Kategorie: Allgemein

  • Welche Rolle spielt Beleuchtung für unsere Produktivität?

    Welche Rolle spielt Beleuchtung für unsere Produktivität?

    Licht beeinflusst den menschlichen Organismus weit stärker, als es auf den ersten Blick scheint. Denn es greift tief in biologische Prozesse ein, die von der Hormonausschüttung über den Schlaf-Wach-Rhythmus bis hin zur Stimmungslage reichen und damit das gesamte körperliche Wohlbefinden prägen. Stundenlange Arbeit unter flackernden Leuchtstoffröhren führt oft zu Kopfschmerzen, brennenden Augen und hartnäckiger Müdigkeit am Nachmittag. Letztlich beeinflusst die Beleuchtung am Arbeitsplatz Konzentration, Fehlerquote und Leistungsfähigkeit auf messbare Weise. In deutschen Büros, wo viele Menschen täglich acht Stunden und mehr arbeiten, sollte dieses Thema weit mehr Beachtung finden.

    Warum schlechte Beleuchtung am Arbeitsplatz mehr kostet als nur Komfort

    Gesundheitliche Auswirkungen unzureichender Lichtverhältnisse

    Zu schwaches oder falsch positioniertes Licht zwingt die Augenmuskulatur zu permanenter Anpassungsarbeit. Die Folge sind Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, weil der Körper unbewusst eine ungünstige Haltung einnimmt, um besser sehen zu können. Langfristig steigt das Risiko für chronische Beschwerden wie das sogenannte Computer-Vision-Syndrom, das sich durch trockene Augen, verschwommenes Sehen und Lichtempfindlichkeit äußert. In vielen Fällen führt das zu vermehrten Krankheitstagen. Wer auf der Suche nach effizienter GU10 LED-Beleuchtung ist, findet bereits mit wenigen gezielten Anpassungen Möglichkeiten, die Arbeitssituation deutlich aufzuwerten.

    Wirtschaftliche Folgen für Unternehmen und Selbstständige

    Neben den gesundheitlichen Konsequenzen schlägt sich mangelhafte Beleuchtung auch in der Produktionsleistung nieder. Studien zeigen, dass schlecht beleuchtete Arbeitsplätze die Fehlerquote um bis zu 30 Prozent erhöhen können. Dazu kommen längere Bearbeitungszeiten, weil das Gehirn unter ungünstigen Lichtbedingungen langsamer arbeitet. Für Selbstständige, die im Homeoffice arbeiten, gilt das gleichermaßen: Eine Schreibtischlampe allein reicht selten aus, um eine gleichmäßige Ausleuchtung zu gewährleisten. Die Investition in durchdachte Beleuchtung rechnet sich deshalb nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich.

    So beeinflusst die Lichtfarbe Konzentration, Stimmung und Leistungsfähigkeit

    Kaltweiß, neutralweiß oder warmweiß – welche Farbtemperatur wofür taugt

    Die Farbtemperatur von Licht wird in Kelvin gemessen und bestimmt maßgeblich, wie wach oder entspannt sich der Körper fühlt. Kaltweißes Licht über 5.000 Kelvin erinnert an das Tageslicht eines klaren Vormittags und steigert die Aufmerksamkeit. Dieses Licht eignet sich besonders für konzentrationslastige Aufgaben wie Programmierung, Buchhaltung oder Textarbeit. Neutralweißes Licht zwischen 3.500 und 5.000 Kelvin eignet sich gut für Besprechungsräume mit wechselnden Anforderungen. Warmweißes Licht, dessen Farbtemperatur unter 3.000 Kelvin liegt, schafft dagegen eine beruhigende und angenehm gedämpfte Atmosphäre, die sich besonders gut für Pausenbereiche oder für die späten Abendstunden am Schreibtisch anbietet, wenn der Körper nach einem langen Arbeitstag langsam zur Ruhe kommen soll und das Licht den natürlichen Übergang in die Erholungsphase unterstützen kann.

    Der Einfluss von Licht auf den Biorhythmus

    Licht steuert die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Blaues, kaltweißes Licht unterdrückt die Ausschüttung und hält den Organismus wach, während warme Lichtfarben die Melatoninproduktion weniger hemmen. Wer abends noch am Bildschirm sitzt und dabei von kaltweißen Deckenleuchten umgeben ist, riskiert Schlafprobleme, die sich am nächsten Arbeitstag durch verminderte Leistungsfähigkeit bemerkbar machen. Wissenschaftliche Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen Licht und Arbeitsleistung bestätigen diesen Kreislauf. Ein bewusster Wechsel der Farbtemperatur im Tagesverlauf, zum Beispiel morgens kaltweißes und abends warmweißes Licht, kann den natürlichen Rhythmus unterstützen und die Schlafqualität verbessern.

    Optimale Farbtempraturen für unterschiedliche Tagesphasen

    Die folgenden Farbtemperaturen eignen sich besonders gut für unterschiedliche Arbeitsphasen, da sie jeweils eine bestimmte Lichtstimmung erzeugen, die den jeweiligen Tätigkeiten und Anforderungen am Arbeitsplatz gerecht wird:

    1. Morgens (8 bis 12 Uhr): 5.000 bis 6.500 Kelvin für maximale Wachheit und Fokus
    2. Mittags (12–14 Uhr): 4.000 bis 5.000 Kelvin für ausgewogene Beleuchtung nach der Mittagspause
    3. Nachmittags (14–17 Uhr): 3.500 bis 4.500 Kelvin für konzentriertes, nicht überreizendes Arbeiten
    4. Abends (ab 18 Uhr): 2.700 bis 3.000 Kelvin zur Vorbereitung auf die Ruhephase

    Fünf Merkmale einer produktivitätsfördernden Arbeitsplatzbeleuchtung

    Nicht jede Arbeitsplatzleuchte führt zwangsläufig zu besseren Arbeitsergebnissen. Fünf klar definierte Kriterien helfen dabei, die vorhandene Beleuchtungssituation am Arbeitsplatz sachlich einzuschätzen, um mögliche Schwachstellen gezielt zu erkennen. Die Arbeitsstättenverordnung schreibt mindestens 500 Lux Beleuchtungsstärke auf der Arbeitsfläche vor. Blendfreie Lichtquellen verhindern störende Reflexionen auf Bildschirmen. Drittens erzeugt die Verbindung von direktem und indirektem Licht eine gleichmäßige Ausleuchtung ohne harte Schatten. Viertens ist die zuvor erläuterte Farbtemperatur von großer Bedeutung. Fünftens erlaubt eine dimmbare Steuerung die Anpassung an persönliche Bedürfnisse und Tageszeiten.

