Kategorie: Kunst&Kultur

  • Art:walk Festival 2026

    Art:walk Festival 2026

    Das Art:walk Festival ersetzt 2026 erstmals die altbekannte Nacht der Museen in Düsseldorf. Doch nicht nur das: es entsteht ein umfassendes neues Kultur-Festival für die Rheinmetropole, das neue Wege beschreiten möchte. So gliedert sich das Art:walk Festival 2026 in zwei Teile: die und den „Tag der Bühnen“ und die „Museumsnacht“.

    Museumsnacht am 13. Juni

    Die Museumsnacht im Rahmen des Art:walk Festival 2026 findet am 13. Juni von 16 bis 24 Uhr statt. Sie tritt die Nachfolge der Nacht der Museen an und möchte Kunst, Musik, Performance und besondere Kulturorte verbinden, um ein vielfältiges Festivalerlebnis im gesamten Stadtgebiet Düsseldorfs zu ermöglichen. Geboten werden Ausstellungen, atmosphärische Spaziergänge, kreative Mitmachaktionen und natürlich Live-Musik, die Besucher auf unterschiedlichen Routen erkunden können. Jede bietet neue Perspektiven auf die Stadt und ihre Kulturszene.

    Tag der Bühnen am 14. Juni

    Am 14. Juni folgt der Tag der Bühnen, der Theater, Musik, Performance und kreative Mitmachaktionen verknüpft. Bühnenperformances an bekannten aber auch besonderen Spielorten, sowie zahlreiche Live-Acts ermöglichen von 12 bis 17 Uhr ein besonderes Kulturerlebnis und zeigen die Vielfalt der Düsseldorfer Bühnen. Aktionsflächen im Stadtraum sollen Besucher zudem zum Verweilen und Mitmachen anregen.

    70 Kulturorte in ganz Düsseldorf

    Insgesamt beteiligen sich mehr als 70 Kulturorte am Festival. Viele davon sind barrierefrei zugänglich. Erkundet werden können sie bequem zu Fuß, per Shuttle oder mit dem öffentlichen Nahverkehr. Die Nutzung ist im Ticket enthalten. Diese kosten regulär 25 Euro, ermäßigt 20 EUR und für Kinder und Jugendliche 15 Euro.

    Weitere Informationen zum Art:walk Festival 2026 sowie die Tickets findet ihr auf visitduesseldorf.de

  • Neuer Betreiber für den Ratinger Hof

    Neuer Betreiber für den Ratinger Hof

    Der legendäre Ratinger Hof im Herzen der Düsseldorfer Altstadt hat einen neuen Betreiber. Ab dem 1. Februar 2025 zeichnet das Concert Team NRW für den Kult-Club verantwortlich. Wie die verantwortliche Stadttochter D-LIVE mitteilte, habe der in Düsseldorf ansässige Veranstalter die Jury mit einem diversen und kulturell bunten Konzept überzeugt, das einen eindeutigen Fokus auf Konzerte legt.

    Ratinger Hof – Wiege des deutschen Punks

    Der Ratinger Hof auf der Ratinger Straße gilt als Wiege des deutschen Punks. Unter anderem trat hier ZK, die Vorgängerband von Die Toten Hosen erstmals auf und auch andere Szenegrößen gaben ich im „Hof“ seit den 1970er Jahren die Klinke in die Hand. In den 1990er Jahren gastierte dann eine Technodisco in der Location, bevor 2003 mit dem Stone im Ratinger Hof erneut ein anderes Konzept Einzug hielt. Ein regelmäßiger Clubbetrieb und Rock- und Indie-Konzerte standen im Fokus, bis jedoch auch dieses Konzept das Zeitliche segnete.

    Ab 2020 versuchten die genossenschaftlich organiserten Kulturbanausen dem kulturhistorisch relevanten Ort neues Leben einzuhauchen. Es fanden umfassende Umbaumaßnahmen statt und die Betreiber investierten viel Geld in neue Technik. Im Juni 2023 musste die Kulturbanausen e.G. jedoch Insolvenz anmelden, woraufhin Stanislava Balueva als alleinige Geschäftsführerin das Ruder übernahm. Doch auch ihr Gastspiel dauerte nicht lange. Nachdem der Pachvertrag nicht verlängert wurde, suchte man einen neuen Betreiber und fand in diesem Jahr mit der Stadttochter D.LIVE eine (hoffentlich endlich) dauerhafte Lösung.

