Kategorie: Infrastruktur

  • Erfolgsjahr für Düsseldorfer Stadtbüchereien

    Erfolgsjahr für Düsseldorfer Stadtbüchereien

    ​Die Düsseldorfer Stadtbüchereien​ blicken auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Wie die Stadt vermeldete, besuchten nicht weniger als 1,75 Millionen Besucherinnen und Besuchern die Angebote. Zudem wurde die Zentralbibliothek im KAP1 als „Bibliothek des Jahres 2023“ ausgezeichnet​.

    Zentralbibliothek im KAP1 ist „Bibliothek des Jahres 2023“

    Die neue Zentralbibliothek im KAP1 wurde in besonderer Form geehrt. So erhielt sie vom Deutschen Bibliotheksverband und der Deutschen Telekom Stiftung die Auszeichnung als „Bibliothek des Jahres 2023„. Der nationale Bibliothekspreis ist mit 20.000 Euro dotiert und wurde am 24. Oktober 2023 feierlich überreicht. Doch bei dieser einen Auszeichnung blieb es 2023 nicht allein. So wurden die Stadtbüchereien Düsseldorf zusätzlich mit dem renommierten Auggie Award in der Kategorie „Best Consumer App“ für die „Stadtbüchereien Düsseldorf App“ geehrt.

    1,75 Millionen Besucherinnen und Besucher

    Im vergangenen Jahr strömten insgesamt 1,75 Millionen Besucherinnen und Besucher in die Düsseldorfer Stadtbibliotheken. Dabei machte die Ende 2021 eröffnete neue Zentralbibliothek im KAP1 mit über 1.250.000 Gästen erwartungsgeäß den Großteil aus. Vergleicht man die Besucherzahl mit dem vorherigen Standort der Zentralbibliothek am Hauptbahnhof, so konnte diese sogar verdoppelt werden. Dabei war Mittwoch, der 27. Dezember, der besucherstärkste Tag in der größten Stadtbücherei. In den anderen Stadtteilbüchereien innerhalb der Stadtgrenzen wurden über über das Jahr hinweg weitere 500.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Dabei freute sich die Stadt über insgesamt rund 14.000 Neuanmeldungen.

    Insgesamt zieht Dr. Norbert Kamp, Direktor der Stadtbüchereien Düsseldorf, eine positive Bilanz: „Das Team der Stadtbüchereien Düsseldorf hat in den letzten Jahren viel ausprobiert, viel auf die Beine gestellt und 2023 dafür tolle Auszeichnungen bekommen. Diese sind für uns alle nicht nur Höhepunkte unserer Arbeit, sondern viel mehr ein Ansporn, noch mehr auszuprobieren, unsere Stadtbüchereien weiter zu entwickeln, zu verändern und voranzubringen.“

    Beliebstete Bücher und Ausleihtitel

    Die beliebtesten Bücher in den Düsseldorfer Stadtbüchereien im Jahr 2023 waren bei den Romanen waren die Titel „Elternabend“ von Sebastian Fitzek, „Zwischen Welten“ von Juli Zeh und „Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus. Besonders gefragte Sachbücher waren „Der Supermarkt-Kompass: informiert einkaufen, was wir essen“ von Thilo Bode, „Wer wir sind: wie wir wahrnehmen, fühlen und lieben. Alles, was Sie über Psychologie wissen sollten“ von Stefanie Stahl, sowie „Reserve“ von Prinz Harry. Bei den Kinder- und Jugendbüchern wurden „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer sowie „Die drei ??? Kids“ von Ulf Blanck sowie die Reihe „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney besonders viel gelesen.

  • Neuer Radweg am Joseph-Beuys-Ufer eröffnet

    Endlich wurde die besonders stark frequentierten Route am Rhein ausgebaut. Damit verschwindet ein Nadelöhr im Radhauptnetz der Stadt, das immer wieder für gefährliche Situationen gesorgt hatte. Die Baukosten für den Umbau belaufen sich auf rund 1,18 Millionen Euro.

    Für viele Radfahrende, vor allem für diejenigen, die regelmäßig am Rhein entlang zum Fortuna Büdchen, den Rheinwiesen oder weiter zur Arena fahren, war das Nadelöhr am Joseph-Beuys-Ufer, kurz hinter der Oberkassler Brücke immer ein Graus. An dieser besonders engen Stelle, an der der Radweg nur etwa 80 Zentimerter breit war, kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen mit Passanten oder entgegenkommenden Radfahrern. Bei einer Kollision oder gar einem Sturz stellte die parallel verlaufende, vielbefahrene Straße ein zusätzliches Risiko. Doch damit ist nun endlich Schluss.