    GU10-LED-Leuchtmittel als flexible Lösung für ergonomische Lichtkonzepte im Büro

    Der GU10-Sockel zählt zu den gängigsten Lampentypen für Einbaustrahler und Deckenspots. LED-Leuchtmittel mit diesem Sockel verbrauchen im Vergleich zu herkömmlichen Halogenlampen deutlich weniger Strom, wobei sie gleichzeitig kaum Wärme erzeugen, was gerade in geschlossenen Einbaugehäusen ein großer Vorteil ist. Sie sind in verschiedenen Farbtemperaturen und Abstrahlwinkeln erhältlich. Ein 36-Grad-Abstrahlwinkel eignet sich zum gezielten Beleuchten von Dokumenten, während 120 Grad eher für die Grundbeleuchtung taugen. Viele der erhältlichen GU10-Modelle lassen sich dimmen, wodurch sie die bereits beschriebene Anpassung der Beleuchtungsstärke an den natürlichen Tagesrhythmus und die jeweiligen Arbeitsbedingungen wirkungsvoll unterstützen. Bei der Auswahl lohnt es sich, auf den Farbwiedergabeindex (CRI) zu achten. Ein Wert über 90 bedeutet, dass Farben naturgetreu wiedergegeben werden, was unter anderem für kreative Berufe und Präsentationsräume wichtig ist.

    Lichtplanung Schritt für Schritt: So lässt sich die Beleuchtung am Arbeitsplatz verbessern

    Der erste Schritt der Lichtplanung besteht darin, die aktuelle Situation am Arbeitsplatz sorgfältig zu analysieren, wobei sowohl die vorhandenen Lichtverhältnisse als auch die Anordnung der Möbel und Bildschirme berücksichtigt werden sollten, um daraus gezielte Maßnahmen für eine bessere Beleuchtung ableiten zu können. Eine Lux-Messer-App auf dem Smartphone liefert bereits einen groben Anhaltspunkt zur vorhandenen Helligkeit am Arbeitsplatz. Danach sollten alle Lichtquellen-Positionen überprüft werden. Leuchten, die direkt hinter dem Bildschirm positioniert sind, verursachen störende Blendung und belasten die Augen, während seitlich angebrachte Spots dafür sorgen, dass die gesamte Arbeitsfläche deutlich gleichmäßiger und angenehmer ausgeleuchtet wird. Im dritten Schritt sollten die vorhandenen Leuchtmittel gegen Modelle ausgetauscht werden, die sowohl eine passende Farbtemperatur als auch einen hohen CRI-Wert aufweisen, da diese beiden Faktoren die Lichtqualität am Arbeitsplatz entscheidend beeinflussen. Eine Stehleuchte mit indirektem Lichtanteil verbessert die Raumwirkung oft spürbar, ohne dass größere Umbaumaßnahmen nötig sind.

    Ein letzter, oft übersehener Aspekt betrifft die Nutzung von Tageslicht. Schreibtische sollten nach Möglichkeit in der Nähe von Fenstern stehen, wobei der Blick idealerweise parallel zur Fensterfläche verläuft, um seitliche Blendung zu vermeiden. Vorhänge oder Jalousien mit Lichtlenkfunktion helfen, direktes Sonnenlicht zu streuen und gleichzeitig die natürliche Helligkeit im Raum zu halten. Wer regelmäßig lokale Tipps und Beiträge aus der Düsseldorfer Community verfolgt, findet dort auch Anregungen zu weiteren Themen rund um Arbeitsalltag und Lebensqualität.

    Warum sich der bewusste Umgang mit Licht jeden Tag auszahlt

    Die Beleuchtung am Arbeitsplatz stellt einen zentralen Baustein dar, der sowohl produktives als auch gesundes Arbeiten im Alltag begünstigt. Von der passenden Farbtemperatur über die durchdachte Positionierung der einzelnen Leuchtquellen bis hin zur bewussten Nutzung von natürlichem Tageslicht gibt es zahlreiche Stellschrauben, die sich bereits ohne großen finanziellen Aufwand wirkungsvoll drehen lassen. Schon kleine Anpassungen wie dimmbare LEDs statt alter Lampen oder ein Schreibtisch am Fenster bewirken einen deutlichen Unterschied. Wer diese Erkenntnisse konsequent anwendet, leidet seltener unter müden Augen und Kopfschmerzen und bleibt leistungsfähiger.

    Häufig gestellte Fragen

    Wo sollte ich zusätzliche Lichtquellen am Schreibtisch positionieren?

    Die häufigste Fehlerquelle ist eine einzelne Deckenlampe direkt über dem Kopf. Das erzeugt störende Schatten auf der Arbeitsfläche. Optimal ist eine Kombination aus indirekter Raumbeleuchtung und einer Schreibtischlampe, die seitlich vom Monitor steht (bei Rechtshändern links, bei Linkshändern rechts). Der Abstand zwischen Lampe und Arbeitsfläche sollte 40-60 cm betragen, damit das Licht nicht blendet. Vermeiden Sie Lichtquellen im direkten Blickfeld oder Reflexionen auf dem Bildschirm.

    Lohnt sich dynamisches Licht am Arbeitsplatz wirklich?

    Dynamische Beleuchtungssysteme passen Farbtemperatur und Helligkeit automatisch an die Tageszeit an – morgens kühler und heller, abends wärmer und gedämpfter. In Pilotprojekten von Versicherungen und Softwarefirmen reduzierten sich Konzentrationsprobleme messbar um 15-20 Prozent. Die Investition rentiert sich besonders in Räumen ohne Tageslicht oder bei Schichtarbeit. Für Heimarbeitsplätze gibt es mittlerweile erschwingliche Smart-Bulbs ab etwa 15 Euro pro Leuchtmittel, die sich per App steuern lassen.

    Wie kann ich testen ob mein Arbeitsplatz ausreichend beleuchtet ist?

    Eine einfache Methode ist der Smartphone-Test: Laden Sie eine kostenlose Luxmeter-App herunter und messen Sie direkt auf Ihrer Arbeitsfläche. Für Büroarbeit sollten mindestens 500 Lux erreicht werden, bei anspruchsvollen Tätigkeiten wie technischem Zeichnen eher 750 Lux. Achten Sie dabei auf verschiedene Tageszeiten – besonders in den Wintermonaten sinken die Werte drastisch ab. Ein zweiter Indikator: Wenn Sie abends nach der Arbeit regelmäßig brennende oder müde Augen haben, deutet das auf unzureichende Beleuchtungsstärke hin.

    Welche Fehler bei der Arbeitsplatzbeleuchtung machen die meisten Menschen?

    Der größte Fehler ist die Vernachlässigung von Blendung durch Fenster. Viele Menschen stellen den Schreibtisch direkt vor das Fenster, was zu extremen Helligkeitsunterschieden führt. Zweiter Klassiker: Veraltete Leuchtmittel mit Flimmereffekt, der unbewusst Stress auslöst. Drittens wird die Beleuchtung einmal eingestellt und nie wieder angepasst, obwohl sich Sehkraft und Aufgaben ändern. Wer über 40 ist, benötigt etwa doppelt so viel Licht wie ein 20-Jähriger für die gleiche Sehleistung.