    Concert Team NRW wird neuer Betreiber

    Nun startet das Concert Team NRW also einen neuen Versuch, um dem Kult-Club zu altem Glanz zu verhelfen. Man wolle ab sofort das Team für den Ratinger Hof aufstellen und mit dem Booking der Veranstaltungen beginnen, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Spätestens zum Mai soll dann erstmals wieder die Tore geöffnet werden. Vorab sind jedoch noch Investitionen in Ton- und Lichttechnik sowie kleinere Renovierungsarbeiten notwendig. Der Pachtvertrag läuft zunächst für fünf Jahre.

    Oberbürgermeister Stephan Keller betonte, dass Concert Team NRW auf fast 40 Jahren Erfahrung in der Branche zurückblickt. Man sei glücklich, einen Düsseldorfer Veranstalter gefunden zu haben, der fundiertes Wissen und eine besonderen Leidenschaft für die Förderung junger Talente mitbringe. Das klingt nach durchaus optimalen Voraussetzungen für den Fortbetrieb dieser Düsseldorfer Institution als Live-Musik-Club.

    Jury wählte aus fünf Konzepten aus

    Zuvor hatte sich Concert Team NRW in einer öffentlichen Bewerbungsphase gegen vier Wettbewerber durchgesetzt. Eine Jury bestehend aus städtischen Vertretern wie Oberbürgermeister, Stadtdirektor, der Beigeordneten für Kultur und Integration und dem CEO von D.LIVE, hatte aus diesen Bewerbungen zwei Finalisten ausgewählt, mit denen zuletzt weitergehende Gespräche geführt wurden. Das Konzept von Concert Team NRW konnte die Verantwortlichen letztlich überzeugen.

  • Erfolgsjahr für Düsseldorfer Stadtbüchereien

    Erfolgsjahr für Düsseldorfer Stadtbüchereien

    ​Die Düsseldorfer Stadtbüchereien​ blicken auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Wie die Stadt vermeldete, besuchten nicht weniger als 1,75 Millionen Besucherinnen und Besuchern die Angebote. Zudem wurde die Zentralbibliothek im KAP1 als „Bibliothek des Jahres 2023“ ausgezeichnet​.

    Zentralbibliothek im KAP1 ist „Bibliothek des Jahres 2023“

    Die neue Zentralbibliothek im KAP1 wurde in besonderer Form geehrt. So erhielt sie vom Deutschen Bibliotheksverband und der Deutschen Telekom Stiftung die Auszeichnung als „Bibliothek des Jahres 2023„. Der nationale Bibliothekspreis ist mit 20.000 Euro dotiert und wurde am 24. Oktober 2023 feierlich überreicht. Doch bei dieser einen Auszeichnung blieb es 2023 nicht allein. So wurden die Stadtbüchereien Düsseldorf zusätzlich mit dem renommierten Auggie Award in der Kategorie „Best Consumer App“ für die „Stadtbüchereien Düsseldorf App“ geehrt.

    1,75 Millionen Besucherinnen und Besucher

    Im vergangenen Jahr strömten insgesamt 1,75 Millionen Besucherinnen und Besucher in die Düsseldorfer Stadtbibliotheken. Dabei machte die Ende 2021 eröffnete neue Zentralbibliothek im KAP1 mit über 1.250.000 Gästen erwartungsgeäß den Großteil aus. Vergleicht man die Besucherzahl mit dem vorherigen Standort der Zentralbibliothek am Hauptbahnhof, so konnte diese sogar verdoppelt werden. Dabei war Mittwoch, der 27. Dezember, der besucherstärkste Tag in der größten Stadtbücherei. In den anderen Stadtteilbüchereien innerhalb der Stadtgrenzen wurden über über das Jahr hinweg weitere 500.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Dabei freute sich die Stadt über insgesamt rund 14.000 Neuanmeldungen.