    Die Stadt hat im Rahmen ihres Radhauptnetz-Ausbaus den sogenannten Rheinradweg ausgebaut. Seit dem 18. November steht den Radfahrenden ein in rotem Asphalt angelegter, 2,75 Meter breiter Zweirichtungsradweg zur Verfügung, der getrennt vom Fußverkehr verläuft. Zusätzlich wurden die Radwegeanschlüsse in Richtung Oberkassel und Heinrich-Heine-Allee optimiert. Für die Umbaumaßnahmen investierte die Stadt rund 1,18 Millionen Euro.

    Hochfrequentierten Route am Rhein

    Das Radwegenetz nimmt eine immer wichtigere Rolle im Mobilitätskonzept der Landeshauptstadt von NRW ein. Dabei zählt der Rheinradweg zu den besonders hoch frequentierten Routen in der Düsseldorfer Innenstadt. Das zeigt unter anderem die Zählstelle am Mannesmannufer, die für dieses Jahr bereits knapp eine Million Radfahrende registriert hat. Der Radweg ist Teil der Radleitachse, die vom Norden einmal durch ganz Düsseldorf bis zum Südring führt. Hier ergänzt sie den Radschnellweg Neuss/Langenfeld und schließt an den geplanten Radweg entlang des Südrings zwischen Südbrücke und Völklinger Straße an.

    Zusätzliche Radleitrouten geplant

    Neben dem Umbau des Rheinradwegs am Joseph-Beuys-Ufer wurde zudem die Realisierung einer Rampe unterhalb der Oberkasseler Brücke beschlossen. Diese wird Teil einer Radleitroute, die als strategische Verbindungsachse die Radhauptroute entlang des Josep-Beuys-Ufers entlasten soll. Dadurch wird es ermöglicht, zukünftig den Rad- und Fußverkehr von der Rheinpromenade auch über das Tonhallenufer und Robert-Lehr-Ufer zu führen. Insgesamt wurden vier durchgehende Radleitrouten beschlossen, die zeitnah umgesetzt werden sollen. Die erste Maßnahme soll im zweiten Quartal 2022 abgeschlossen sein. Die Kosten liegen bei knapp 500.000 Euro.

  • tanzhaus nrw wird für 18,5 Millionen Euro saniert

    tanzhaus nrw wird für 18,5 Millionen Euro saniert

    Das tanzhaus nrw soll saniert und mit einem Neubau erweitert werden. Das Projekt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 18,5 Millionen Euro wird von der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert.

    Sanierung und Umbau des tanzhaus nrw geplant

    Die Stadt hat angekündigt, das tanzhaus nrw umfangriech zu sanieren und mit einem Neubau zu erweitern. Dadurch soll der Standort seine Bedeutung als internationale Bühne für zeitgenössischen Tanz und als kulturelle Bildungseinrichtung weiter ausbauen. Zudem möchte man der gestiegenen Nachfrage nach Kursen gerecht werden und darüber hinaus weitere Entwicklungsmöglichkeiten für Aufführungen bieten.

    Generell sind die Gebäude des tanzhaus nrw, die in dieser Form bereits seit 1998 genutzt werden, stark sanierungsbedürftig. Die Anlage an der Erkrather Straße 30 entstand durch den Umbau von ehemals als Straßenbahndepot genutzten Hallen. Die technische Gebäudeausrüstung ist seit Ende der 1990er Jahre im Einsatz und muss dringend erneuert werden. Auch die Bausubstanz der historischen Depothallen benötigt an vielen Stellen eine Modernisierung. So sollen die Dächer und Sanitäranlagen erneuert, Fenster instandgesetzt und die Lüftungsanlagen ausgetauscht werden.

    Für die geplante Erweiterung des tanzhaus nrw sollen sanierungsbedürftige Anbauten abgebrochen und an deren Stelle ein Neubau errichtet werden. Der Neubau soll eine Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern bieten. Hier sollen künftig neben einer Probebühne vier weitere Studios untergebracht werden.

    Kosten in Höhe von rund 18,5 Millionen Euro

    Insgesamt wird mit Kosten in Höhe von rund 18,5 Millionen Euro gerechnet. Davon entfallen 12,35 Millionen Euro auf die Landeshauptstadt Düsseldorf, während sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 6,15 Millionen Euro an den Kosten für dem geplanten Neubau beteiligt. Baubeginn soll im 3. Quartal 2022 sein, die Fertigstellung soll im 4. Quartal 2024 erfolgen. Verantwortlicher Architekt ist Joachim Sieber, der aktuell auch den Umbau des Kunstpalastes leitet.

    Das tanzhaus nrw ist für seine hochkarätigen Präsentationen von zeitgenössischem Tanz bekannt. International gefeierte Choreographen und Tanzkompagnien sind hier regelmäßig zu Gast. Darüber hinaus bietet der Standort eine Tanzakademie sowie eine Tanzschule. Das Spektrum reicht von Hip-Hop über Flamenco, Ballett bis zu Tap Dance oder Afrikanischen Tanz.