  • Düsseldorfer Büdchentag feierte 10-jähriges

    Düsseldorfer Büdchentag feierte 10-jähriges

    Bereits seit 10 Jahren bereichert der Düsseldorfer Büdchentag das Kulturleben und die Nachbarschaften in unserer schönen Heimatstadt. In diesen 10 Jahren verwandelten zahllose DJs, Bands und Künstler mit ihren Performances die häufig unscheinbaren Kioske in den Stadtteilen in kleine Bühnen, Tanzflächen und Treffpunkte. Nachbarn kamen zusammen, Parties wurden gefeiert und Kultur geschaffen. Eine großartige Institution, die längst weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist und immer mehr Besucher in die Büdchen lockt. So auch in diesem Jahr. Mehr als 15.000 Menschen kamen zu den zahlreichen Veranstaltungen.

    Düsseldorfer Büdchentag 2026

    Der Düsseldorfer Büdchentag 2026 fand am Samstag den 5. September statt. Zum 10-jährigen zählte die Liste der teilnehmenden Büdchen mehr als 70 Büdchen. Diese ließen sich einiges einfallen, um die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer für sich zu begeistern.

    Unsere Highlights waren in diesem Jahr sicherlich das Schnell & Freundlich auf der Lorettostraße, wo die DJs Charly Murphy & The Ash grandiose Old School Grooves und Beats zum besten gaben. Auch wieder großartig waren die Live-Performances am Hip-Hop Büdchen in Oberbilk, dem Kiosk Karakus auf der Volksgartenstraße. Hier traten unter anderem die Oberbilk-Größe Killa Calles und DJ Likwid, die Fourgruppe sowie Bohl (Elmäx)auf. Sehr cool war’s zudem auf dem Fürstenplatz in Friedrichstadt, wo es in diesem Jahr gleich ein ganzen Büdchendorf dorf gab. Hier luden unter anderem ein Demokratiebüdchen, ein Kinderbüdchen, ein Porträt-Büdchen, ein Mukke-Büdchen oder ein Literaturbüdchen, kuratiert vom Literaturbüro NRW, die Besucher zum Mitmachen, Feiern und Nachdenken ein. Mega Aktion und unglaulich vielfältig – so wie unsere Stadt.

    We love Büdchen!

    Der 10. Düsseldorfer Büdchentag hat einmal mehr gezeigt, zu was die kleinen, für viele selbstverständlichen Läden in unseren Straßen fähig sind. Bitte mehr davon! Wir freuen uns schon total auf das nächste Mal. Allerdings ist der große Erfolg des Düsseldorfer Büdchentages auch sein größtes Manko. Was damals als subkultureller Gehimtipp galt, wächst immer mehr zur Massenveranstaltung. Viele Veranstaltungen waren derart gut gefüllt, das man keine Chance mehr hatte, einen Platz zu ergattern oder die Show in Ruhe zu genießen. Und das trotz des riesigen Angebots. Vielleicht gelingt es im nächsten Jahr, das ein bisschen besser zu kanalisieren.

    Wer steckt eigentlich hinter dem Düsseldorfer Büdchentag?

    Wer sich fragt, wer eigentlich hinter dem Büdchentag in der NRW-Landeshauptstadt steckt, dem sei gesagt, dass sich eigens dafür 2020 der Düsseldorfer Büdchentag e.V. gegründet hat, der 2024 als gemeinnütig anerkannt wurde. Wie es auf der Website heißt ist sein satzungsgemäßer Zweck „die Förderung und der Erhalt der Büdchenkultur, die Organisation des jährlichen Büdchentages sowie die Förderung der künstlerischen, theoretischen, historischen und gesellschaftlichen Beschäftigung mit der Büdchenkultur und deren sozio-kulturellem Hintergrund und Herkunft.” EIne großartige Initiative, der wir weiterhin viel Erfolg wünschen.

  • In wenigen Schritten zum eigenen Plug-in-Solar-Kraftwerk

    In wenigen Schritten zum eigenen Plug-in-Solar-Kraftwerk

    Steigende Strompreise treffen viele Haushalte auch in Düsseldorf empfindlich. Wer im eigenen Haushalt Strom erzeugen möchte, um sich ein Stück weit von den Versorgern unabhängig zu machen, muss dafür schon seit geraumer Zeit keine große und kostspielige PV-Anlage auf dem Dach installieren lassen. Kleine Steckersolargeräte, häufig Balkonkraftwerke genannt, lassen sich einfach anschließen und erzeugen direkt vor der Haustür Solarstrom. Das Gerät ist schnell einsatzbereit, denn man packt es aus, stellt es auf und steckt es ein. Bereits eine kompakte Anlage kann einen spürbaren Teil des täglichen Grundverbrauchs decken. Dieser Ratgeber zeigt, wie der Einstieg gelingt, welche Bauteile nötig sind und worauf es bei der Auswahl ankommt.

    Die erste eigene Kilowattstunde ist schneller erreicht als gedacht. Steckersolargeräte sind so konstruiert, dass sie, anders als große Photovoltaikanlagen auf dem Dach, ganz ohne die aufwendige und kostspielige Installation durch spezialisierte Fachbetriebe auskommen und von privaten Betreibern selbst angeschlossen werden können. Bevor die ersten Schritte unternommen werden, ist es jedoch wichtig, die eigene Situation genau zu klären. Zum einen ist natürlich entscheidend, ob ein Balkon, eine Terrasse oder eine für die Anlage geeignete Fläche im Garten vorhanden ist. Zum anderen sollte abgewogen werden, wie viel Sonne diesen Ort tatsächlich im Verlauf eines Tages erreicht, und ob es womöglich Bäume, Nachbargebäude oder andere Hindernisse gibt, die den Lichteinfall zeitweise verschatten könnten. Ein nach Süden ausgerichteter Standort liefert zwar die höchsten Erträge, weil die Sonne dort am längsten und intensivsten einstrahlt, doch auch Ost- oder Westlagen erweisen sich, wenngleich mit etwas geringeren Werten, als durchaus brauchbar und lohnenswert für die eigene Stromerzeugung. Wer den technischen Rahmen versteht, trifft am Ende die passende Kaufentscheidung. Ein früher Blick auf die verfügbaren Komplettsets erspart spätere Nachbestellungen einzelner Teile.

    Übrigens: Für alle, die sich über Themen rund um Zuhause, Energie und den privaten Alltag informieren möchten, bietet unsere Rubrik zu praktischen Fragen des Wohnens und Lebens weiterführende Anregungen.