    Insgesamt zieht Dr. Norbert Kamp, Direktor der Stadtbüchereien Düsseldorf, eine positive Bilanz: „Das Team der Stadtbüchereien Düsseldorf hat in den letzten Jahren viel ausprobiert, viel auf die Beine gestellt und 2023 dafür tolle Auszeichnungen bekommen. Diese sind für uns alle nicht nur Höhepunkte unserer Arbeit, sondern viel mehr ein Ansporn, noch mehr auszuprobieren, unsere Stadtbüchereien weiter zu entwickeln, zu verändern und voranzubringen.“

    Beliebstete Bücher und Ausleihtitel

    Die beliebtesten Bücher in den Düsseldorfer Stadtbüchereien im Jahr 2023 waren bei den Romanen waren die Titel „Elternabend“ von Sebastian Fitzek, „Zwischen Welten“ von Juli Zeh und „Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus. Besonders gefragte Sachbücher waren „Der Supermarkt-Kompass: informiert einkaufen, was wir essen“ von Thilo Bode, „Wer wir sind: wie wir wahrnehmen, fühlen und lieben. Alles, was Sie über Psychologie wissen sollten“ von Stefanie Stahl, sowie „Reserve“ von Prinz Harry. Bei den Kinder- und Jugendbüchern wurden „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer sowie „Die drei ??? Kids“ von Ulf Blanck sowie die Reihe „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney besonders viel gelesen.

  • Schickimicki Club schließt nach 11 Jahren

    Schickimicki Club schließt nach 11 Jahren

    Der Schickimicki Club in der Altstadt, von Fans und Freunden auch einfach kurz „Schicki“ genannt, wird nach 11 Jahren seinen Betrieb einstellen. Das teilte Betreiber Daniel Vollmer in einer Pressemitteilung mit, in der auch die Gründe für seine Entscheidung erläuterte.

    Schickimicki Club schließt

    Eine traurige Nachricht erreichte uns gestern aus der Altstadt: der Schickimicki Club auf der Neustraße schließt Ende November nach über elf Jahren seine Pforten. Damit verliert Düsseldorf einen wunderbares Biotop der Subkultur und die Altstadt einen außergewöhnlichen Hotspot. Zahllose Partyreihen begeisterten hier auf engem Raum die tanzwütigen Gäste. Dabei scheute man auch Versuche mit weniger mainstreamlastiger Musik, was die Düsseldorfer Party-Szene immens bereicherte. Das gute Händchen von Betreiber Daniel Vollmer bei Service und Konzepten machten das Schickimicki zu einem wunderbaren Ort der ausgeprägten Feierkultur, die auch dieser Autor sehr zu schätzen wusste, stand er doch selbst das eine oder andere mal hinter dem DJ-Pult.

    Nachfolge noch ungewiss

    Auf die Frage, warum das „Schicki“ nach 11 Jahren das Zeitliche segnen wird, sagt Daniel Vollmer: „Irgendwann ist eben auch mal Schluss und eine Schnapszahl (11 Jahre Schickimicki Club wurde im Sommer gefeiert) ist doch ein prima Anlass. Die Familie – ich bin mittlerweile Papa eines 4- jährigen Sohnes – und die 2018 eröffnete Retematäng Bar auf der Ratinger Straße lassen leider zu wenig Zeit um das Schickimicki weiterhin mit dem nötigen Elan und Liebe weiterzuführen. Lieber jetzt einen anständigen Schlussstrich ziehen.“

    Wie es danach mit dem Club weitergeht ist offen. Laut Vollmer laufen derzeit erfolgversprechende Gespräche mit potentiellen Nachfolgern, die den Betrieb weiterführen möchten. Bis dato sei aber noch nichts spruchreif. Sobald ein Regelgung absehbar ist, wird es aber eine entsprechende Ankündigung geben.

    Schickimicki zelebriert den Endspurt

    Doch bist der letzte Vorhang fäll, wird natürlich in bester Schicki-Manier abgefeiert. Am 24.11. und 25.11.23 wird der „Endspurt“ zelebriert, zudem sicherlich zahlreiche Fans, Freunde und Wegbegleiter in dem sympatischen kleinen Club im Herzen der Düsseldorfer Altstadt erscheinen werden. Einer kann dann leider nicht mehr dabei sein: Schickimicki-Mitgründer Kai, der überraschend im Jahr 2020 verstarb. Laut Vollmer hatte er bereits damals über eine Schließung nachgedacht – immerhin fehlte mit seinem engen Freund plötzlich ein elementarer Teil des Schicki.

