der Anfahrt wird noch etwas Muskelkraft benötigt, um den Roller einmalig in Bewegung zu setzen. Im Anschluss kann die Geschwindigkeit über den Beschleunigungshebel (rechts) reguliert werden. Allerdings braucht dies etwas Übung, da die Beschleunigung auf bis zu 20 km/h unerwartet flott ist und in Kurven etwas Geschick notwendig ist, um den Roller zu kontrollieren. Gebremst wird mit dem linken Hebel oder mit der Fußbremse.

    Ergänzung zu etablierten Mobilitätslösungen

    Julian Blessin, einer der drei Gründer von Tier Mobility, sieht sein Angebot nicht als Konkurrenz zu etablierten Mobilitätslösungen, sondern als sinnvolle Ergänzung zu diesen. Gegenüber der Westdeutschen Zeitung sagte er, man strebe in allen Städten eine Kooperation mit den regionalen Verkehrsbetrieben an. Immerhin sei das Angebot eine weitere Möglichkeit, auf das Auto zu verzichten. Eine Kooperation sei daher nur logisch. Das sieht auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer so, auf dessen bestreben hin der Bundesrat im Mai einer Zulassung von Elektro-Tretrollern zustimmte. Seither dürfen die Gefährte auf Radwegen genutzt werden. Eine vormals diskutierte Nutzung auch auf Gehwegen wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken hingegen verworfen.

    E-Roller nicht ungefährlich

    So verlockend die flotte Fahrt mit den E-Rollern auch ist – ungefährlich sind die Gefährte nicht. So kam es in Düsseldorf nur wenige Tage nach der Einführung zu einem schweren Unfall. Ein 50-jähriger E-Scooter-Fahrer stieß in Derendorf mit einer Radfahrerin zusammen und erlitt schwere Verletzungen. Nach Angaben der Polizei war der Mann jedoch entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf einem Radweg unterwegs. Dennoch wird in den Medien immer wieder von schwerwiegenden Stürzen und Unfällen berichtet, so dass Vorsicht bei der Nutzung der neuen Mobilitätslösung geboten ist. Nicht ohne Grund empfehlen die Verleiher einen Fahrradhelms bei der Nutzung. Eine Helmpflicht besteht für E-Scooter-Fahrer jedoch (noch) nicht.