    Diese Komponenten brauchst du für deinen erfolgreichen Einstieg

    Ein Steckersolargerät besteht aus wenigen, gut aufeinander abgestimmten Bauteilen. Anbieter wie Kleines Kraftwerk stellen dafür fertige Sets zusammen, die den Einkauf einzelner Elemente überflüssig machen. Damit klar wird, was tatsächlich benötigt wird, hilft ein geordneter Überblick über die zentralen Bestandteile.

    Die folgende Aufstellung zeigt, welche Teile ein typisches Set enthält:

    1. Solarmodule: Ein oder zwei Module wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom um.
    2. Wechselrichter: Wandelt Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom um.
    3. Anschlusskabel mit Stecker: Damit wird die Anlage an eine Steckdose angeschlossen, damit der erzeugte Strom ins Hausnetz fließen kann.
    4. Halterung: Passendes Montagesystem für Balkongeländer, Flachdach oder Gartenaufständerung sorgt für sicheren Halt.

    Mit Kenntnis dieser Bauteile vergleichen Sie Angebote besser und sehen schnell fehlendes Zubehör.

    Das passende Set für deine Wohnsituation

    Nicht jedes Steckersolargerät passt zu jeder Umgebung. Fläche, Ausrichtung, Beschattung und Befestigungsart beeinflussen die Auswahl der Hardware. So werden für schmale Balkone beispielsweise schlanke Module benötigt, während Gärten Platz für freistehende Aufständerungen bieten.

    Ertrag realistisch einschätzen

    Bevor eine Anlage bestellt wird, lohnt sich eine nüchterne Kalkulation des zu erwartenden Stromertrags. Ein hilfreiches Werkzeug ist der Stecker-Solar-Simulator der HTW Berlin, mit dem sich anhand von Standort, Ausrichtung und Verbrauch abschätzen lässt, wie viel Strom eine Anlage im Jahr liefern dürfte. Solche Berechnungen schützen vor überzogenen Erwartungen und helfen, die Größe des Sets sinnvoll zu bestimmen.

    Auf Qualität und Garantie achten

    Beim Kauf sollten Sie neben dem Preis auch die Produktdaten prüfen. Modulleistung, Wechselrichter und Garantiezeiten sind entscheidend. Ein gut geplantes Set hält viele Jahre und rechtfertigt eine etwas höhere Anfangsinvestition. Da die Anlage dauerhaft im Freien steht, ist auch die Wetterbeständigkeit der Halterung von Bedeutung.

    Selbst erzeugter Strom

    Sobald das passende Set gefunden wurde, folgt der praktische Teil der eigentlichen Umsetzung. Nach der Lieferung montieren Sie die Module und verbinden sie mit dem Wechselrichter. Danach steckt man den Stecker in die passende Steckdose. Sobald nun Sonnenlicht auf die Solarmodule trifft, wird Strom produziert. Mit diesem werden zunächst die Geräte versorgt, die im Haushalt gerade aktiv sind, etwa Kühlschrank, Router oder Ladegeräte.

    Anmeldung nicht vergessen

    In Deutschland ist die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur für den Betrieb eines Plug-in-Solar-Kraftwerks vorgeschrieben. Der Vorgang wurde in den vergangenen Jahren deutlich vereinfacht und lässt sich online in wenigen Minuten erledigen. So bleibt die Inbetriebnahme rechtlich sauber und ohne spätere Überraschungen.

    Entlastung für die monatliche Stromrechnung ab dem ersten Tag

    Der wirtschaftliche Vorteil eines Steckersolargeräts ergibt sich aus dem sogenannten Eigenverbrauch, bei dem der erzeugte Strom unmittelbar im Haushalt genutzt wird, anstatt ihn kostenpflichtig aus dem Netz zu beziehen. Jede einzelne selbst erzeugte Kilowattstunde, die unmittelbar direkt im eigenen Haushalt genutzt wird, muss folglich nicht mehr, teuer und zu steigenden Preisen beim örtlichen Versorger eingekauft werden, was die Stromrechnung spürbar entlastet. Besonders der tagsüber anfallende Grundverbrauch durch dauerhaft laufende Geräte, lässt sich damit gut abdecken. Je nach Ausrichtung und Nutzungsverhalten spart eine kleine Anlage jährlich einen zweistelligen Betrag, größere Sets liefern entsprechend mehr.

    Damit sich die Ersparnis in vollem Umfang bemerkbar macht, empfiehlt es sich, den eigenen Verbrauch gezielt in jene sonnigen Stunden zu verlegen, in denen die Anlage besonders viel Strom erzeugt. So empfiehlt es sich etwa die Waschmaschine oder den Trockner bei Tageslicht laufen zu lassen oder andere energieintensive Geräte tagsüber zu aktivieren.

    Die Anschaffungskosten für ein Balkonkraftwerk holt man meist in wenigen Jahren wieder rein. Nachdem sich die Kosten amortisiert haben, liefert die Anlage nahezu kostenlosen Strom, solange die einzelnen Bauteile intakt bleiben und keine größeren Reparaturen oder Austauscharbeiten notwendig werden.

    Ein Steckersolargerät trägt somit nicht nur zur eigenen Versorgung bei, sondern senkt zugleich spürbar die laufenden Ausgaben. Wer sich heute dazu entscheidet, wird ein Stück unabhängiger von künftigen Preissprüngen am Energiemarkt. Die überschaubare Investition sowie die einfache Handhabung, machen diese Form der Stromerzeugung zu einer der zugänglichsten Möglichkeiten, um Schritt für Schritt und ohne großen Aufwand aktiv etwas gegen hohe Rechnungen zu unternehmen und die eigenen Kosten spürbar zu senken.

  • Das war die Rheinkirmes 2026

    Das war die Rheinkirmes 2026

    Vom 17. bis zum 26. Juli 2026 fand auf den Düsseldorfer Rheinwiesen mit der Größten Kirmes am Rhein wieder ein absolutes Highlight des hiesigen Veranstaltungsjahres statt. An den zehn Kirmestagen strömten hunderttausende Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland auf die gut 165.000 Quadratmeter großen Festwiesen im linksrheinischen Overkassel. Auch in diesem Jahr konnte die Rheinkirmens wieder mit zahlreichen Neuerungen begeistern. Geboten wurden sowohl klassische Attraktionen als auch neue, hochmoderne Fahrgeschäfte der Extraklasse, so dass für jeden etwas dabei war.

    Rheinkirmes 2026 – Große Party in den Festzelten

    Durchgehend ausgelassen gefeiert wurde in den zahlreichen Bierzelten der lokalen Altbier-Brauereien, wobei in diesem Jahr vor allem das Kürzer-Zelt zu begeistern wusste. Unter anderem mit den Dauerbrenern von Porno al Forno oder den Wolter-Zwillingen am DJ-Pult. Auch das Pubquiz am ersten Kirmes-Sonntagb begeisterte zahlreiche Besucher.

