Kategorie: Immobilien

  • Zahlreiche Wohnungsbauprojekte ruhen

    Zahlreiche Wohnungsbauprojekte ruhen

    Die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt sorgt seit Jahren für eine rege Bautätigkeit in Düsseldorf. Zahlreiche Großprojekte wurden angekündigt. Die Stadtsptze versprach 3.000 neue Wohnungen pro Jahr. Jedoch sind einige der vielgerühmten Wohnungsbauprojekte deutlich im Verzug. Baustellen stehen still und vielerorts ist fraglich, wann und wie es weitergeht. Einige dieser Projekte wollen wir im Folgenden näher vorstellen.

    Upper Nord Tower

    Der Upper Nord Tower ensteht am Mörsenbroicher Ei und soll mit einer Höhe von 120 Metern der höchste Wohnturm der Landeshauptstadt werden. Auf 36 Etagen entstehen an der Mercedesstraße rund 26.000 Quadratmeter Mietfläche. Insgesamt sollen in dem Gebäude 430 Wohneinheiten mit einer Größe zwischen 30 und 70 Quadratmete realisiert werden. Immerhin 20 Prozent davon gemäß dem Handlungskonzept Wohnen im preisgedämpften Segment. Diese Mitwohungen sind für das zweite bis achte Obergeschoss geplant. Auch ein Hotel, Büros, eine Kaffeebar sowie eine Skybar sind geplant. In einer Tiefgarage sollen 270 Fahrzeuge Platz finden. Etwa 30 Plätze sind für Elektrofahrzeuge vorgesehen. Die Fertigstellung des Upper Nord Towers war ursprünglich für Mitte 2022 geplant, aktuell ruhen die Arbeiten jedoch.

    Grand Central

    Auch beim Projekt „Grand Central“ auf dem ehemaligen Postgelände hinter dem Hauptbahnhof ruhen aktuell die Arbeiten. Mehr als 1.000 Wohnungen sollen auf dem gerade einmal 3,8 Hektar großen Areal gegenüber vom Tanzhaus NRW und dem Musicalhaus Capitol entstehen. Eigentlich sollten die ersten Einheiten 2020 bezogen werden können. Bisher zeigt sich auf der Baustelle jedoch nur eine planierte Sandwüste. Der Grund: der Projektentwickler Catella hat sich von Gesellschaftsanteilen getrennt und mit der CG-Gruppe einen neuen Partner ins Boot geholt. Dieser möchte das Projekt in Teilen umplanen. So sollen aus einem geplanten Hotel nun Büroflächen werden und eine zusätzlich Tiefgaragenzufahrt entstehen.

    Glasmacherviertel

    Auch beim Glasmacherviertel in Gerresheim geht es seit geraumer Zeit nicht weiter. Das ehemalige Industriegelände liegt seit Jahren brach und wurde inzwischen mehrfach weiterverkauft. Eigentlich sollten hier längst bis zu 1.700 Wohnungen stehen, 800 davon preisgedämpft und gefördert. Auch eine Kindertagesstätte und Gastronomie waren geplant. Jedoch kam es nach den Eigentümerwechseln immer wieder zu Verzögerungen bei den Fachplanungen. Die Verwaltung zeigte sich enttäuscht, kann jedoch nur beschränkt auf den Projektentwickler einwirken. Um endlich zu einem Abschluss zu kommen, kam es zuletzt Stimmen aus der Politik auf, die deutlich weniger Wohnungen forderten. So könnten gegebenenfalls nur noch rund 600 Wohnungen entstehen.

    Wohnungssuche in Düsseldorf bleibt schwierig

    Bis diese und andere Projekte realisiert sind, bleibt die Lage für viele Wohnungssuchende in der Stadt schwierig. Viele suchen monatelang nach einer geeigneten Wohnung und müssen dabei nicht selten gegen hunderte Mitbewerber durchsetzen. Nicht selten müssen deutliche Kompromisse eingegangen werden, sei es bei der Lage oder der Größe der Wohnung. Denn die Mieten für Wohnflächen in begehrten Lagen befinden sich in Düsseldorf weiterhin auf Rekordniveau.