    „Das tanzhaus nrw soll durch die Maßnahmen, wie zum Beispiel den geplanten Erweiterungsbau, sein künstlerisches, aber auch wirtschaftliches Potenzial weiter entfalten und steigern können. Zudem investieren wir auch für die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene: Bei dem Umbau ist ein zusätzlicher Proberaum für die Freie Szene eingeplant. Auch dies wird in Düsseldorf den Austausch in der Kultur weiter beflügeln.“ sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel bei der Vorstellung der Planungen.

  • 115 Meter hohes Hochhaus am Hauptbahnhof Düsseldorf geplant

    115 Meter hohes Hochhaus am Hauptbahnhof Düsseldorf geplant

    Der Hauptbahnhof Düsseldorf soll umfangreich umgebaut werden. Neben einer Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platz soll auch das Bahnhofsgebäude modernisiert werden. Zudem soll ein rund 115 Meter hohes Hochhaus gebaut werden.

    Planungen laufen bereits seit Jahren

    Schon seit vielen Jahren gibt es Planungen zur Umgestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes vor dem Hauptbahnhof Düsseldorf. In der DC diskutierten wir bereits 2005 erste Planungen. Diese wurden in den Folgejahren immer wieder umgeworfen, neu ausgeschrieben und in der Folge kontrovers diskutiert. Vor zwei Jahren gab es dann einen (hoffentlich) abschließenden Wettbewerb, dessen überarbeitete Ergbnisse nun vorliegen. Der neue Entwurf sieht neben einer umfangreichen Neugleiderung des Platzes auch einen weitreichenden Umbau des Bahnhofsgebäudes vor. Zudem soll aber ein rund 115 Meter hohes Hochhauses errichtet werden. Damit bewegen sich die Planungen auf einem neuen Niveau.

    Neugliederung des Konrad-Adenauer-Platzes

    Die Planungen für den Umbau des Düsseldorfer Hauptbahnhofes basieren auf den Ergebnissen eines gemeinsamen Wettbewerbs von Landeshauptstadt Düsseldorf und der DB Station&Service AG. Sie sehen eine umfangreiche Neugliederung des Konrad-Adenauer-Platzes vor, so dass der Platz „durch seine gesteigerte Attraktivität auch als Treffpunkt und Aufenthaltsort dienen“ soll. Dafür sind neue Ruhe- und Verweilbereiche und auch ein großer Brunnen geplant. Bäume in lockerer Anordnung sollen den Platz in Nord-Süd-Richtung strukturieren. Insgesamt werden 60 Bäume neu gepflanzt aber auch einige gefällt. Der Verkehr auf dem Platz wird grundlegend neu geregelt. Die Gleisführung wird vereinheitlich und optimiert, was mehr Platz für andere Nutzungen schafft. Die Straßenbahnhaltestellen werden auf 80 Meter verlängert und barrierefrei ausgebaut. Auch die Busse der Rheinbahn erhalten neue, 60 Meter lange Haltestellen.

    Eine unterirdische Fahrradgarage soll Platz für 1.500 bis 2.300 Fahrräder bieten. Dafür wird ein ungenutzter Bunker im Süden des Konrad-Adenauer-Platzes umgebaut. Zugangsmöglichkeiten sollen sowohl auf dem Platz entsteht, als auch in Form einer Rampe auf der Bismarckstraße geschaffen werden.

    Bahnhofsgebäude wird um drei Stockwerke erhöht

    Die Fassade des Hauptbahnhofes soll im Kern erhalten bleiben. Allerdings soll das breite Hauptgebäude um drei weitere Stockwerke erhöht werden. Dafür wird der Baukörper dahinter komplett erneuert. Künftig soll über eine elliptisch gestreckte Glasfläche Tageslicht in das Begäude einfallen. Das Empfangsgebäude soll neu strukturiert werden und das Bild eines „Bahnhofs der Zukunft“ widerspiegeln. Im Erdgeschoss soll es weiterhin Einzelhandel und Gastronomie geben, im 1. Stockwerk sind neben einem Restaurant, der DB Lounge, einem Zugang zum Hotel und Flächen für die Bundespolizei auch ein Co-Working-Space vorgesehen. Die drei oberen Stockwerke will die Deutsche Bahn für eigene Büros und ein weiteres Hotel nutzen. Ob diese Planungen mit dem für das gebäude gültigen Denkmalschutz zu vereinbaren sind, ist noch zu klären.