    Vor allem Techno, Electro und House-Musik gab es im Uerige-Zelt, wo lokale Größen wie DJ Theo Fitsos oder die Standpiraten für ausgelassene Stimmung sorgten. Das altehrwürdigen Schlösser-Zelt überzeugte mit neuem Design und zahlreichen gestalterischen Veränderungen. Hier sorgten untre anderem zahlreiche Live-Acts und eine 90er-Jahre-Party mit DJ Jan für beste Stimmung bei den Gästen.

    Nach der Premiere im Vorjahr konnte das Weinzelt in diesem Jahr eine weitere spannende Ergänzung im Partygeschehen der Rheinkirmes 2026 bieten. Hier konnten auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern mehr als 2000 Gäste abfeiern und sich dabei den ein oder anderen guten Tropfen genehmigen. Auf den 28 Tonnen Sand, die direkt neben dem Weinzelt aufgeschüttet worden waren, konnten die Gäste zudem mit Blick auf den Rhein eine ganz besondere Atmosphäre genießen.

    Rheinkirmes in Düsseldorf

    Die Rheinkirmes in Düsseldorf, die auch gerne als Größte Kirmes am Rhein bezeichnet wird, zählt zu den größten und Besucherstärksten Volksfesten Deutschlands. In diesem Jahr strömten nicht weniger als 4,1 Millionen Besucher auf die Düsseldorfer Festwiesen. Die Rheinkirmes wird durch den über 700 Jahre alten St. Sebastianus Schützenverein ausgerichtet, der damit am 23. Juli den Namenstag des Schutzpatrons St. Apollinaris feiert.

  • Welche Vorteile bieten SIM-Only Tarife wirklich?

    Welche Vorteile bieten SIM-Only Tarife wirklich?

    Wer schon ein Smartphone hat, fragt sich: Lohnt sich ein Vertrag mit Gerät, oder reicht eine SIM-Karte ohne Hardwarezuschlag? SIM-Only Tarife rücken seit einigen Jahren verstärkt in den Fokus preisbewusster Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland. Die monatlichen Kosten fallen bei SIM-Only Tarifen deutlich geringer aus, weil keine Gerätefinanzierung in die Grundgebühr einkalkuliert wird. Das führt dazu, dass Nutzerinnen und Nutzer, die bereits über ein eigenes Smartphone verfügen, jeden Monat spürbar weniger zahlen und das eingesparte Geld anderweitig verwenden können. Gleichzeitig wächst das Datenvolumen bei vielen Anbietern kontinuierlich, sodass auch Vielsurfer auf ihre Kosten kommen.

    Dieser Ratgeber beleuchtet die konkreten Stärken solcher Tarife im Detail, zeigt typische Möglichkeiten zum Sparen auf und gibt praktische Hinweise dazu, worauf Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Auswahl eines passenden Angebots besonders achten sollten.

    Warum sich der Verzicht auf ein Vertragshandy finanziell auszahlt

    Monatliche Ersparnis durch wegfallende Gerätekosten

    Der offensichtlichste Pluspunkt eines SIM-Only Tarifs liegt in der reduzierten Monatsgebühr. Bei einem herkömmlichen Vertrag mit Smartphone wird der Gerätepreis auf 24 oder 36 Monate verteilt und auf die Grundgebühr aufgeschlagen. Diese versteckte Finanzierung verteuert den Tarif oft um 15 bis 30 Euro pro Monat. Fällt diese Komponente weg, sinkt die monatliche Belastung spürbar.

    Ein Rechenbeispiel verdeutlicht das: Wer ein Mittelklasse-Smartphone für 500 Euro über 24 Monate finanziert, zahlt rund 21 Euro monatlich allein für das Gerät. Bei einem reinen SIM-Tarif entfällt dieser Posten vollständig. Wer sich über das Angebot Handy ohne Vertrag bei o2 informiert, bekommt einen guten Eindruck davon, welche Konditionen derzeit am Markt verfügbar sind. Über eine Vertragslaufzeit von zwei Jahren summiert sich die Ersparnis schnell auf mehrere hundert Euro – Geld, das anderweitig eingesetzt werden kann.

    Flexibilität bei Laufzeit und Tarifwechsel

    Ein weiterer Pluspunkt betrifft die vertragliche Beweglichkeit. Viele SIM-Only Tarife werden mit kurzen Laufzeiten von einem Monat angeboten, während klassische Mobilfunkverträge häufig an eine 24-monatige Mindestlaufzeit gebunden sind. Diese Flexibilität erlaubt es, kurzfristig auf bessere Angebote umzusteigen oder den Tarif an veränderte Lebensumstände anzupassen.

    Wer beispielsweise vorübergehend mehr Datenvolumen benötigt, kann ohne langfristige Bindung wechseln. Auch ein Umzug ins Ausland oder eine berufliche Veränderung lässt sich mit einem monatlich kündbaren Tarif deutlich unkomplizierter handhaben. Die kurze Bindung bedeutet allerdings nicht automatisch schlechtere Konditionen. Zahlreiche Anbieter gewähren bei monatlicher Kündbarkeit vergleichbare Leistungen, und der Wettbewerb am deutschen Mobilfunkmarkt sorgt für stetig sinkende Preise pro Gigabyte.

    Worauf es bei der Tarifwahl ankommt

    Datenvolumen, Netzabdeckung und Geschwindigkeit richtig einschätzen

    Nicht jeder SIM-Only Tarif ist identisch aufgebaut, denn die Angebote unterscheiden sich in mehreren Punkten. Die Tarife unterscheiden sich vor allem bei Datenvolumen, Netzinfrastruktur und Surfgeschwindigkeit. Die folgenden Punkte können dabei helfen, sich im breiten Angebot an SIM-Only Tarifen besser zurechtzufinden und eine fundierte Entscheidung zu treffen:

    1. Den eigenen Datenverbrauch realistisch einschätzen – für Nachrichten und soziale Medien reichen 5 bis 10 GB monatlich.
    2. HD-Videostreaming verbraucht 1–2 GB/Stunde – regelmäßige Streamer sollten mindestens 20 GB einplanen.
    3. Netzabdeckung am Wohn- und Arbeitsort prüfen – Betreiberkarten zeigen 4G-/5G-Verfügbarkeit.
    4. Die maximale Datenrate variiert je nach Tarif von 25 Mbit/s bis zum vollen Netzzugang.
    5. Die Drosselungsgeschwindigkeit nach Verbrauch des Inklusivvolumens variiert erheblich – von 64 kbit/s bis 1 Mbit/s.

    Eine transparente Preisgestaltung und klar vergleichbare Leistungsmerkmale stellen wichtige Kriterien dar, die es Verbraucherinnen und Verbrauchern ermöglichen, verschiedene Mobilfunktarife sachlich und fundiert zu bewerten. Ein genauer Tarifvergleich lohnt sich, da kleine Unterschiede den Alltagsnutzen deutlich beeinflussen können.