  • tanzhaus nrw wird für 18,5 Millionen Euro saniert

    tanzhaus nrw wird für 18,5 Millionen Euro saniert

    Das tanzhaus nrw soll saniert und mit einem Neubau erweitert werden. Das Projekt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 18,5 Millionen Euro wird von der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert.

    Sanierung und Umbau des tanzhaus nrw geplant

    Die Stadt hat angekündigt, das tanzhaus nrw umfangriech zu sanieren und mit einem Neubau zu erweitern. Dadurch soll der Standort seine Bedeutung als internationale Bühne für zeitgenössischen Tanz und als kulturelle Bildungseinrichtung weiter ausbauen. Zudem möchte man der gestiegenen Nachfrage nach Kursen gerecht werden und darüber hinaus weitere Entwicklungsmöglichkeiten für Aufführungen bieten.

    Generell sind die Gebäude des tanzhaus nrw, die in dieser Form bereits seit 1998 genutzt werden, stark sanierungsbedürftig. Die Anlage an der Erkrather Straße 30 entstand durch den Umbau von ehemals als Straßenbahndepot genutzten Hallen. Die technische Gebäudeausrüstung ist seit Ende der 1990er Jahre im Einsatz und muss dringend erneuert werden. Auch die Bausubstanz der historischen Depothallen benötigt an vielen Stellen eine Modernisierung. So sollen die Dächer und Sanitäranlagen erneuert, Fenster instandgesetzt und die Lüftungsanlagen ausgetauscht werden.

    Für die geplante Erweiterung des tanzhaus nrw sollen sanierungsbedürftige Anbauten abgebrochen und an deren Stelle ein Neubau errichtet werden. Der Neubau soll eine Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern bieten. Hier sollen künftig neben einer Probebühne vier weitere Studios untergebracht werden.

    Kosten in Höhe von rund 18,5 Millionen Euro

    Insgesamt wird mit Kosten in Höhe von rund 18,5 Millionen Euro gerechnet. Davon entfallen 12,35 Millionen Euro auf die Landeshauptstadt Düsseldorf, während sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 6,15 Millionen Euro an den Kosten für dem geplanten Neubau beteiligt. Baubeginn soll im 3. Quartal 2022 sein, die Fertigstellung soll im 4. Quartal 2024 erfolgen. Verantwortlicher Architekt ist Joachim Sieber, der aktuell auch den Umbau des Kunstpalastes leitet.

    Das tanzhaus nrw ist für seine hochkarätigen Präsentationen von zeitgenössischem Tanz bekannt. International gefeierte Choreographen und Tanzkompagnien sind hier regelmäßig zu Gast. Darüber hinaus bietet der Standort eine Tanzakademie sowie eine Tanzschule. Das Spektrum reicht von Hip-Hop über Flamenco, Ballett bis zu Tap Dance oder Afrikanischen Tanz.

    „Das tanzhaus nrw soll durch die Maßnahmen, wie zum Beispiel den geplanten Erweiterungsbau, sein künstlerisches, aber auch wirtschaftliches Potenzial weiter entfalten und steigern können. Zudem investieren wir auch für die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene: Bei dem Umbau ist ein zusätzlicher Proberaum für die Freie Szene eingeplant. Auch dies wird in Düsseldorf den Austausch in der Kultur weiter beflügeln.“ sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel bei der Vorstellung der Planungen.

  • 115 Meter hohes Hochhaus am Hauptbahnhof Düsseldorf geplant

    115 Meter hohes Hochhaus am Hauptbahnhof Düsseldorf geplant

    Der Hauptbahnhof Düsseldorf soll umfangreich umgebaut werden. Neben einer Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platz soll auch das Bahnhofsgebäude modernisiert werden. Zudem soll ein rund 115 Meter hohes Hochhaus gebaut werden.