    „So wollten wir es aber dann doch nicht enden lassen und ich gehe stark davon aus, dass das Kai das ebenfalls so gesehen hätte. Wie ich ihn kannte, hätte er wahrscheinlich Blitze auf uns regnen lassen“, sagt er und führt weiter aus: „Wir bedanken uns bei Euch allen für viele tolle Momente, wilde Nächte, spitzen Erinnerungen und Eure Treue. Ich hoffe wir sehen uns in der Zukunft öfter in der Retematäng Bar und/ oder man läuft sich anderweitig über den Weg bzw. Tresen.“

  • Was wird aus dem Kö-Treiben am Karnevalssonntag?

    Was wird aus dem Kö-Treiben am Karnevalssonntag?

    ​Es war ein echter Paukenschlag als das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) das beliebte Kö-Treiben am Karnevalssonntag auf der Königsallee vor wenigen Tagen überraschend ​absagte. Viele Karnevalisten zeigten wenige Verstädnis für die harte Entscheidung, jedoch gibt es gute Gründe für die Ankündigung.

    Kein Straßenkarneval mehr auf der Kö?

    Das sogenannte Kö-Treiben ist fester Bestandteil des Düsseldorfer Straßenkarnevals und ein unverzichtbares Highlight für viele Karnevalisten. Zehntausende Jecken tummeln sich am Tag vor Rosenmontag auf dem Düsseldorfer Prachtboulevard, der an diesem Tag ausschlißlich den Düsseldorfern und Düsseldorferinnen gehört. Zahllose Fußgruppen laufen mit liebevoll gestalteten Wagen über die Kö, Kapellen spielen auf und an den vielen gastronomischen Ständen gibt es vielfältige Möglichkeit sich mit allerlei Leckereien oder dem nächsten Altbier zu versorgen.

    Den wenigsten war jedoch bislang bewusst, dass die Veranstaltung offiziell vom Comitee Düsseldorfer Carneval organisiert wird – und viel Geld kostet. Aufgrund deutlich gestiegener Kosten und zustätzlicher Sicherheitsauflagen war zuletzt ein Minus von 50.000 bis 60.000 Euro zu verzeichnen gewesen, so das CC. Daher musste nun die Reißleine gezogen werden. Eine vollständige Absage für das Kö-Treiben 2024 drohte.

    Rettung für Kö-Treiben

    Doch bereits 24 Stunden später war bereits klar, dass die Düsseldorfer Jecken auch in diesem Jahr wieder auf der Königsallee ihren bunten Straßenkarneval feiern können. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, wird der Schaustellerverband die Organisation vom CC übernehmen. Laut Schaustellerchef Oliver Wilmeringhatte der Verband das Kö-Treiben bereits vor über 30 Jahren organisiert, und möchte das nun gerne wieder tun. In enger Absprache mit der Stadt soll nun ein konkretes Konzept zum Kö-Treiben 2024 ausgearbeitet werden. Auch das CC könnte dabei einbezogen werden, so Oberbürgermeister Keller gegenüber Antenne Düsseldorf. Er betonte zudem, dass ein ersatzloser Wegfall des traditionsreichen Kö-Treibens keine Option für die Stadt gewesen sei.

    Somit wird auch am Tulpensonntag 2024 wieder aus tausenden Kehlen ein dreifach Düsseldorf Helau auf der Kö zu hören sein. Am 19.02. geht es wie gewohnt um 11 Uhr los. Wir freuen uns bereits darauf :)

  • Standort für die neue Düsseldorfer Oper beschlossen

    Standort für die neue Düsseldorfer Oper beschlossen

    Lange wurde abgewogen und diskutiert, nun endlich ist die Entscheidung für den Standort der neuen Düsseldorfer Oper gefallen. Der geplante Neubau soll an der selben Stelle an der Heinrich-Heine-Allee entstehen, wo bislang die bisherige Oper beheimatet ist. Das gab der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf nach seinem Beschluss in der Sitzung vom 15. Juni bekannt.