    Wann ein SIM-Only Tarif nicht die beste Wahl ist

    Trotz der genannten Vorteilen gibt es Situationen, in denen ein Tarif mit gebundenem Gerät sinnvoller sein kann. Wer sein Smartphone alle zwei Jahre wechselt und keine Rücklagen für einen Sofortkauf bilden möchte, kommt mit einer Gerätefinanzierung unter Umständen besser zurecht. Auch bei sehr hochpreisigen Geräten kann die Ratenzahlung attraktiver wirken als eine einmalige Investition von über 1.000 Euro.

    Allerdings zeigt ein genauer Vergleich häufig, dass der separate Kauf des Geräts in Kombination mit einem günstigen SIM-Only Tarif insgesamt wirtschaftlicher ausfällt. Gebrauchte oder generalüberholte Smartphones bieten zusätzlich eine Möglichkeit, die Anschaffungskosten niedrig zu halten, ohne auf aktuelle Technik verzichten zu müssen. Gerade in deutschen Großstädten wie Düsseldorf wächst das Angebot an zertifiziert aufbereiteten Geräten stetig. Einen weiteren Blickwinkel auf digitale Infrastruktur und Konnektivität liefert der Bereich digitale und städtische Infrastruktur, der die Bedeutung zuverlässiger Netze im urbanen Raum beleuchtet.

    SIM-Only als Baustein einer durchdachten Mobilfunkstrategie

    SIM-Only Tarife überzeugen in der Regel durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die monatliche Ersparnis, die sich bei einem SIM-Only Tarif im Vergleich zu klassischen Bündelangeboten ergibt, ist klar messbar, die vertragliche Beweglichkeit fällt deutlich höher aus und das Datenvolumen, das bei aktuellen Angeboten auf dem Markt bereitgestellt wird, ist in der Regel großzügig bemessen.

    Dieses Modell lohnt sich besonders für alle, die ihr Smartphone weiternutzen oder separat kaufen. Das eigene Nutzungsverhalten sollte nüchtern analysiert werden. Welche Netzqualität ist am eigenen Standort tatsächlich verfügbar, und wie zuverlässig funktioniert die mobile Datenverbindung in den Bereichen, in denen man sich täglich aufhält, etwa zu Hause, am Arbeitsplatz oder auf den regelmäßig genutzten Pendelstrecken? Zudem sollte bedacht werden, welche Rolle die Freiheit spielt, den Tarif bei Bedarf schnell wechseln zu können. Wer diese Fragen ehrlich beantwortet und sich die Zeit nimmt, verschiedene Angebote auf dem Markt systematisch miteinander zu vergleichen, trifft eine gut durchdachte Entscheidung und behält dabei die volle Kontrolle über die eigenen monatlichen Mobilfunkkosten.

    Häufig gestellte Fragen

    Welche Netzqualität kann ich bei günstigen SIM-Only Tarifen erwarten?

    Die Netzqualität hängt nicht vom Tarifpreis ab, sondern davon, welches Mobilfunknetz der Anbieter nutzt. Discounter mieten sich in die Netze von Telekom, Vodafone oder Telefonica (O2) ein und bieten dort dieselbe technische Abdeckung wie die Hauptmarken. Unterschiede gibt es höchstens bei der Datengeschwindigkeit. Manche Billigtarife drosseln auf 25 oder 50 Mbit/s, was für Streaming und Surfen aber meist ausreicht.

    Wie kündige ich meinen alten Vertrag richtig, wenn ich zu SIM-Only wechseln will?

    Die Kündigungsfrist beträgt meist drei Monate zum Vertragsende. Diese Frist sollte unbedingt eingehalten werden, sonst verlängert sich der Vertrag automatisch um zwölf Monate. Am sichersten kündigt man schriftlich per Einschreiben mit Rückschein und fordert eine schriftliche Kündigungsbestätigung an. Manche Anbieter erlauben mittlerweile aber auch Online-Kündigungen über das Kundenkonto, was den Prozess beschleunigt.

    Kann ich meine bestehende Rufnummer zu einem SIM-Only Tarif mitnehmen?

    Die Rufnummernmitnahme ist gesetzlich garantiert und funktioniert problemlos zwischen allen Anbietern. Du musst die Portierung beim neuen Anbieter beauftragen. Dieser kümmert sich dann um die technische Abwicklung mit deinem alten Provider. Wichtig: Beantrage die Mitnahme frühzeitig, damit der Übergang reibungslos klappt und keine Lücke entsteht.

    Welche Fehler sollte ich beim Wechsel zu einem SIM-Only Tarif vermeiden?

    Der häufigste Fehler ist, das benötigte Datenvolumen nicht realistisch einzuschätzen. Viele unterschätzen ihren tatsächlichen Verbrauch und buchen zu knapp, was zu Drosselung oder teuren Nachbuchungen führt. Außerdem sollte geprüft werden, ob das aktuelle Smartphone mit der neuen SIM-Karte kompatibel ist. Besonders bei älteren Geräten kann es Einschränkungen bei 5G oder eSIM geben.

  • Art:walk Festival 2026

    Art:walk Festival 2026

    Das Art:walk Festival ersetzt 2026 erstmals die altbekannte Nacht der Museen in Düsseldorf. Doch nicht nur das: es entsteht ein umfassendes neues Kultur-Festival für die Rheinmetropole, das neue Wege beschreiten möchte. So gliedert sich das Art:walk Festival 2026 in zwei Teile: die und den „Tag der Bühnen“ und die „Museumsnacht“.

    Museumsnacht am 13. Juni

    Die Museumsnacht im Rahmen des Art:walk Festival 2026 findet am 13. Juni von 16 bis 24 Uhr statt. Sie tritt die Nachfolge der Nacht der Museen an und möchte Kunst, Musik, Performance und besondere Kulturorte verbinden, um ein vielfältiges Festivalerlebnis im gesamten Stadtgebiet Düsseldorfs zu ermöglichen. Geboten werden Ausstellungen, atmosphärische Spaziergänge, kreative Mitmachaktionen und natürlich Live-Musik, die Besucher auf unterschiedlichen Routen erkunden können. Jede bietet neue Perspektiven auf die Stadt und ihre Kulturszene.

    Tag der Bühnen am 14. Juni

    Am 14. Juni folgt der Tag der Bühnen, der Theater, Musik, Performance und kreative Mitmachaktionen verknüpft. Bühnenperformances an bekannten aber auch besonderen Spielorten, sowie zahlreiche Live-Acts ermöglichen von 12 bis 17 Uhr ein besonderes Kulturerlebnis und zeigen die Vielfalt der Düsseldorfer Bühnen. Aktionsflächen im Stadtraum sollen Besucher zudem zum Verweilen und Mitmachen anregen.