    Planungen laufen bereits seit Jahren

    Schon seit vielen Jahren gibt es Planungen zur Umgestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes vor dem Hauptbahnhof Düsseldorf. In der DC diskutierten wir bereits 2005 erste Planungen. Diese wurden in den Folgejahren immer wieder umgeworfen, neu ausgeschrieben und in der Folge kontrovers diskutiert. Vor zwei Jahren gab es dann einen (hoffentlich) abschließenden Wettbewerb, dessen überarbeitete Ergbnisse nun vorliegen. Der neue Entwurf sieht neben einer umfangreichen Neugleiderung des Platzes auch einen weitreichenden Umbau des Bahnhofsgebäudes vor. Zudem soll aber ein rund 115 Meter hohes Hochhauses errichtet werden. Damit bewegen sich die Planungen auf einem neuen Niveau.

    Neugliederung des Konrad-Adenauer-Platzes

    Die Planungen für den Umbau des Düsseldorfer Hauptbahnhofes basieren auf den Ergebnissen eines gemeinsamen Wettbewerbs von Landeshauptstadt Düsseldorf und der DB Station&Service AG. Sie sehen eine umfangreiche Neugliederung des Konrad-Adenauer-Platzes vor, so dass der Platz „durch seine gesteigerte Attraktivität auch als Treffpunkt und Aufenthaltsort dienen“ soll. Dafür sind neue Ruhe- und Verweilbereiche und auch ein großer Brunnen geplant. Bäume in lockerer Anordnung sollen den Platz in Nord-Süd-Richtung strukturieren. Insgesamt werden 60 Bäume neu gepflanzt aber auch einige gefällt. Der Verkehr auf dem Platz wird grundlegend neu geregelt. Die Gleisführung wird vereinheitlich und optimiert, was mehr Platz für andere Nutzungen schafft. Die Straßenbahnhaltestellen werden auf 80 Meter verlängert und barrierefrei ausgebaut. Auch die Busse der Rheinbahn erhalten neue, 60 Meter lange Haltestellen.

    Eine unterirdische Fahrradgarage soll Platz für 1.500 bis 2.300 Fahrräder bieten. Dafür wird ein ungenutzter Bunker im Süden des Konrad-Adenauer-Platzes umgebaut. Zugangsmöglichkeiten sollen sowohl auf dem Platz entsteht, als auch in Form einer Rampe auf der Bismarckstraße geschaffen werden.

    Bahnhofsgebäude wird um drei Stockwerke erhöht

    Die Fassade des Hauptbahnhofes soll im Kern erhalten bleiben. Allerdings soll das breite Hauptgebäude um drei weitere Stockwerke erhöht werden. Dafür wird der Baukörper dahinter komplett erneuert. Künftig soll über eine elliptisch gestreckte Glasfläche Tageslicht in das Begäude einfallen. Das Empfangsgebäude soll neu strukturiert werden und das Bild eines „Bahnhofs der Zukunft“ widerspiegeln. Im Erdgeschoss soll es weiterhin Einzelhandel und Gastronomie geben, im 1. Stockwerk sind neben einem Restaurant, der DB Lounge, einem Zugang zum Hotel und Flächen für die Bundespolizei auch ein Co-Working-Space vorgesehen. Die drei oberen Stockwerke will die Deutsche Bahn für eigene Büros und ein weiteres Hotel nutzen. Ob diese Planungen mit dem für das gebäude gültigen Denkmalschutz zu vereinbaren sind, ist noch zu klären.

    115 Meter hohes Hochhaus geplant

    Das geplante Hochhaus soll einen visuellen Bezug zwischen der Innenstadt und dem Hauptbahnhof herstellen und den bisher eher stiefmütterlich behandelten Standort Bahnhof weithin sichtbar machen. Es wird an der Nord-Seite, zum Multiplex-Kino entstehen und eine Höhe von 115 Meter haben. Von den insgesamt 31 Geschosse sind 28 für Büros vorgesehen. Im Erdgeschoss soll es Flächen für Einzelhandel geben. Darüber ist eine direkte Anbindung an den neuen RRX-Bahnsteig vorgesehen. Unterhalb des Gebäudes finden sich auf drei Geschossen Parkplätze, Car-Sharing Angebote und weitere Mobilitätskonzepte.

    Ein konkreter Bautermin steht bislang noch nicht fest.