    115 Meter hohes Hochhaus geplant

    Das geplante Hochhaus soll einen visuellen Bezug zwischen der Innenstadt und dem Hauptbahnhof herstellen und den bisher eher stiefmütterlich behandelten Standort Bahnhof weithin sichtbar machen. Es wird an der Nord-Seite, zum Multiplex-Kino entstehen und eine Höhe von 115 Meter haben. Von den insgesamt 31 Geschosse sind 28 für Büros vorgesehen. Im Erdgeschoss soll es Flächen für Einzelhandel geben. Darüber ist eine direkte Anbindung an den neuen RRX-Bahnsteig vorgesehen. Unterhalb des Gebäudes finden sich auf drei Geschossen Parkplätze, Car-Sharing Angebote und weitere Mobilitätskonzepte.

    Ein konkreter Bautermin steht bislang noch nicht fest.

  • E-Scooter jetzt auch in Düsseldorf

    E-Scooter jetzt auch in Düsseldorf

    Seit Mitte Juni können auch in Düsseldorf Elektroroller, die sogenannten E-Scooter, ausgeliehen werden. Der Anbieter „Tier Mobility“ aus Berlin stellt vorerst 200 E-Scooter zur Verfügung. Düsseldorf ist damit eine von acht Städten, in denen die Firma die neuen E-Scooter vermietet. Weitere Anbieter wie Voi und Circ planen ebenfalls die Einführung eigener Modelle, so dass das E-Scooter-Angebot in Düsseldorf schnell wachsen dürfte. Derzeit sind in Nordrhein-Westfalen bereits 16 E-Scooter-Verleiher aktiv.

    So funktionieren die E-Scooter in Düsseldorf

    Die türkis-farbenen Roller mit der Aufschrift „Tier“ stehen inzwischen an vielen Straßenecken im Stadtgebiet. Um diese zu nutzen, benötigen Interessenten nur eine App. Über diese können die Gefährte gefunden und entsperrt werden. Auch die Abrechnung erfolgt über die App. Bezahlt wird nach Nutzungsdauer. Pro Minute werden inzwischen 19 Cent fällig, nachdem man mit 15 Cent gestartet war. Die einmalige Aktivierungsgebühr beträgt einen Euro.

    Die Nutzung ist denkbar einfach: Bei der Anfahrt wird noch etwas Muskelkraft benötigt, um den Roller einmalig in Bewegung zu setzen. Im Anschluss kann die Geschwindigkeit über den Beschleunigungshebel (rechts) reguliert werden. Allerdings braucht dies etwas Übung, da die Beschleunigung auf bis zu 20 km/h unerwartet flott ist und in Kurven etwas Geschick notwendig ist, um den Roller zu kontrollieren. Gebremst wird mit dem linken Hebel oder mit der Fußbremse.

    Ergänzung zu etablierten Mobilitätslösungen

    Julian Blessin, einer der drei Gründer von Tier Mobility, sieht sein Angebot nicht als Konkurrenz zu etablierten Mobilitätslösungen, sondern als sinnvolle Ergänzung zu diesen. Gegenüber der Westdeutschen Zeitung sagte er, man strebe in allen Städten eine Kooperation mit den regionalen Verkehrsbetrieben an. Immerhin sei das Angebot eine weitere Möglichkeit, auf das Auto zu verzichten. Eine Kooperation sei daher nur logisch. Das sieht auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer so, auf dessen bestreben hin der Bundesrat im Mai einer Zulassung von Elektro-Tretrollern zustimmte. Seither dürfen die Gefährte auf Radwegen genutzt werden. Eine vormals diskutierte Nutzung auch auf Gehwegen wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken hingegen verworfen.

    E-Roller nicht ungefährlich

    So verlockend die flotte Fahrt mit den E-Rollern auch ist – ungefährlich sind die Gefährte nicht. So kam es in Düsseldorf nur wenige Tage nach der Einführung zu einem schweren Unfall. Ein 50-jähriger E-Scooter-Fahrer stieß in Derendorf mit einer Radfahrerin zusammen und erlitt schwere Verletzungen. Nach Angaben der Polizei war der Mann jedoch entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf einem Radweg unterwegs. Dennoch wird in den Medien immer wieder von schwerwiegenden Stürzen und Unfällen berichtet, so dass Vorsicht bei der Nutzung der neuen Mobilitätslösung geboten ist. Nicht ohne Grund empfehlen die Verleiher einen Fahrradhelms bei der Nutzung. Eine Helmpflicht besteht für E-Scooter-Fahrer jedoch (noch) nicht.

  • Elektromobilität und alternative Mobilitätskonzepte in Düsseldorf

    Elektromobilität und alternative Mobilitätskonzepte in Düsseldorf

    Wir werfen einen Blick auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Düsseldorf, alternative Mobilitätskonzepte in unserer Stadt und das Thema Elektromobilität.