    70 Kulturorte in ganz Düsseldorf

    Insgesamt beteiligen sich mehr als 70 Kulturorte am Festival. Viele davon sind barrierefrei zugänglich. Erkundet werden können sie bequem zu Fuß, per Shuttle oder mit dem öffentlichen Nahverkehr. Die Nutzung ist im Ticket enthalten. Diese kosten regulär 25 Euro, ermäßigt 20 EUR und für Kinder und Jugendliche 15 Euro.

    Weitere Informationen zum Art:walk Festival 2026 sowie die Tickets findet ihr auf visitduesseldorf.de

  • Weihnachtsmarkt Düsseldorf 2024

    Weihnachtsmarkt Düsseldorf 2024

    Auch in diesem Jahr verzaubert der Weihnachtsmarkt in Düsseldorf wieder die Stadt und ihre Besucherinnen und Besucher. Ab dem 21. November bieten insgesamt sieben Themenmärkten ein vielfältiges Angebot. Neben den zahlreichen Verkaufsständen und dem großen gastronomischen Angebot sorgt auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für viel Abwechslung und beste Unterhaltung. Außerdem gibt es in diesem Jahr ein erweitertes Angebot für Kinder, unter anderem mit Kasperletheater, Geocaching und Tannenbaum schmücken.

    Sieben Weihnachtsmärkte in Düsseldorf 2024

    In der Düsseldorfer Innenstadt warten in diesem Jahr wieder viele verschiedene Weihnachtsmärkte auf Besucher aus dem In- und Ausland. An den romantischen und zentral gelegenen Handwerkermarkt auf dem Marktplatz vor dem Rathaus schließt sich der Altstadtmarkt auf der Flinger Straße an. Auf der berühmten Königsallee gibt es den Kö-Lichtermarkt, während sich auf dem Schadowplatz der neu gestaltete Märchenmarkt präsentiert. Entlang der Schadowstraße bieten zahlreiche Verkaufsstände ihre Waren auf dem Schadowmarkt, der am nördlichen Ende in den Kö-Bogen Markt übergeht. Neu ist in diesem Jahr zudem Roncalli’s Weihnachtspromenade an der Düsseldorfer Rheinuferpromenade.

    „Der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt ist ein traditioneller Treffpunkt für Einheimische und Gäste aus aller Welt. Mit seinen vielfältigen Themenmärkten und dem besonderen Angebot für alle Generationen ist er ein Ort des Zusammenkommens und der Freude. Der historische Weihnachtsmarkt auf der Rheinuferpromenade sorgt in diesem Jahr für eine ganz besonders festliche Stimmung. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern eine unvergessliche Vorweihnachtszeit in unserer Stadt.“
    Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller

    Öffnungszeiten Weihnachtsmarkt Düsseldorf 2024

    Auch in diesem Jahr hat der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt über Weihnachten hinaus geöffnet. Besucherinnen und Besucher haben so die Möglichkeit, täglich bis zum 30. Dezember die zahlreichen Weihnachtshütten und Verkaufsstände in der Düsseldorfer Innenstadt zu Besuchen.

    Die Weihnachtsmärkte öffnen sonntags bis donnerstags von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr und freitags und samstags von 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Die einzelnen Händler haben jedoch die Möglichkeit, ihre Öffnungszeiten täglich bis 22:00 Uhr zu verlängern. Andere Öffnungszeiten gelten für die Weihnachtsfeiertage. So können Besucherinnen und Besucher den Markt am 24.12. von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr und am 26. Dezember von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr besuchen. Geschlossen ist der Weihnachtsmarkt am 24. November und am ersten Weihnachtsfeiertag, den 25. Dezember.

  • alltours Kino an der Rheinpromenade

    alltours Kino an der Rheinpromenade

    Vom 1. August bis 1. September lädt das alltours Kino wieder an der Rheinpromenade ​in Düsseldorf zu unvergesslichen Kinoabenden ein. Geboten werden fesselnde Blockbuster aus zahlreichen verschiedenen genres. Tickets kosten ab 17 Euro.

    Open-Air-Kino in Düsseldorf

    Das Open-Air-Kino wird auf der rund 400 Quadratmeter großen Leinwand Filme aus zahlreichen unterschiedlichen Genres zeigen. Darunter finden sich zahlreiche Hollywood-Blockbuster, wie wie Barbie, Furiosa: A Mad Max Saga, Ghostbusters: Frozen Empire, Die Tribute von Panem. The Ballad of Songbirgs & Sanes, Wonka, Mamma Mia!, Planet der Affen 4: New Kingdom, Ich – Einfach unverbesserlich 4 oder Dune: Part Two. Das Angebot reicht also von Action über Komödien bis zu Dramen und Fantasy-Filmen sowie verschiedenen Animationsfilmen für die ganze Familie. Die einzigartige Aussicht auf den Rhein und die Düsseldorfer Skyline gibt es gratis dazu. Das Kino verfügt über insgesamt rund 2.000 Sitzplätze unter freiem Himmel.

    Kino Beach

    Parallel startet auch der Kino Beach am Robert-Lehr-Ufer ab dem 1. August. Hier gibt es auch ohne Kino-Ticket Urlaubsfeeling, kühle Getränke, gute Musik und den besten Blick auf den Rhein. Der Kino Beach Düsseldorf öffnet von montags bis mittwochs ab 19:00 Uhr, donnerstags bis sonntags bereits ab 16:00 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.

    Tickets für das alltours Kino in Düsseldorf

    Die Tickets für das Open-Air-Kino in Düsseldorf sind online über die Website des alltours Kino erhältlich und kosten 17 Euro im Vorverkauf, inklusive einem Euro Vorverkaufsgebühr. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ab 17 Uhr Resttickets an der Abendkasse für dann 18 Euro zu erwerben. Für Schüler, Studierende und Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres gelten ermäßigte Preise.

    Wer das Besondere sucht, kann anstelle eines normalen Kinotickets auch VIP-Tickets erwerben. Diese beinhalten zusätzlich reservierte Sitzplätze mit bestem Blick auf die Leinwand, den exklusiven Zutritt zum Lounge-Bereich ab 19:00 Uhr bis Filmstart, ein vielfältiges Getränkeangebot im Ausschank, ein Catering-Angebot sowie die Betreuung durch das Servicepersonal. Die VIP-Tickets können auf der Webseite des alltours Kino für den jeweiligen Film gebucht werden.

    Kino bei jedem Wetter?