    Somit können nun die bisherigen Planungen konkretisiert und ein Architekten- und Ingenieurwettbewerb für das „Opernhaus der Zukunft“ initiiert werden. Auch die Durchführung einer Machbarkeitsstudie zur Umsetzung einer Interimsspielstätte für die Deutsche Oper am Rhein ist vorgesehen, da die bestehenden Räumlichkeiten während der Bauphase naturgemäß nicht zur Verfügung stehen werden.

    Deutsche Oper am Rhein muss neu gebaut werden

    Vorgesehen ist ein vollständiger Neubau des Opernhauses, der übrigens bereits Ende 2021 beschlossen wurde. Seither wurden verschiedene Visionen mehrer Architekturbüros gesichtet und die Standortfrage vielfach heiß diskutiert. Kritiker befürchten, dass der ursprünglich geplante Kostenrahmen deutlich überschritten wird und sehen bereits, ähnlich wie bei der Hamburger Elbphilharmonie, ein Milliardenprojekt auf die Landeshauptstadt von NRW zukommen. Eine ebenfalls diskutierte Sanierung des bestehenden Hauses ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich bzw. wirtschaftlich nicht darstellbar, weswegen entsprechende Planungen verworfen wurden.

    Städtebauliches Leuchtturmprojekt am Hofgarten

    In der Pressemeldung zur Standortentscheidung heißt es, dass die Entscheidung für die Heinrich-Heine-Allee, verbunden mit der Realisierung eines städtebaulichen Leuchtturmprojekts, eine nachhaltige Investition in die Zukunft darstelle. Nach Ansicht der Rastmehrheit wird der Hofgarten durch den Neubau der Oper aufgewertet und soll zusätzliche Attraktivität gewinnen. Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betonte, dass man durch den Architekten- und Ingenieurwettbewerb sicherstelle, dass beim Bauvorhaben höchste Qualitätsstandards umgesetzt würden. „Wir wollen Qualität, keinen Luxus. Die Oper soll eine neue Begegnungsstätte werden, die alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer und Menschen von außerhalb einlädt, Kultur und Kunst zu erleben“, so Keller.

    Baustart bislang noch Zukunftsmusik

    Bis die neue Spielstätte der Deutschen Oper am Rhein jedoch tatsächlich gebaut wird, wird noch viel Wasser den Rhein hinunterfließen. Denn bevor der geplante Architekten- und Ingenieurwettbewerb starten kann, soll im ersten Quartal 2024 über die Interimsspielstätte abgestimmt werden. Erst im zweiten Quartal 2024 soll dann der Wettbewerb stattfinden, dessen Eregbnisse bis Juni oder Juli 2025 erwartet werden dürfen.

  • Nacht der Museen 2022 in Düsseldorf

    Nacht der Museen 2022 in Düsseldorf

    Nach der coronabedingten, zweijährigen Pause, lockte die Nacht der Museen 2022 in Düsseldorf mehr als 23.000 Besucherinnen und Besucher an. Mehr als 40 Museen, Galerien und Veranstaltungsorte öffneten von 19 bis 2 Uhr ihre Pforten.

    Nach der coronabedingten, zweijährigen Pause, konnte die Nacht der Museen in diesem Jahr endlich wieder in Düsseldorf stattfinden. Am 11. Juni öffneten mehr als 40 Museen, Galerien und Veranstaltungsorte von 19 bis 2 Uhr ihre Pforten für interessierte Besucherinnen und Besucher. Und die kamen in Scharen: mehr als 23.000 Gäste wurden gezählt. Damit lag die Besucherzahl sogar noch höher als im letzten Jahr vor der Coronapandemie 2019.

    Besonders beliebt bei der Nacht der Museen 2022

    Besonders beliebt unter den teilnehmenden Häuser und Locations war in diesem Jahr beispielsweise der Rheinturm, in dessen Räumlichkeiten die Besucher hoch über Düsseldorf eine Fotoausstellung mit Ansichten von Düsseldorf und New York bestaunen konnten. Auch die Ausstellung „Die Grosse“, die im Kunstpalast Düsseldorf und NRW-Forum Werke von mehr als 190 regionalen und überregionalen Künstler zeigt, war besonders beliebt. Eine Besonderheit der Ausstellung, die noch bis zum 17.07.22 läuft: die ausgestellten Werke können ohne Beteiligung einer Galerie direkt von den Besuchern erworben werden.