    Nachdem die Elektromobilität hierzulande in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt wurde, sorgen verschiedene Initiativen endlich für ein Umdenken. Nicht zuletzt die drohenden Diesel-Fahrverbote sorgen für eine Neuausrichtung in Sachen Mobilität und Verkehr. Auch der Wachsende Unmut in der Bevölkerung, der sich unter anderem in der weltweit aktiven Bewegung „Fridays For Future“ äußert, rückt das Thema verstärkt in den Fokus. Nun forderte auch die Nationale Akademie der Wissenschaften „Leopoldina“ eine grundlegende Verkehrswende. Grund genug einen Blick auf die Entwicklung in den Bereichen Elektromobilität, Elektroautos und alternative Mobilitätskonzepte in Düsseldorf zu werfen.

    Alternative Mobilitätskonzepte in Düsseldorf

    Das Verkehrsaufkommen in deutschen Großstädten durch Autos mit klassischem Verbrennungsmotor muss deutlich reduziert werden. Darüber sind sich die Experten einig. Daher gibt es entsprechende Bemühungen, alternative Mobilitätskonzepte zu etablieren. Düsseldorf verfügt bereits seit Jahren über ein gut ausgebautes Angebot im Bereich Carsharing. Verschiedene Anbieter stellen ihre Fahrzeuge (darunter inzwischen auch Elektroautos) im Stadtgebiet für eine kurzzeitige Nutzung bereit. Noch deutlich stärker verteren sind inzwischen Mietfahrräder. In jedem Stadtteil gibt es Sammelpunkte, an denen man ein Rad von Anbietern wie Nextbike, Mobike oder Flexbeee in Anspruch nehmen kann. Großer Beliebtheit erfreut sich seit August 2017 zudem das E-Roller Sharing Angebot „eddy“, das aufgrund der großen Nachfrage deutlich ausgebaut werden soll.

    Elektrofahrzeuge in Düsseldorf

    Um die Abgaswerte in der Stadt zu reduzieren wird die Nutzung von Elektroautos gefördert. So können diese in Düsseldorf seit Januar 2019 im gesamten Stadtgebiet kostenlos parken. Auch die Infrastruktur hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. So wurden zahlreiche neue Ladesäulen im Stadtgebiet installiert, damit die auf Strom angewiesenen Vehikel vielerorts aufgeladen werden können. Neben der Einsparung klimaschädlicher Abgase bringen die E-Autos aber noch einen weiteren Vorteil mit sich: die Wartungskosten fallen im Vergleich zu herkömmlichen Autos geringer aus, da der technische Aufbau deutlich weniger komplex ist. So besteht ein Auto mit Verbrennungsmotor aus 90 mal mehr beweglichen Teilen als ein Elektroauto. An einigen Kostenpunkten kommt aber auch ein Elektrofahrzeug nicht herum. So leidet natürlich auch dieses unter dem üblichen Reifenverschleiß, so dass regelmäßig ein neuer Satz Reifen angeschafft werden muss. Reifenhersteller haben jedoch auch diesen Faktor im Blick und entwickeln seit einigen Jahren spezielle Reifenmodelle für Elektrofahrzeuge, um deren Langlebigkeit zu verbessern und durch einen verminderten Rollwiderstand eine bessere Energiebilanz zu erreichen.

    Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs

    Seit Langem steht der konsequente Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Düsseldorf in der Diskussion. Mit dem Bau Wehrhahnlinie, die 2016 eröffnet wurde, wagte die Stadt ein in diesen Zeiten außergewöhnliches weil kostenintensives Großprojekt, dessen Nutzen Kritiker jedoch anzweifeln. Letztlich schloss die neue U-Bahnlinie jedoch eine Lücke im öffentlichen Nahverkehr, was die steigenden Fahrgastzahlen belegen. In die gleiche Kerbe schlägt das Konzept der neuen MetroBus Linien, die im August 2018 ihren Betrieb aufnahmen. Die drei neuen Linien sollen vor allem Pendler dazu bewegen, vom Auto auf das ÖPNV-Angebot umzusteigen. Viele Düsseldorfer würden es jedoch eher befürworten, das Angebot auf den bestehenden Bus- und Bahn-Linien auszubauen. Um die Fahrzeuge der Rheinbahn jedoch in einer engeren Taktung fahren zu lassen, braucht es vor allem eines: Personal. Jedoch sind neue Bus- und Bahnfahrer schwer zu finden, was den ambitionierten Plänen des Verkehrsunternehmens Grenzen aufzeigt.