    Wie die Stadttochter D.LIVE als Veranstalter des Open-Air-Kinos mitteilt, finden die Filmvorführungen bei jeder Witterung statt, außer bei Sturm, Hagel oder Blitzschlaggefahr. Daher ist es ratsam, entsprechende Kleidung für die jeweilige Wetterlage mitzubringen. Sollte eine Veranstaltung ausfallen, werden Kunden, die Tickets über den Online-Ticketshop gekauft haben, per Mail über die Absage und entsprechende Rückabwicklungsmöglichkeiten informiert. Darüber hinaus finden sich aktuelle Informationen zu den Vorstellungstagen auf den Social Media Kanälen des alltours Kino auf Instagram und Facebook.

  • Medizinisches Angebot in Düsseldorf

    Medizinisches Angebot in Düsseldorf

    Die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen bietet ein riesiges Spektrum an medizinischen und gesundheitsorientierten Angeboten. Von speziellen Fachkliniken über herausragende Ärzte bis hin zu gefragten Branchen-Events. Das macht Düsseldorf auch für sogenannte Medizin-Touristen aus dem In- und Ausland interessant, die die Vorzüge der Rheinmetropole zu schätzen wissen.

    Riesiges Klinikangebot

    In Düsseldorf sind nicht weniger als 15 allgemeine Krankenhäuser und 80 Fachkliniken beheimatet. Dabei ist vor allem das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) hervorzuheben, dass regelmäßig zu den 25 besten Krankenhäusern in ganz Deutschland gezählt wird. Alleine hier werden pro Jahr gut 50.000 Patienten stationär und etwa 300.000 ambulant behandelt. Auch der Bereich Forschung und Lehre spielt im größten Düsseldorfer Krankenhaus eine tragende Rolle. Neben dem breiten Klinik-Angebot finden sich in der Landeshauptstadt zudem mehr als 2.000 niedergelassene Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachbereichen.

    Medizin-Tourismus in Düsseldorf

    Das herrausragende Angebot an medizinischen Einrichtungen, gepaart mit der Attraktivität einer boomenden Metropole im Herzen Europas und ausgezeichneten Hotels, hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Medizintouristen nach Düsseldorf gelockt. Diese kommen vermehrt vor aus Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, China oder Russland und wissen die kurzen Wege in der Stadt und die vielen Shoppingmöglichkeiten zu schätzen. Ob für komplizierte Spezialoperationen oder Eingriffe im Bereich der plastische Chirurgie – Düsseldorf gilt national und international längst als echte Größe im Bereich Health Tourism.

    Medizinischer Fachgebiete in Düsseldorf

    In Düsseldorf finden sich Spezialisten für Augenheilkunde, Chirurgie, Radiologie, Zahnheilkunde und viele andere medizinische Fachgebiete mehr. Auch im Bereich der Dermatologie konnte die NRW-Landeshauptstadt zuletzt von sich reden machen, hat hier doch das erfolgreiche Startup dermanostic seine Wurzeln, das Diagnosen per App ermöglicht. Generell finden Start-ups im Medizinsektor hier hervorragende Standortbedingungen. Denn mit der Gründungsinitiative Startup­4­MED verfügt die Stadt über eine zen­trale An­lauf­stelle, die den Transfer aus For­schung und Klinik­all­tag in Ver­wertung und An­wendung gezielt fördert.

    Medica ist die größte medizinische Fachmesse der Welt

    Mit der Medica hat zudem die größte medizinische B2B-Fachmesse der Welt ihre Heimat in Düsseldorf. Jedes Jahr präsentieren mehr als 5.000 Aussteller aus fast 70 Nationen ihre Neuheiten. Mehr als 80.000 Besucher aus aller Welt kommen dann an den Rhein, um neue medizinischen Errungenschaften und Highlights kennenzulernen. Ob Labortechnik, Diagnostika, medizinische Bildgebung, IT, mobile Health oder Physiotherapie-/ Orthopädietechnik und medizinische Verbrauchsmaterialien – das Angebot der Medica ist umfassend. Es wird ergänzt durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Konferenzen, Sonderschauen, Präsentationen und Diskussionen. Die nächste Medica findet vom 11. bis 14. November in den Hallen der Messe Düsseldorf statt.

  • Düsseldorfs kühle Orte: 325 Orte die Abkühlung versprechen

    Düsseldorfs kühle Orte: 325 Orte die Abkühlung versprechen

    Die Stadtverwaltung hat eine digitale Karte zur Sammlung und Darstellung kühler Orte in Düsseldorf veröffentlicht. Erfasst wurden bisher 325 „Cool Spots“, die auf unterschiedliche Art und Weise Abkühlung versprechen, darunter Wasserspielplätze, Trinkbrunnen aber auch klimatisierte Gebäude wie Museen oder Kirchen.

    325 „Cool Spots“ in Düsseldorf

    Der Sommer hat Düsseldorf dieser Tage fest im Griff. Temperaturen jenseits der 30-Grad-Grenze bringen uns vielerorts ordentlich ins Schwitzen. Es gibt jedoch zahlreiche, öffentlich zugängliche Orte in der Landeshauptstadt von NRW, an denen man den heißen Temperaturen entkommen kann. Nicht wneiger als 325 dieser Orte, die Abkühlung versprechen, hat die Stadtverwaltung nun im Rahmen eines neuen Informationsangebotes zusammengestellt.

    Digitale Karte gibt Auskunft über kühle Orte

    Auf einer digitale Karte sind ab sofort kühle Orte im ganzen Stadtgebiet zu finden. Erfasst wurden sowohl Locations im Grünen als auch am Wasser und in Gebäuden. Hier wird fündig, wer einfach ein schattiges Plätzchen sucht oder eine klimatisierte Umgebung, um der innerstädtischen Hitze zu entfliehen. Online angezeigt werden 29 schattige Grünanlagen, 61 Wasserspielplätze, 13 Trinkbrunnen, 32 Trinkwasser-Refill-Stationen, 15 Bademöglichkeiten und klimatisierte oder kühle Gebäude darunter 30 Museen, 32 Bibliotheken und 113 Kirchen. Dank der Karte können Wegstrecken an heißen Tagen im Voraus geplant werden, um an dem ein oder anderen Schattenplatz vorbeizuschauen. So lassen sich klimatisierte Orte in der Umgebung ebenso gut ausfindig machen wie Trinkwasserangebote.

    Das neue Angebot wurde im Rahmen der Informationskampagne zum Umgang mit Klimaveränderungen und Anpassungsmaßnahmen des Klimaanpassungskonzepts der Landeshauptstadt Düsseldorf entwickelt. Diese hat zum Ziel, die Menschen vor Ort für ein geändertes Alltagsverhalten bei Hitze zu sensibilisieren.

    Wer weitere kühle Orte kennt, die frei und kostenlos zugänglich aber noch nicht auf der Karte erfasst sind, der kann sich per E-Mail an das Umweltamt wenden: [email=’klimaanpassung@duesseldorf.de‘][/email]. Die Experten prüfen dann die Angaben und nehmen die Location in die Karte auf, wenn die notwendigen Kriterien erfüllt sind.