    Ein weiteres Highlight war in Oberbilk zu finden, wo ein zehn Meter hoher aufblasbarer und begehbarer Nachbau des New Yorker Guggenheim Museums besucht werden konnte. Im Off-Space ES365 zeigten Künstlerinnen und Künstler in den mehr als 80 Ateliers und Ausstellungsflächen ihre Werke und im Hotel „Friends“ stellten über 70 Street-Artists ihre vielfältige Kunst aus.

    Interaktive Angebote

    Bei zahlreichen interaktiven Angeboten konnten sich die Besucher auch selbst künstlerisch betätigen. Im Filmmuseum Düsseldorf, dass derzeit eine Ausstellung über die Geschichte des Films zeigt, konnte beispielsweise selbst ein Trickfilm animiert werden. Im Theatermuseum gab es die Möglichkeit, eigene Give-aways zu drucken. Vielfältige Workshops, Künstlergespräche, Talks, Vorträge, Tanzdarbietungen, Performances und Lesungen sowie Live-Bands und DJ-Sets rundeten das ielfältige Angebot der Nacht der Museen 2022 ab.

    Drei Shuttle-Busse und die „Rollenden Museen“, historischen Straßenbahnen der Rheinbahn aus den 40er- bis 60er-Jahren, verbanden die zahlreichen Locations im Stadtgebiet miteinander. Auf diese Weise kamen Besucherinnen und Besucher entspannt durch die Nacht und konnten zahlreichen teilnehmenden Häuser und Locations besuchen.

    Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur und Integration: „Die Düsseldorfer Kultur- und Museumslandschaft ist zurück! Rund 23.000 Besucherinnen und Besucher haben die Nacht der Museen nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder zu einem großen Fest gemacht, bei dem die Vielfalt der Düsseldorfer Kulturangebote präsentiert, erlebt und gefeiert wurde. Ich danke allen Beteiligten für die zahlreichen Aktionen und Ausstellungen in den Museen sowie vielfältigen Performances in verschiedenen Off-Locations.“

  • Rosenmontagszug in Düsseldorf fällt aus – Session weitestgehend abgesagt

    Rosenmontagszug in Düsseldorf fällt aus – Session weitestgehend abgesagt

    Auf einem „Karnevalsgipfel“ beschließen Landesregierung und Karnevalisten aus Düsseldorf, Köln, Bonn und Aachen gemeinsam starke Einschränkungen für die Karnevalssession 2020/21. Auf Grund der Corona-Pandemie wird sie zwangsläufig ein völlig anderes Gesicht haben als gewohnt. So werden der Rosenmontagszug, Straßenkarneval und zahlreiche Karnevalsbälle nicht stattfinden können. „Karnevalistische Kulturveranstaltungen“ sollen aber möglich sein.

    „Karnevalsgipfel“ beschließt starke Einschränkungen

    Karneval wird in diesem Jahr nur stark eingeschränkt stattfinden können. Das hat das Land NRW auf einem „Karnevalsgipfel“ gemeinsam mit Karnevalisten aus Düsseldorf, Köln, Bonn und Aachen beschlossen. Laut einer Pressemeldung aus dem Rathaus werden die Brauchtumsveranstaltungen in diesem Winter „weitgehend reduziert“. Großen Umzüge, wie der Rosenmontagszug in Düsseldorf werden nicht stattfinden können. Auch Karnevalsbälle und der klassische Straßenkarneval sind auf Grund der Corona-Schutzverordnung des Landes nicht möglich.

    Karnevalistische Kulturveranstaltungen dürfen stattfinden

    Immerhin sollen sogenannte „karnevalistische Kulturveranstaltungen“ unter strengen Auflagen stattfinden können. So zum Beispiel das Hoppeditz-Erwachen am 11.11. auf dem Rathausplatz, das entsprechende Beschränkungen unterliegt. Nur eine begrenzte Personenzahl wird vor dem Rathaus zugelassen. Zudem wird es ein striktes Alkoholverbot geben. Weiter setze man auf „kleine, feine Veranstaltungen mit vernünftigen Hygienekonzepten“, anstatt auf große gesellige Veranstaltungen.