  • Kostenfreies Parken für Elektrofahrzeuge in Düsseldorf

    Kostenfreies Parken für Elektrofahrzeuge in Düsseldorf

    Elektrofahrzeuge können seit Januar 2019 in Düsseldorf auf allen rund 12.000 Parkplätzen mit Parkscheinautomaten kostenlos parken. Mit diesem Angebot möchte das städtischen Umweltamt, die Zulassungszahlen privater Elektrofahrzeuge in der Stadt deutlich erhöhen. Aktuell sind insgesamt rund 1.200 Elektroautos in der Landeshauptstadt gemeldet. Grundlage für das Vorrecht der Elektrofahrzeuge auf freies Parken ist das Elektromobilitätsgesetz des Bundes, das Kommunen die Möglichkeit gibt, elektrisch betriebene Fahrzeuge von den Parkgebühren zu befreien.

    So kann der Service genutzt werden

    Um den Service zu nutzen, müssen sich Fahrzeughalter lediglich vorab per E-Mail beim Umweltamt registrieren. Dafür muss der eingescannte oder fotografierte Fahrzeugschein per E-Mail an elektrofahrzeugparken[at]duesseldorf.de gesendet werden. Ergänzend sind der Name des Fahrzeughalters, dessen Anschrift und E-Mail-Adresse notwendig. Binnen einer Woche wird das Fahrzeug dann für das kostenlose Parken freigeschaltet und der Fahrzeughalter per E-Mail informiert. Im Anschluss kann ein Parkplatz mit Hilfe der kostenlosen Travipay-App für Smartphones oder per SMS an die am Parkscheinautomaten angegebene Kurzwahlnummer in Anspruch genommen werden. Das Verfahren läuft vollständig digital ab, somit muss kein Parkschein ausgedruckt und im Fahrzeug hinterlegt werden. In der Innenstadt liegt die Höchstparkdauer bei 30 Minuten, in Außengebieten bei bis zu fünf Stunden.

    Angebot gilt für alle Elektrofahrzeuge

    Das Angebot erfreut sich bereits großer Beliebtheit. In den ersten Tagen wurden bereits mehr als 300 Elektrofahrzeuge angemeldet. Darunter fallen alle „batterieelektrisch betriebene“ Fahrzeuge, von außen aufladbare Hybrid-Fahrzeuge (Plug-in-Hybride) sowie mit Brennstoffzellen angetriebene Elektrofahrzeuge. Übrigens sind auch im städtischen Fuhrpark mittlerweile knapp 40 Elektrofahrzeuge im Einsatz. Weitere Fahrzeuge sollen bereits bestellt sein.

  • Städtische Wohnungsgesellschaft will bis 2021 bis zu 1.500 bezahlbare Wohnungen bauen

    Städtische Wohnungsgesellschaft will bis 2021 bis zu 1.500 bezahlbare Wohnungen bauen

    Die Städtische Wohnungsgesellschaft (SWD) soll in den nächsten Jahren verstärkt als Investor auf dem Markt auftreten und so für neue, bezahlbare Wohnungen sorgen. Entsprechende Planungen wurden nun bei der Vorstellung von Dr. Heinrich Labbert als neuem Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaft bekanntgegeben. Die SWD soll eigeninitiativ dringend erforderliche Neubauten errichten, die für Entlastung am äußerst angespannten Mietermarkt in Düsseldorf sorgen sollen.

    Durchschnittlicher Mietpreis von 5,90 Euro pro Quadratmeter

    Geplant sind 1.200 bis 1.500 Wohnungen innerhalb der nächsten fünf Jahre, davon mehr als die Hälfte öffentlich gefördert. Der durchschnittliche Mietpreis für SWD-Wohnungen liegt bei 5,90 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt bewirtschaftet die SWD mehr als 8.400 Wohnungen. Diese sind zum Großteil erst vor einigen Jahren in ihren Besitz übergegangen, als die Stadt ihr die Wohnungen aus ihrem Besitz übertrug.

    200 neue Wohnungen pro Jahr geplant

    Die geplanten Neubauprojekte sollen aus eigenen finanziellen Mitteln der städtischen Wohnungsgesellschaft gestemmt werden. Ein Knackpunkt sind jedoch bislang die Grundstücke für die Neubauprojekte. Hier hofft man auf städtische Flächen. Zudem soll eine verstärkte „Verdichtung im Bestand“, also Schaffung neuer Wohneinheiten auf Arealen, auf denen die SWD ohnehin schon Wohnungen unterhält, forciert werden. Letztendlich sollen aber auch neue Grundstücke für den Wohnungsbau erschlossen werden.

    Durch besonders effektive Planung sollen so pro Jahr bis zu 200 neue Wohnungen entstehen, die vor allem einkommensschwachen Mietern zu Gute kommen sollen. Vor allem Wohneinheiten für Singles und Familien sind aktuell gefragt. Zudem soll der neue Wohnraum langfristig energetisch effektiv, ressourcenschonend und umweltgerecht sein. Dabei sollen flexible Grundrisse, generationsgerechte Planung und die Integration von Gemeinschafts-, Sozial- und Verkehrsflächen, schon im Entwurfsstadium, helfen.