  • Städtische Wohnungsgesellschaft will bis 2021 bis zu 1.500 bezahlbare Wohnungen bauen

    Städtische Wohnungsgesellschaft will bis 2021 bis zu 1.500 bezahlbare Wohnungen bauen

    Die Städtische Wohnungsgesellschaft (SWD) soll in den nächsten Jahren verstärkt als Investor auf dem Markt auftreten und so für neue, bezahlbare Wohnungen sorgen. Entsprechende Planungen wurden nun bei der Vorstellung von Dr. Heinrich Labbert als neuem Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaft bekanntgegeben. Die SWD soll eigeninitiativ dringend erforderliche Neubauten errichten, die für Entlastung am äußerst angespannten Mietermarkt in Düsseldorf sorgen sollen.

    Durchschnittlicher Mietpreis von 5,90 Euro pro Quadratmeter

    Geplant sind 1.200 bis 1.500 Wohnungen innerhalb der nächsten fünf Jahre, davon mehr als die Hälfte öffentlich gefördert. Der durchschnittliche Mietpreis für SWD-Wohnungen liegt bei 5,90 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt bewirtschaftet die SWD mehr als 8.400 Wohnungen. Diese sind zum Großteil erst vor einigen Jahren in ihren Besitz übergegangen, als die Stadt ihr die Wohnungen aus ihrem Besitz übertrug.

    200 neue Wohnungen pro Jahr geplant

    Die geplanten Neubauprojekte sollen aus eigenen finanziellen Mitteln der städtischen Wohnungsgesellschaft gestemmt werden. Ein Knackpunkt sind jedoch bislang die Grundstücke für die Neubauprojekte. Hier hofft man auf städtische Flächen. Zudem soll eine verstärkte „Verdichtung im Bestand“, also Schaffung neuer Wohneinheiten auf Arealen, auf denen die SWD ohnehin schon Wohnungen unterhält, forciert werden. Letztendlich sollen aber auch neue Grundstücke für den Wohnungsbau erschlossen werden.

    Durch besonders effektive Planung sollen so pro Jahr bis zu 200 neue Wohnungen entstehen, die vor allem einkommensschwachen Mietern zu Gute kommen sollen. Vor allem Wohneinheiten für Singles und Familien sind aktuell gefragt. Zudem soll der neue Wohnraum langfristig energetisch effektiv, ressourcenschonend und umweltgerecht sein. Dabei sollen flexible Grundrisse, generationsgerechte Planung und die Integration von Gemeinschafts-, Sozial- und Verkehrsflächen, schon im Entwurfsstadium, helfen.

  • Düsseldorf auf der Immobilienmesse MIPIM 2018

    Düsseldorf auf der Immobilienmesse MIPIM 2018

    Seit nunmehr 20 Jahren präsentiert sich die Landeshauptstadt Düsseldorf erfolgreich auf der weltgrößten Immobilienmesse Mipim in Cannes. Auch in diesem Jahr gab es einiges zu berichten, auch wenn die großen Highlights vergangener Jahre ausblieben.

    Schwerpunke bei Themen Kultur, Wohnungsbau und Hotellerie

    Seit vielen Jahren präsentiert sich die Landeshauptstadt Düsseldorf erfolgreich auf der weltgrößten Immobilienmesse Mipim in Cannes. Was anfangs von vielen Kritikern als reine Geldverschwendung abgetan wurde, entwickelte sich unter dem ehemaligen Oberbürgermeister Joachim Erwin zu einer großartigen Plattform für Projektentwickler, Investoren, Architekten, Makler, Stadtplaner und Wirtschaftsförderer, von der die Landeshauptstadt nachhaltig profitierte. Auch Erwins Nachfolger Dirk Elbers verstand sich darauf, Düsseldorf auf der weltweit bedeutenden Fachmesse in Szene zu setzen. Hier wurden preisgekrönte Bauwerke erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und wichtige Kontakte mit Fachleuten aus der ganzen Welt geknüpft. Die starke Präsenz auf der Mipim dürfte somit ein wichtiger Grundstein für die prosperierende Bautätigkeit in der Landeshauptstadt sein.