    OB: Entscheidung wenig überraschend

    Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel kommentierte den Beschluss des „Karnevalsgipfels“ wie folgt: „Diese Entscheidung kann angesichts der Pandemielage niemanden überraschen. Es ist natürlich enttäuschend für die Vereine und die Jecken, dass der Karneval, wie wir ihn kennen, nicht möglich sein wird. Immerhin haben die Vereine jetzt weitestgehend die Planungssicherheit, die für sie wichtig ist. Es ist für die Zukunft auch gut, dass das Land finanzielle Hilfen für die Karnevalsvereine in Aussicht gestellt hat.“

    Finanzielle Hilfe für Karnevalsvereine

    Um notleidende Karnevalsvereine finanziell zu unterstützen, wird die Landesregierung das sogenannte „Vereinshilfsprogramm“ verlängern. Nathanael Liminski, Chef der Staatskanzlei, gab eine Summe von 50 Millionen Euro. bekannt, die dafür zur Verfügung stehe. Damit wolle man dabei helfen, Heimat- und Brauchtumspflege zu erhalten, so Liminski. Doch auch unter wirtschaftlichen Aspekten ist eine Hilfe sinnvoll. Immerhin gilt Karneval vor allem in der Karnevalshochburg Düsseldorf und der 40 Kilometer südlich gelegenen Domstadt als wichtiger Umsatzfaktor.

  • tanzhaus nrw wird für 18,5 Millionen Euro saniert

    tanzhaus nrw wird für 18,5 Millionen Euro saniert

    Das tanzhaus nrw soll saniert und mit einem Neubau erweitert werden. Das Projekt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 18,5 Millionen Euro wird von der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert.

    Sanierung und Umbau des tanzhaus nrw geplant

    Die Stadt hat angekündigt, das tanzhaus nrw umfangriech zu sanieren und mit einem Neubau zu erweitern. Dadurch soll der Standort seine Bedeutung als internationale Bühne für zeitgenössischen Tanz und als kulturelle Bildungseinrichtung weiter ausbauen. Zudem möchte man der gestiegenen Nachfrage nach Kursen gerecht werden und darüber hinaus weitere Entwicklungsmöglichkeiten für Aufführungen bieten.

    Generell sind die Gebäude des tanzhaus nrw, die in dieser Form bereits seit 1998 genutzt werden, stark sanierungsbedürftig. Die Anlage an der Erkrather Straße 30 entstand durch den Umbau von ehemals als Straßenbahndepot genutzten Hallen. Die technische Gebäudeausrüstung ist seit Ende der 1990er Jahre im Einsatz und muss dringend erneuert werden. Auch die Bausubstanz der historischen Depothallen benötigt an vielen Stellen eine Modernisierung. So sollen die Dächer und Sanitäranlagen erneuert, Fenster instandgesetzt und die Lüftungsanlagen ausgetauscht werden.

    Für die geplante Erweiterung des tanzhaus nrw sollen sanierungsbedürftige Anbauten abgebrochen und an deren Stelle ein Neubau errichtet werden. Der Neubau soll eine Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern bieten. Hier sollen künftig neben einer Probebühne vier weitere Studios untergebracht werden.

    Kosten in Höhe von rund 18,5 Millionen Euro

    Insgesamt wird mit Kosten in Höhe von rund 18,5 Millionen Euro gerechnet. Davon entfallen 12,35 Millionen Euro auf die Landeshauptstadt Düsseldorf, während sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 6,15 Millionen Euro an den Kosten für dem geplanten Neubau beteiligt. Baubeginn soll im 3. Quartal 2022 sein, die Fertigstellung soll im 4. Quartal 2024 erfolgen. Verantwortlicher Architekt ist Joachim Sieber, der aktuell auch den Umbau des Kunstpalastes leitet.

    Das tanzhaus nrw ist für seine hochkarätigen Präsentationen von zeitgenössischem Tanz bekannt. International gefeierte Choreographen und Tanzkompagnien sind hier regelmäßig zu Gast. Darüber hinaus bietet der Standort eine Tanzakademie sowie eine Tanzschule. Das Spektrum reicht von Hip-Hop über Flamenco, Ballett bis zu Tap Dance oder Afrikanischen Tanz.