  • Drei neue MetroBus Linien für Düsseldorf

    Drei neue MetroBus Linien für Düsseldorf

    Im August 2018 starten in Düsseldorf drei neue Buslinien: Die sogenannten MetroBusse. Sie sollen vor allem für Pendler interessant sein und diese zum Umstieg vom Auto auf das ÖPNV-Angebot bewegen. Dafür sind die neuen Fahrzeuge deutlich komfortabler ausgestattet, profitieren von zahlreichen Beschleunigungsmaßnahmen und sind so deutlich schneller innerhalb der Stadt unterwegs.

    MetroBusse in Düsseldorf

    Seit Ende August ergänzen drei neue Buslinien das Mobilitätsangebot der Rheinbahn. Die sogenannten MetroBusse sollen die Fahrgäste schneller und komfortabler quer durch die Stadt bringen und gleichzeitig die bestehenden Buslinien entlasten. Dadurch soll das ÖPNV-Angebot in Düsseldorf vor allem für Pendler interessanter werden, damit diese vom Auto auf den Bus umsteigen.

    Die MetroBus Linien M1, M2 und M3 halten nur an den wichtigsten Haltestellen und ermöglichen so eine deutlich kürzere Fahrt. Möglich wird dies auch durch etwa 20 Beschleunigungsmaßnahmen, die auch anderen Linien entlang der Strecken zugutekommen. Dazu zählen Haltestellenverlegungen, neue Busspuren und eine verbesserte Ampelschaltung entlang der Strecke.

    MetroBus-Linien fahren alle 20 Minuten

    Die Linie M1 verbindet die Haltestelle „Freiligrathplatz“ über „Gerresheim S“ mit „Benrath S“. Die Linie M2 fährt vom „Nikolaus-Knopp-Platz“ über die „Heinrichstraße“ bis zum „Staufenplatz“ und die Linie M3 von der Haltestelle „Am Seestern“ über die Universität bis „Reisholz S“. Die mit einem auffäliggen großen M auf der Fahrzeugseite gekennzeichneten Busse sind Montags bis freitags von 6 bis 21 Uhr, und Samstags von 8 bis 21 Uhr im 20-Minuten-Takt unterwegs.

    Mit insgesamt 17 neu gelieferten Bussen werden die neuen Routen befahren. Diese haben serienmäßig viele Extras an Bord, so zum Beispiel freies WLAN, eine Klimaanlage, USB-Anschlüsse unterhalb der Sitze zum Aufladen von Handys oder Tablets oder moderne Ticketautomaten im Bus. Die Diesel-Fahrzeuge zeichnen sich zudem laut Rheinbahn durch einen besonders geringen Stickstoffausstoß aus. So hätte der TÜV Nord in einem Test beim polnischen Hersteller nachgewiesen, dass die Fahrzeuge die zulässigen Grenzwerte deutlich unterschreiten. Dennoch könnten die Busse von einem künftigen Diesel-Fahrverbot betroffen sein, wie die NRZ berichtet. Daher denkt die Rheinbahn bereits über die Anschaffung von Bussen mit schadstofffreien Antriebssystemen nach.

    Die neuen MetroBus-Verbindungen sind Teil des Nahverkehrsplan, der seit dem Frühjahr 2017 von der Rheinbahn, dem Dezernat für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen sowie dem Amt für Verkehrsmanagement geplant wurde. Das nun eingeführte Konzept wird von den Rheinbahnvorständen Michael Clausecker und Klaus Klar zudem als wichtger Betstandteil der Wachstumsstrategie „Rheinbahn 2021“ gesehen. Mit den neuen Buslinien wolle man zuverlässiger und schneller werden und vor allem die steigende Nachfrage im Ring um die Innenstadt bedienen.

    Den Liniennetzplan der neuen MetroBussen in Düsseldorf findet ihr hier.

  • Alternative Mobilitätskonzepte erobern die Stadt

    Alternative Mobilitätskonzepte erobern die Stadt

    In Düsseldorf stehen inzwischen zahlreiche alternative Mobilitätskonzepte zur Verfügung. Grund genug einmal einen genaueren Blick auf die Angebote in den Bereichen Bike-Sharing, Carsharing und Elektro-Roller Sharing in unserer Stadt zu werfen.