    „Wir müssen bauen, bauen, bauen“

    Im Vergleich zu Erwin und Elbers lenkte Düsseldorfs aktueller Oberbürgermeister Thomas Geisel die Ausrichtung bei seinem ersten Besuch in Cannes in eine andere Richtung. Anstelle spektakulärer Großbauprojekte wie Stadttor, Kö-Bogen oder Dreischeibenhaus, traten vermehrt Wohnungsbauprojekte in den Fokus der stehts gut besuchten Präsentation auf dem Düsseldorfer Messestand. Der SPD-Mann betonte bereits 2016 immer wieder sein Ziel, künftig 3.000 neuen Wohnungen pro Jahr zu bauen. Sein Chredo „Wir müssen bauen, bauen, bauen“.

    Kulturachse Düsseldorf und Verlängerung der Rheinuferpromenade

    In diesem Jahr stand der Vortrag des Stadtpberhaupts unter der Headline „Düsseldorf ist ein dynamisches Ziel – nicht nur für Investitionen“. Damit leitete Geisel seinen rund 30-minütigen Vortrag auf dem 136 Quadratmeter großen Messestand ein. Einen Schwerpunkt legte er dabei auf das Kulturangebot Düsseldorfs. Die sogenannte Kulturachse soll künftig besser wahrgenommen und gefördert werden. In diesme Kontext stellte der OB auch die bereits seit längerem diskutierte Verlängerung der Rheinuferpromenade in Richtung Rheinterrasse vor und versprach eine städtebaulich bessere Verbindung von Kulturinstitutionen wie Ehrenhof und Kunstakademie.

    Hotelboom hält an, Wohnungsbau weiterhin im Fokus

    Das starke wachstum in der Hotelerie war ein weiteres Fokusthema. Geisel unterstrich die beeindrucken Fakten selbstbewusst: „Die Übernachtungszahlen in Düsseldorf haben in den vergangenen 10 Jahren um 50 Prozent zugelegt und mit 4,8 Millionen Übernachtungen im Jahr 2017 ein neues Rekordniveau erreicht. Entsprechend stieg in der Hotellerie die Betten- und Zimmerbelegungsquote auf 50 beziehungsweise 70 Prozent – ebenfalls ein nie zuvor dagewesenes Level.“ Diesem Wachstum soll durch den Bau weiterer Hotels begegnet werden. Geplant sind insgesamt 25 neue Hotelprojekte mit insgesamt rund 10.000 neuen Betten, die bis 2022 entstehen sollen. Das entspricht einem Kapazitätszuwachs von 38 Prozent.

    Das Projekt "The Cradle"
    Das Projekt „The Cradle“ wurde auf der Mipim 2018 mit dem renommierten Architekturmagazins „Architectural Review“ ausgezeichnet, Foto: Interboden/HPP

    Büroprojekte punkten mit Kreativität und Nachhaltigkeit

    Bei den Büroprojekte war in diesem Jahr kein neues Großprojekt zu vermelden. Dafür stellte Geisel kleinere aber dafür umso spannendere Projekte vor. Darunter das „Pier 1“ von Ingenhoven Architekten, das aus zwei Baukörpern bestehen und teils auf Stelzen im Wasser stehend vor der Hafenzunge Kesselstraße entstehen soll. Ebenfalls im Medienhafen soll „The Cradle“ entstehen, ein Bürokomplex der nach Holzhybridbauweise entstehen und eine Bruttogrundfläche von 5.200 Quadratmeter bieten soll. Dieses Projekt gewann auf der MIPIM den Future Award des renommierten Architekturmagazins „Architectural Review“.

    Natürlich wurden auch zahlreiche Wohnungsbauprojekte vorgestellt, darunter das Projekt an der Moltkestraße mit 230 Wohnuneinheiten, bei denen das Handlungskonzept Wohnen vollumfänglich zum Tragen kommt. Zudem das Projekt Ben & Mara an der Benrode-/Marbacherstraße, im Rahmen dessen mehrere 4- bis 6-geschossige Gebäude mit 46.600 Quadratmeter Bruttogrundfläche entstehen. Für ein anderes Wohnprojekt von Metro Properties am Albertussee in Heerdt wurde kürzlich der städtebauliche Wettbewerb für ein 40.000 Quadratmeter großes Areal beendet. Auch hier sollen Wohnungen entstehen.