    „Das tanzhaus nrw soll durch die Maßnahmen, wie zum Beispiel den geplanten Erweiterungsbau, sein künstlerisches, aber auch wirtschaftliches Potenzial weiter entfalten und steigern können. Zudem investieren wir auch für die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene: Bei dem Umbau ist ein zusätzlicher Proberaum für die Freie Szene eingeplant. Auch dies wird in Düsseldorf den Austausch in der Kultur weiter beflügeln.“ sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel bei der Vorstellung der Planungen.

  • Düsseldorfer Nacht der Museen 2019

    Düsseldorfer Nacht der Museen 2019

    Am Samstag den 6. April werden zur Düsseldorfer Nacht der Museen 2019 wieder zahlreiche Kulturinstitute und urbane Off-Spaces ihre Türen öffnen. Die Veranstalter versprechen ein abwechslungsreiches Programm für alle Sinne.

    Zahlreiche Kulturinstitute und urbane Off-Spaces

    Zur Düsseldorfer Nacht der Museen 2019 laden über 40 Museen, Ausstellungshäuser, Galerien und Off-Spaces zu einem kunstvollen Frühlingserlebnis in besonderer Atmosphäre ein. Am Samstag den 6. April wird den Besuchern zwischen 19:00 und 2:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für alle Sinne präsentiert. Neben den bekannten Kulturinstituten wie dem K21 mit Ed Atkins oder dem Kunstpalast mit Werken von Picasso bis Pia Fries locken auch verschiedene Off-Spaces. Als solche werden nichtkommerzielle, unabhängige Ausstellungsräume für junge, noch nicht etablierte zeitgenössische Kunst bezeichnet. So erwartet die Besucher eine reiche Auswahl an „Urban- und Street-Art, Performances, Fotografie und Punk“ im Keller des „Hotel Friends“, in den ehemaligen Toilettenanlagen des „reinraum“, in der „Metzgerei Schnitzel“ in Bilk oder in der Galerie pretty portal.

    Vom Aquazoo über das Benrather Schloss bis zur ZERO Foundation

    Die Locations verteilen sich über das ganze Stadtgebiet, vom Aquazoo im Norden, wo man Haie und Rochen bei Jazzmusik bestaunen kann, bis zum Benrather Schloss im Süden, wo man Spannendes in den Schlossgärten beobachten kann. Die „ZERO Foundation“ bietet mit Film- und Fotomaterial und einer multimedialen Installation auf der Hüttenstraße 104 Einblicke in den Geist der 60er-Jahre und erinnert an Künstler wie Mack, Piene und Uecker. Über die Grenzen der Zeit reist man zum Steinberg mit Historischen Straßenbahnen aus den 1960er-Jahren, während der Satiriker Jens Neutag in der Mahn- und Gedenkstätte auftritt. Das Düsseldorfer Marionettentheater ermöglicht einen Blick in die Welt hinter der Bühne.

    In vielen Veranstaltungsorten erwartet die Besucher zudem Live-Musik von Bands und DJ-Sets zum Beispiel aus den Genres Jazz, Soul, Klassik, Electro-Pop, Disco-Charts. Zudem gibt es verschiedene gastronomische Angebote mit Getränken, Bistroklassikern und verschiedenen Snacks. Insgesamt werden bis zu 25.000 Besucher erwartet.

    Eintrittskarten und Shuttle-Angebot

    Eintrittskarten für alle Veranstaltungsorte der Düsseldorfer Nacht der Museen 2019 gibt es zum Preis von 14 Euro in allen teilnehmenden Häusern und den bekannten ADticket-Vorverkaufsstellen. Die Tickets gelten auch Fahrkarte für die Shuttle-Busse, die alle Veranstaltungsorte miteinander verbinden, und die historischen Straßenbahnen („Das rollende Museum“). Der Shuttle-Bus fährt im 10-Minutentakt. Als Knotenpunkt und zentrale Info-Station dient der Grabbeplatz in der Altstadt. Zudem stehen Leihräder von „FordPass Bike“ zur kostenlosen Nutzung bereit.

    Weitere Informationen zur Düsseldorfer Nacht der Museen 2019 findet ihr auf der Website des Veranstalters.