    Bike-Sharing, Carsharing und Elektro-Roller Sharing in Düsseldorf

    Das vor allem junge Menschen heutzutage immer häufiger auf ein eigenes Auto verzichten, ist ein viel diskutiertes Phänomen, das die Mobilitätsgewohnheiten unserer modernen Gesellschaft nachhaltig beeinflusst. Für viele ist ein Auto in einer gut erschlossenen Großstadt wie Düsseldorf heute vor allem ein Kostenfaktor. Immerhin steht der Pkw den größten Teil der Zeit mehr oder weniger nutzlos auf einem Parkplatz. Warum sollte man also die laufenden Fixkosten stemmen, wenn es inzwischen zahlreiche alternative Konzepte gibt? Immerhin hat man in Düsseldorf neben dem öffentlichen Nahverkehr der Rheinnbahn inzwischen zahlreiche verschiedene Optionen, die wir hier einmal näher vorstellen wollen.

    Carsharing in Düsseldorf

    Düsseldorf war eine der ersten Städte, die von den großen Carsharing Anbietern mit einem eigenen Flottenkontingent bedacht wurden. Neben car2go wäre hier vor allem DriveNow zu nennen. Beide Anbieter bieten ein flexibles Sharing-Modell an. Um ein Fahrzeug zu nutzen, ist zuerst eine Registrierung und eine anschließende Verifizierung der persönlichen Daten erforderlich. Im Anschluss hat man über eine App Zugriff auf die verfügbaren Fahrzeuge im Stadtgebiet. Diese lassen sich über die App suchen und reservieren. Die Abrechnung erfolgt automatisch. Pro Minute werden je nach Modell zwischen 0,26 und 0,36 Euro fällig. Weitere Kosten fallen in der Regel nicht an, Versicherung und Sprit sind schon inklusive.

    Großer Pluspunkt: eine Abhol- oder Rückgabestation ist nicht nötig. Stattdessen kann das Fahrzeug auf allen öffentlich-entgeltfreien sowie öffentlich-bewirtschafteten Parkflächen abgestellt, sofern kein Park- oder Halteverbot besteht. Lediglich in Parkzonen, die ausschließlich für Anwohner gekennzeichneten sind, oder die auf der Webseite des jeweiligen Anbieters speziell ausgewiesen sind, darf das Auto nicht geparkt werden.

    Bikesharing in Düsseldorf

    Aber es muss ja nicht immer gleich ein Auto sein. Häufig will man nur schnell von A nach B und muss dabei nicht viel transprotieren. In einem solchen Fall bietet sich ein Leihfarrad an. In Düsseldorf sind inzwischen vier Anbieter vertreten, deren auffällige Zweiräder im gesamten Stadtgebiet verfügbar sind:

    • FordPass Bike – das Angebot von Ford und der Deutschen Bahn bietet 1.200 Räder und ist damit aktuell der größte Anbieter innerhalb der Stadt. Die Miete wird auch hier über eine App abgewickelt, in der die Rahmennummer des Bikes eingegeben werden muss.
    • Nextbike – war der erste Anbieter von Bikesharing in Düsseldorf. Bereits seit 10 Jahren ist dieses Angebot bei uns verfügbar. Aktuell stehen gut 450 solide Bikes zur Verfügung, die sich allerdings nur an speziellen Stationen abholen und zurückgeben lassen. Diese findet man mit der Nextbike-App, über die auch die Abrechnung erfolgt.
    • Mobike – kommt ursprünglich aus China und bietet in Düsseldorf aktuell 600 Fahrräder an. Gemietet wird über eine übersichtliche App. Die orangenen Fahrräder haben allerdings nur eine Dreigangschaltung und sind etwas schwerfällig.
    • Flexbeee – ist das jüngste Bikesharing Angebot in Düsseldorf. Es wird von der EasyWay Deutschland GmbH betrieben, einem jungen Start-up mit Sitz in Düsseldorf. Aktuell stehen rund 100 auffällig gelb lackierte Räder mit acht Gängen und Fahrradkorb zur Verfügung. Die Miete wird auch hier über eine App abgewickelt, über die der QR-Code des jeweiligen Fahrrads gescannt wird.

    Die Kosten für Bikesharing beginnen bei 0,50 Euro pro 30 Minuten. Da es aber verschiedene Preismodelle mit und ohne Jahresgebühr gibt, empfiehlt sich der Blick auf die Website des Anbieters.

    Elektro-Roller Sharing mit Eddy

    Das E-Roller Sharing Programm eddy ist seit August 2017 in Düsseldorf präsent und erfreut sich seither einer stetig wachsenden Beliebtheit. Betrieben wird es vom Berliner Startup „emmy“, das kürzlich einen deutlichen Ausbau des Angebots bekanntgab. So wächst die E-Roller-Flotte auf 500 Fahrzeuge an und ergänzt das Mobilitätsangebot in Düsseldorf um eine weitere wichtige Komponente. Zudem wurde das Geschäftsgebiet deutlich ausgedehnt. Die Eddy-Roller fahren komplett elektrisch und haben eine Reichweite von 85 Kilometern. Die Anmietung erfolgt per App, der Preis pro Minute liegt bei 0,19 Euro pro Minute.